Deutsche Bischofskonferenz setzt sich nicht für christliche Familie ein

Wie soll man diese Positionierung verstehen? Einerseits will die Deutsche Bischofskonferenz so tun, als ob sie zur christlichen Vorstellung der Ehe stehe. Andererseits will man politisch nicht anecken, sondern in der Gunst des Steuereintreibers »Staat« bleiben. Also bleibt man dem »Staat« als Dienstherr und Gehaltszahler devot – und schiebt »Wischiwaschi«-Argumente vor. Kein Wunder, dass die Glaubwürdigkeit der Bischöfe und des Klerus in den Keller fällt und die Gläubigen scharenweise aus der Kirche austreten.

Somit ist klar, dass die Deutsche Bischofskonferenz unter Kardinal Marx sich nicht für die christliche Familie einsetzen wird. [zum Artikel]

Lesen Sie auch hier.

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Nach dem Hochamt die Schwulenehe

Schreibfreiheit

In der häretischen Feier im Wiener Stephansdom sagte der HIV-Millionär G. Keszler:  „Es ist egal, was man glaubt, wenn man betet.“

Beim nächsten Ball wird er wieder die Nackten tanzen lassen und die geile, hedonistische Gotteslästerung im Wiener Rathaus hochleben lassen, mit Vollgekifften Typen, Kinder und Jugendliche verführend.  Mit dem Sanctus der Kirche.

Schönborns Beteuerungen, dass Jesus ist nicht gekommen sei zu richten, sondern zu retten: ja, aber sein Rettungshandeln geschieht durch den Ruf an die Menschen, umzukehren. Ein Kardinal Gottes hat hat genau diesen Ruf auszusprechen. Es ist eine klare Verantwortung. Leider lässt die katholische Kirche die Menschen darüber im Unklaren, wie sie gerettet werden, und ist mitverantwortlich für verlorene Seelen, kaputte Familien, kaputte Leben, zigtausende getötete Kinder. Schönborn ruft statt zur Umkehr zum Weitermachen auf.

Nach dem Hochamt des Schwulentums am Freitag ist Herr Schönborn enttäuscht darüber, dass das Höchstgericht höchst konsequent gleich unserem Parlament und der Regierung…

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Angepasst: Bischof Overbeck

Es war einmal … Nein, ich will Ihnen hier kein Märchen erzählen, sondern aufzeigen, wie deutsche Bischöfe schon seit Jahren die katholische Kirche ins Abseits manövrieren. Im  Dezember 2012 diskutierte Bischof Overbeck im Rahmen der Reihe „Dialoge mit dem Bischof“ über das Thema „Die Lebensgeschichte[i] ernst nehmen“.  Da kommt u. a. ein sog. Theologe namens Schockenhoff zu Wort. Hier einige Kostproben (Sollten Sie das Dokument auf der Bistumsseite nicht mehr finden, können Sie es bei mir anfordern):

„Es sind nicht nur die anderen, die mit ihren Lebensentwürfen scheitern, sondern auch die Christen.“

Unsinniger geht es wohl kaum. Das Leben des Christen ist immer schon auch ein Scheitern gewesen. Früher konnte man das (und in einigen Ländern heute noch) an den langen Schlangen vor den Beichtstühlen erkennen. 

„Kirche geht von dem Prinzip der Versöhnung aus. Sie sollte die Menschen dazu befähigen, sich mit ihren Lebensentwürfen zu versöhnen.“

Es geht doch nicht darum sich mit seinen Lebensentwürfen zu versöhnen (sprich: mit seinem  Scheitern und seiner  Sünde zufrieden und versöhnt zu sein), sondern sich mit Gott zu versöhnen (sprich: seine Schuld anzuerkennen und in der Beichte die Vergebung zu erfahren).

Wiederverheiratete Geschiedene vom Sakrament der Kommunion auszuschließen sei nicht der richtige Weg, …

Zu dieser Bemerkung gibt es nur zwei logische Schlussfolgerungen: Entweder meint Herr Schockenhoff, dass der Ehebruch keine schwere Sünde ist, dann sind Ehebrecher selbstverständlich nicht vom Sakrament der Kommunion ausgeschlossen. Sollte Herr S. den Ehebruch aber für eine schwere Sünde halten, dann folgt aus seiner Forderung, dass jeder in schwerer Sünde verharrende Katholik zur Kommunion eingeladen ist.  Blick auf den Bischof: Wenn Herr Overbeck solchen Pseudotheologen ein Form bietet, braucht man sich nicht zu wundern, dass die Beichtpraxis (außer bei den viel geschmähten Fundis) fast gestorben ist. Das heißt: Entweder sind die Katholiken hierzulande alle Heilige, oder, wie oben gesagt, sie sind mit ihren Sünden versöhnt und haben die Versöhnung durch Gott nicht mehr nötig.

Nun zu Bischof Overbeck:

Er äußerte er sich u. a. folgendermaßen:

„Angesichts veränderter gesellschaftlicher Bedingungen und zunehmend differenzierter Lebensentwürfe ist es notwendig, neue pastorale Antworten zu finden“, betonte Ruhrbischof Overbeck. „Rund die Hälfte der neu geschlossenen Ehen gehen wieder auseinander. Dieses Spannungsverhältnis zur Lehre der Katholischen Kirche müssen wir ernst nehmen“.

Im Umgang mit wiederverheirateten Geschiedenen gelte es, die konkreten Lebensumstände sorgfältig in den Blick zu nehmen. „Ich kann die Seelsorger nur ermuntern, ein Wegbegleiter zu sein und nicht mit Sanktionen zu drohen. Die Kommunionbank ist keine Richtbank“, so Overbeck. Priorität habe der Dienst am Menschen. „Wir sollten jeden Einzelnen in seiner Würde und mit seiner Lebensgeschichte ernst nehmen. Das gilt für Priester, aber auch für die Gemeinde, die schließlich ihre Mitglieder in der Gemeinschaft trägt“, so der Bischof. Letztendlich müsse jeder Einzelne seine Entscheidungen mit dem eigenen Gewissen

Es verwundert (oder heutzutage vielleicht auch nicht!!!) , ein solch hirnloses Geschwafel von einem Bischof  zu vernehmen. Eine zu starke Bemerkung? Schauen wir uns die Aussagen des Bischofs einmal genauer an:

„Angesichts veränderter gesellschaftlicher Bedingungen und zunehmend differenzierter Lebensentwürfe ist es notwendig, neue pastorale Antworten zu finden“, …

Seit wann haben sich Christen veränderten gesellschaftlichen Bedingungen anzupassen? Was soll das Nebelwort „differenzierte Lebensentwürfe“? Warum nennt er die veränderten Lebensbedingungen und differenzierten Lebensentwürfe nicht beim Namen: Abtreibung, Homoehe, Sexualisierung der Kinder, Abschiebung schon der kleinsten Kinder in Kinderkrippen,  zunehmende Gewaltbereitschaft, rapides Absinken des Bildungsniveaus, dramatischer Rückgang bei der Mitfeier der Sonntagsmesse  … Welche pastoralen Antworten will Herr Overbeck denn da geben? Mit der Schließung von Kirchen ist es wohl nicht getan. Leider keine klare Antwort. Es gibt aber nur zwei Möglichkeiten: Anpassen oder Gegensteuern. Für welchen Weg sich Herr Overbeck entschieden hat, dürfte klar sein. Der hl. Paulus sieht das aber so: „Und gleicht euch nicht dieser Welt an, sondern lasst euch verwandeln durch die Erneuerung des Denkens, damit ihr prüfen und erkennen könnt, was der Wille Gottes ist: das Gute, Wohlgefällige und Vollkommene“ (Röm 12,2)!

Ein Blick in die Kirchengeschichte:  Haben sich etwa die Christen im Römischen Reich den damals gesellschaftlichen Gepflogenheiten angepasst? Sie haben sich ihnen widersetzt  und nach ihrem Glauben gelebt. Damit waren sie überzeugend, aber viele hat es das Leben gekostet. Und in der neueren Geschichte? Unter dem Nationalsozialismus gab es – auch bis in die höchsten Ränge der katholischen Kirche – etliche, die sich „den veränderten gesellschaftlichen Bedingungen“ angepasst haben. Sie sicherten sich damit ihr irdisches Wohlergehen. Aber es gab auch die Christen, die ihrem Glauben treu blieben und das oft mit dem Tod büßen mussten. Und auch heute gibt es Christen, die sich „den veränderten gesellschaftlichen Bedingungen“ nicht anpassen. Leider  werden sie von ihren Bischöfen weitgehend allein gelassen.

Im Umgang mit wiederverheirateten Geschiedenen gelte es, die konkreten Lebensumstände sorgfältig in den Blick zu nehmen.

Welche Lebensumstände das sein sollen, verschweigt Herr Overbeck. Um dem Vorwurf „leeres Stroh zu dreschen“  begegnen zu können, müsste er doch hier diese „näheren Umstände“ deutlich ansprechen.  Tatsache ist nach der Heiligen Schrift: „Er antwortete ihnen: Wer seine Frau aus der Ehe entlässt und eine andere heiratet, begeht ihr gegenüber Ehebruch“ (Mk 10,11). Es ist das Geheimnis von Herrn Overbeck, welche „konkreten Lebensumstände“ daran etwas ändern.

„Ich kann die Seelsorger nur ermuntern, ein Wegbegleiter zu sein und nicht mit Sanktionen zu drohen. Die Kommunionbank ist keine Richtbank“, so Overbeck,

Was soll diese unsinnige Bemerkung? Seelsorger waren immer Wegbegleiter, aber sie haben vor der Ära Overbeck in christlicher Verantwortung die ihnen anvertrauten Gläubigen auch immer vor Irrwegen gewarnt und –  ganz im Sinne unseres Herrn – auf die Gefährdung ihres ewigen Heils hingewiesen. Und die Bemerkung über die „Richtbank“ ist einfach albern. Wer hat jemals die Kommunionbank als „Richtbank“ bezeichnet? Wohl aber können wir in der Heiligen Schrift lesen: „Wer unwürdig von dem Brot isst oder aus dem Kelch des Herrn trinkt, der wird schuldig am Leib und Blut des Herrn, … der isst und trinkt sich das Gericht“ ( 1 Kor 11,27 f.). Und nach dem  Missale Romanum von 1970/75 betet der Priester vor der Kommunion:  Herr Jesus Christus, der Empfang deines Leibes und Blutes bringe mir nicht Gericht und Verdammnis, sondern Segen und Heil.“

„Wir sollten jeden Einzelnen in seiner Würde und mit seiner Lebensgeschichte ernst nehmen. Das gilt für Priester, aber auch für die Gemeinde …“

Was sollen diese nichtssagenden Plattitüden?  Gerade Priester, die sich um das ewige Heil der Gläubigen sorgen, nehmen die ihnen anvertrauten Menschen ernst. Und diejenigen Theologen und Priester, die den Menschen die Lebensregel vermitteln „Mach doch, was du willst“, nehmen den Menschen eben nicht ernst. So kommen wir zu einem weiteren Bonmot von Herrn Overbeck.

Letztendlich müsse jeder Einzelne seine Entscheidungen mit dem eigenen Gewissen vereinbaren.

Da habe ich einige Fragen an Herrn Overbeck: Ist es in Ordnung, wenn jemand alkoholisiert Auto fährt, wenn er diese Entscheidung mit seinem Gewissen vereinbaren kann? Haben Sie etwas gegen islamische Selbstmordattentäter? Die handeln doch zweifellos nach ihrem Gewissen, wenn sie sogar bereit sind, ihr Leben für ihre Gewissensentscheidung zu opfern. Und auch bei dem Problem der Abtreibung  wird zunehmend das Gewissen ins Spiel gebracht. Finden Sie es richtig, dass weltweit Millionen Kinder  vor ihrer Geburt ermordet werden, weil es ja eine Gewissensentscheidung ist? Merken Sie nicht, Herr Overbeck, dass das Gerede von der „Gewissensentscheidung“ heute eine reine Nebelkerze ist, um jedwedes unmoralisches Verhalten zu rechtfertigen?

Sehr geehrter Herr Bischof! Ich nehme Sie sicherlich ernst, sonst hätte ich diesen Beitrag nicht geschrieben. Hier ein Vorschlag zur Güte:

Fragen Sie doch die Ihnen anvertrauten Katholiken einmal, ob sie einen lebendigen Bezug  zu Gott haben. „Du sollst den Herrn, deinen Gott lieben …“ so heißt das erste Gebot, verknüpft mit dem Gebot der Nächstenliebe. Wenn man jemanden von Herzen liebt, dann hat man auch dann, wenn es einem ungelegen kommt, immer Zeit für ihn. Ich habe meinen Schülern oft erklärt, dass man Liebe messen kann. Wenn sie dann ungläubig dreinschauten, dann habe ich ihnen genau das gesagt: Für den, den man liebt, hat man auch Zeit. So sollte man jeden Christen, der behauptet katholisch zu sein, ganz konkret  fragen: „Wie viel Deiner Zeit des Tages widmest  Du dem Gespräch mit Gott (Gebet)?  Feierst Du jeden Sonntag die hl. Messe – Zentrum unseres Glaubens –  mit, oder ist das schon zu viel für Dich, weil andere Dinge Dir wichtiger sind? Liest Du regelmäßig  in der Heiligen Schrift, um Dich mit den Gedanken Gottes vertraut zu machen?  Gehst Du regelmäßig zur hl. Beichte, um durch den Priester die Vergebung Gottes für Deine Verfehlungen und Sünden zu erhalten, oder bist Du der Meinung, schon ein Heiliger zu sein bzw. ein Recht auf Sünde zu haben?

 

[i]  https://www.bistum-essen.de/presse/artikel/die-lebensgeschichten-ernst-nehmen/

 

Requiem der Unzucht

Eigentlich sollten wir Christen darin einig sein, dass Gottes Gebote universal gültig sind – für alle Menschen in allen Generationen. Nur mit der Einhaltung der Gebote unseres Schöpfers ist ein gelingendes Leben als Einzelner und in der Gemeinschaft möglich. So sind auch Ehebruch, Sodomie, Pädophilie und Homophilie in der Bibel Sünde… Schönborn & Co. werden suggerieren, dass Gottes Gebote für uns Menschen so wenig Gültigkeit haben wie zu Zeiten Noahs, des Turmbaus zu Babel oder in Sodom und Gomorrha. Wir sind ja moderner als Gott. [Quelle]

Bischof Koch und die „Heutzutage-Katholiken“

Ein entlarvendes Grußwort

 

 

Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in katholischen Einrichtungen und Diensten, sehr geehrte Damen und Herren!

Liebe, Partnerschaft und Sexualität sind für Kinder und Jugendliche zentrale Themen bei der Entwicklung und Entdeckung ihrer eigenen Persönlichkeit und Identität. Das Erleben der uns von Gott geschenkten Sexualität prägt jeden Menschen ganz einzigartig.

Entsprechend stellt sich sexualpädagogische Arbeit als ein wesentliches und komplexes Handlungsfeld in der Begleitung von jungen Menschen in unseren Einrichtungen dar.

Hier stellt sich die Frage, welche Inhalte diese Arbeit aufzuweisen hat. Unter Bischof Koch sieht das so aus: „Auch Mädchen unter 18 Jahren haben grundsätzlich die Möglichkeit, eine Schwangerschaft in den ersten zwölf Wochen straffrei abbrechen zu können.“ Das ist keineswegs, wie oben behauptet, komplex, sondern absolut eindeutig.

Die Jugendkommission der deutschen Bischofskonferenz 1999 schrieb: „Wir wissen um die Schwierigkeiten, ohne Spannungen aufheben zu können. Aber wir wollen einander ermutigen, die Jugendlichen in konkreten Situationen nicht allein zu lassen und miteinander zu lernen.“ (AH 148 der DBK, S. 5). Diesem Zugang zu sexualpädagogischem Handeln in den unterschiedlichen katholischen Arbeitsfeldern möchte sich Bischof Koch ausdrücklich anschließen.

Das sind doch völlig leere Phrasen: „Wir wissen um die Schwierigkeiten, ohne Spannungen aufheben zu können.“ Was soll das denn heißen? Welch Spannungen sind da gemeint? Warum lassen sie sich nicht auflösen? Und wie will man einander ermutigen? Zu was will man einander ermutigen?  Was will man voneinander lernen?  Reine Worthülsen ohne jede inhaltliche Aussage! Die Ermutigung seitens Bischof Koch sieht wohl so aus,  „dass volljährige Personen grundsätzlich mit minderjährigen Personen schlafen dürfen, sofern es sich um einvernehmlichen Geschlechtsverkehr handelt.“

Auf diesem Fachtag wird es in besonderer Weise darum gehen, den Spannungen zwischen katholischer Sexualmoral, eigener Haltung, Lebenswelt und den sexualpädagogischen Anforderungen am Arbeitsplatz nachzuspüren und ins Gespräch darüber zu kommen.

Dieses Geschwafel ist kaum zu verdauen. Es geht doch nicht darum, Spannungen zwischen katholischer Sexualmoral und eigener Haltung „nachzuspüren“. Die katholische Sexualmoral ist eindeutig, und die eigene Haltung des überwiegenden Teils der katholischen Jugend –  gefördert u. a. durch die bischöflich geduldete „Jugendarbeit“ das BdkJ – hat damit überhaupt nichts mehr am Hut.

Der Titel dieses Fachtages „In Freiheit und Verantwortung“ nimmt auch den Ansatz des miteinander Lernens auf. Eine Kirche, die den Menschen heutzutage versucht, ihre Meinung aufzuzwingen, ist verrückt.

Es ist entlarvend, dass Bischof Koch die kirchliche Lehre als „Meinung“ verkaufen will. Jeder kann natürlich anderer Meinung sein. Und Bischof Koch möge doch einmal sagen, wo heute die Kirche ihre „Meinung“ irgendjemandem aufzwingt. Folglich kann man seine Aussage nur so verstehen, dass die katholische Kirche verrückt ist, wenn sie ihre Lehre noch verkündet. Hat er noch nicht gemerkt, dass es ganz andere Kräfte sind, die ihre perversen Vorstellungen von Sexualität in unsere Gesellschaft tragen und die Jugend vom Kindergarten bis zum Gymnasium indoktrinieren?  Aber Bischof Koch hat nichts anderes zu bieten als den Schlachtruf: „Da mach ich mit!“ oder seiner politischen Ausrichtung folgend: „Das schaffen wir.“

Und dann ist da das verräterische Wort „heutzutage“.

Hat denn Herr Koch noch nie einen Blick in die Kirchengeschichte getan? Haben sich etwa die Christen im Römischen Reich den damals gesellschaftlichen Gepflogenheiten angepasst? Sie waren verrückt genug, sich ihnen zu widersetzen und nach ihrem Glauben zu leben. Damit waren sie überzeugend, aber viele hat es das Leben gekostet. Und in der neueren Geschichte? Unter dem Nationalsozialismus gab es – auch bis in die höchsten Ränge der katholischen Kirche – etliche die sich dem „heutzutage“ angepasst haben. Sie sicherten sich damit ihr irdisches Wohlergehen. Aber es gab auch die verrückten Zeitgenossen, die ihrem Glauben treu blieben und das oft mit dem Tod büßen mussten. Und auch heute – um auf das Thema der Fachtagung zurückzukommen – gibt es verrückte Jugendliche, die sich dem Sexterror nicht beugen wollen. Leider finden sie in Bischof Koch keinerlei Unterstützung  für ihr mutiges und überzeugendes Vorbild. Sie werden von ihm allein gelassen, weil er sich lieber einer durchsexualisierten und permissiven Gesellschaft anpasst als Zeugnis für eine christliche Lebensgestaltung abzulegen. Ihn mahnt Paulus vergebens:  „Und gleicht euch nicht dieser Welt an, sondern lasst euch verwandeln durch die Erneuerung des Denkens, damit ihr prüfen und erkennen könnt, was der Wille Gottes ist: das Gute, Wohlgefällige und Vollkommene (Röm 12,2) !

Wir müssen die Unterschiedlichkeit von Vorstellungen über Sexualität in unserer Gesellschaft zur Kenntnis nehmen. In der Begleitung  junger Menschen müssen wir aber auch in der Lage sein, profiliert zu begründen, dass der christliche Glaube und sein Menschenbild zur Selbstverwirklichung, zu wahrer Beziehung und Intimität freimachen können.

Ich kann das leider nicht anders sagen: Totaler Schwachsinn, was der Bischof hier von sich gibt. Wo ist denn diese „Unterschiedlichkeit von Vorstellungen über Sexualität in unserer Gesellschaft“?  Es gibt doch  nur noch die vollsexualisierte Gesellschaft und einige verrückte Katholiken, die sich ihr wiedersetzen. Und was will Herr Koch denn damit sagen, dass „der christliche Glaube und sein Menschenbild zur Selbstverwirklichung, zu wahrer Beziehung und Intimität freimachen können“? Meint Her Koch vielleicht folgenden Beitrag aus den „Praxistipps“ des Fachtages:

Wie funktioniert *** ? (Das Wort finden Sie auf S. 3 in den „Praxistipps“ des bischöflichen Sexteams.

  1. Erklärung des Begriffs
  2. Klischeesaufklären (nicht alle Männer wollen immer…)
  3. Auf sexuelle Bedürfnisse aufmerksam machen–nur das tun, was man auch selbst als lustvoll empfindet

Wie beruhigend: Nicht alle Männer wollen …  

Wie tief christlich: Nur das tun, was man selbst als lustvoll empfindet.

Ich möchte Sie ermutigen, sich hier und heute auf einen offenen Austausch einzulassen und sich in Ihrem Arbeitsalltag in diesem Sinne auf den Weg zu machen. Ich möchte Sie um profilierte sexualpädagogische Arbeit in Ihrer Einrichtung bitten und Ihnen Mut dazu machen. Es ist unser Auftrag, jungen Menschen dem Suchen und Fragen nach der eigenen Persönlichkeit und Körperlichkeit Ausdruck zu geben und ihnen dabei zur Seite zu stehen.

Diesen letzten Abschnitt des Grußwortes zu kommentieren erübrigt sich

 Hierzu wünsche ich Ihnen gutes Gelingen, wertvolle Impulse und Gottes Segen!

Erzbischof Dr. Heiner Koch

Berlin, 23. Februar 2016

Gottes Segen auf diesen Fachtag herabzurufen scheint mir nahe an der Blasphemie zu sein.

 

Sexpastoral im Erzbistum Berlin

  • Ein 22jährigen Mann, will mit einem 15jährigen Mädchen (sie heißt „Elif“) schlafen. Ist das möglich?

Der Bischof weiß, dass volljährige Personen grundsätzlich mit minderjährigen Personen schlafen dürfen, sofern es sich um einvernehmliche sexuelle Handlungen/Geschlechtsverkehr handelt. Schwierig werde es jedoch immer dann, wenn sexuelle Handlungen oder Geschlechtsverkehr erzwungen werden.

  • Laura (15) möchte gerne mit ihrem Freund schlafen und denkt über die verschiedenen Verhütungsmittel nach. Sie befürchtet jedoch, dass ihre Eltern etwas merken.

Der Bischof meint, dass Lauras Arzt, weil sie ja jünger als 16 Jahre ist, ihre Eltern informieren könnte, dass sie Verhütungsmittel möchte. Laura kann aber versuchen, den Arzt oder die Ärztin davon zu überzeugen, dass sie reif genug ist (!!!), um diese Entscheidung zu treffen.“

  • Ein homosexuelles Paar von 18 und 16 Jahren will heiraten.

Der Bischof klärt auf, dass das erst geht, wenn beide volljährig sind.

  • Milena (15) ist ungewollt schwanger geworden.

Der Bischof beruhigt: Auch Mädchen unter 18 Jahren haben grundsätzlich die Möglichkeit, eine Schwangerschaft in den ersten zwölf Wochen straffrei abbrechen zu können.


Diese Beispiele mögen genügen, um die verantwortungsvolle, von katholischem Geist durchtränkte Jugendarbeit von Bischof Koch zu würdigen. Das Dokument, auf der Internetseite des Bistums Berlin (noch) nachzulesen, trägt den Titel: „Praxistipps für den Einsatz von Methoden in der sexualpädagogischen Arbeit mit Jugendgruppen“. Sollte das Dokument dort nicht mehr zu finden sein, können Sie es als PDF-Datei bei mir anfordern.

Was sich Bischof Koch hier leistet, ist für einen Katholiken (ich meine nicht bloße „Kirchensteuerzahler“) unbegreiflich. Dazu ein Kontrasttext aus dem „Katechismus der Katholischen Kirche“:

2353 Unzucht ist die körperliche Vereinigung zwischen einem Mann und einer Frau, die nicht miteinander verheiratet sind. Sie ist ein schwerer Verstoß gegen die Würde dieser Menschen und der menschlichen Geschlechtlichkeit selbst, die von Natur aus auf das Wohl der Ehegatten sowie auf die Zeugung und Erziehung von Kindern hingeordnet ist. Zudem ist sie ein schweres Ärgernis, wenn dadurch junge Menschen sittlich verdorben werden.
(Hervorhebungen von mir)

Fazit:

Bischof Koch verführt die ihm anvertrauten Jugendlichen zur Unzucht und trägt die Verantwortung dafür, dass sie sittlich verdorben werden.

Pfarrer Schießler – volle Kirche leerer Glaube

Pfarrer Rainer M. Schießler. Himmel, Herrgott, Sakrament. Auftreten statt austreten. – Kösel-Verlag 2016, 15. Auflage, 256 Seiten, gebunden, ISBN-10: 3466371473 / ISBN-13: 978-3466371471.  – 19.99 €

Gleich zu Beginn macht Pfr. Schießler gegen den „Anspruch auf ab­solute Wahrheit“ (S. 21) Front. Relativierend erklärt er den katholischen Weg als einen von vielen – und natürlich habe Christus keinesfalls „an die Grün­dung einer Amtskirche oder die Formulierung eines Katechismus oder an Enzykliken und Synoden gedacht“.

Entschieden lehnt der Autor die kirchliche Lehre von der „ewigen jungfräulichen Unversehrtheit Mariens“ (S. 195) ab.

Mit der kirchlichen Lehre von der Unauflöslichkeit der Ehe und der katholischen Sexualmoral insgesamt steht Pfr. Schießler ebenfalls auf Kriegsfuß.

Pfr. Schießler scheut sich nicht, die Ringe gleichgeschlechtlicher Paare als Zeichen der „Liebe und Treue“ in seinen „Gottes­diensten“ zu segnen und ihnen damit einen quasi-ehelichen Status zuzubilligen.

Entgegen den Fakten bestreitet Pfr. Schießler, dass die Ehelosigkeit den Priester von zeitraubenden familiären Aufgaben entlastet und ihn vollständig für den Dienst an der Gemeinde freistellt, mit der er „verheiratet“ ist (S. 187 f.).

Für das Priestertum der Frau zu streiten (S. 230 f.) ist müßig, da die Frage durch das Apostolische Schreiben „Ordinatio sacerdotalis“ (1994) von Johannes Paul II. lehramtlich entschieden wurde. Was bezweckt der Autor also, wenn er den Gläubigen vorgaukelt, hier könne sich (noch) etwas bewegen?

Vor lauter „Action“, Klamauk, Gags, Spektakel, Aufmerksamkeit heischender Projektgeilheit bleibt die Pastoral Schießlers allzu häufig an der Oberfläche haften, dringt sie nicht mehr zum Eigentlichen, Wesentlichen, zum Kern vor, führt sie nicht in die Tiefe und zur Fülle des Glaubens.

Ein höchst verqueres Verhältnis offenbart Pfr. Schießler zur Sünde. Mehrmals wiederholt er den populären Satz: „Die größte Sünde ist das ungelebte Leben“ (S. 186). Natürlich ist das falsch, weil undifferenziert, denn ein mit allen erdenklichen Lastern, Bösartigkeiten und moralischen „Schweinereien“ angefülltes, ausgeschöpftes, „gelebtes“ Leben dürfte keineswegs Gottes Wohlgefallen finden, ist also verwerflich. Ein sol­ches Leben überhaupt nicht gelebt zu haben, wäre ausnahmslos besser.

Mit unerbittlicher Schärfe fällt der Münchener Pfarrer über die Autoren des Jugendkatechismus „Youcat“ her, weil sie es als „eine große Sünde“ bezeichnen, „am Sonntag nicht in die Kirche zu gehen“ (S. 133 f.). Bissig fragt er: „Woher wissen die das? Hat etwa Gott ihnen das geflüstert?“ (S. 134). Das ist nun wirklich unverfroren. Die angesprochenen „Autoren“ geben hier nichts anderes wieder als die „Sonntagspflicht“, eines der fünf Kirchen­gebote.

Die Zehn Gebote als Normenkatalog für Christen kommen in Pfr. Schießlers Buch allerdings erst gar nicht zur Sprache. Nach ihm dient die Rede von der Sünde nur dazu, Menschen (immer noch) Angst vor Hölle und Ver­dammnis einzuflößen. Dem Herrn Pfarrer fehlt völlig das Grundverständnis, dass „Sünde“ die Grenze zieht zwischen gottgefällig und gottfeindlich, zwischen gut und böse. Die Grund-Sünde ist daher, wenn man die Sünde als Sünde nicht mehr (an)erkennen und wahrhaben will, sie nicht bekennt und nicht bereut.

Kommentar: Für mich demaskiert sich Herr Schießler am stärksten durch seine Aussage „Die größte Sünde ist das ungelebte Leben“. Hier denke ich vor allem an die millionenfach im Mutterleib getöteten Kinder. Das ist par ex­cel­lence ungelebtes Leben. Aber daran denkt Herr Schießler sicher nicht. Ich denke an die Märtyrer des Glaubens, an Behinderte und unheilbar Kranke, an Menschen, die ihr ganzes Leben in den Dienst am Nächsten stellen. All das ist ungelebtes Leben. Was bitte meint denn Herr Schießler mit „ungelebtem Leben“?

Eine ausführliche Rezension finden Sie hier.

Es ist Herrn Schießler unbenommen, den katholischen Glauben aufzugeben. Das tun viele. Charakterlos finde ich, dass er mit falschen Karten spielt und sich weiterhin als „katholischer Klamauk- und Gagpfarrer“ feiern lässt.

Die Hauptverantwortung aber trägt der „Apostelnachfolger“ Marx, der den katholischen Glauben nicht bewahrt sondern verhökert.

Kardinal Marx und der Ausverkauf des Katholischen

In der Zeitung mk online konnte man unter der Überschrift „Christus hat uns einander näher gebracht“ u. a. folgendes lesen:

Das Reformationsjahr war ein Weg der Annäherungen … Wir sind miteinander einen Weg gegangen und haben gemeinsam Jesus Christus in den Mittelpunkt gestellt, der uns alle miteinander verbindet. … gestärkt durch die vielen auch öffentlich sichtbaren Zeichen, die gezeigt haben, dass man die Christen in Deutschland nicht mehr auseinander bekommt.

Ein hirnloses Geschwafel sondergleichen. Und trotzdem finden Sie meine Überschrift als nicht gerechtfertigt? Gehen wir einmal logisch an die Sache heran: Weiterlesen „Kardinal Marx und der Ausverkauf des Katholischen“

Was macht denn die Freundin von Kardinal Marx da?

Hallo Herr Marx, Herr Woelki und all Ihr angepassten Hirten ??? des Volkes Gottes,

nun ist auch die spezielle Freundin von Kadinal Marx gekippt, jetzt ist auch sie für die „Ehe für alle“. Warum? Sonst müsste sie in der nächsten Legislaturperiode auf das Kanzleramt verzichten, weil alle Parteien eine Koalition von der Homoehe abhängig gemacht haben. Aber wie die deutschen Hirten meinen, all das ist ja mit dem christlichen Glauben vereinbar, nur AfD wählen, da droht schon fast die Exkommunikation.

Aus dem Programm der AfD:

Familien und Bevölkerungsentwickng

7.1 Schutz des ungeborenen Lebens lu
7.2 Für eine familien- und kinderfreundliche Politik, damit Deutschland sich nicht abschafft!
7.3 Mut zu Kindern: Familien müssen gefördert werden
7.4 Kinder willkommen heißen!
7.5 Für ein klares Familienbild – Gender-Ideologie ist verfassungsfeindlich
7.5.1 Gender-Ideologie raus aus den Schulen – Frühsexualisierung stoppen
7.5.2 Steuerverschwendung durch „Gender-Forschung“ beenden

Natürlich ist das für die deutschen „Hirten“ alles unchristlich. Aber Abtreibung, Homoehe, Verführung der Kinder: das ist christliches Urgestein.

Wozu brauchen wir in Deutschland überhaupt noch Bischöfe?

Mit sehr enttäuschten Grüßen

Johannes Kubon

Lesen Sie dazu auch:  Offener Brief an Kardinal Maex

 

 

 

https://stopdesinformation.de/
https://kircheninterna.wordpress.com/
http://whybike.de

 

BDKJ – Bund dekadenter katholischer Jugend

Nachricht:

Nachdem der Diözesanrat der Katholiken in Berlin beschlossen hat, den jährlich in Berlin stattfindenden Marsch für das Leben weiterhin nicht zu unterstützen, wird diese Entscheidung nun auch von Vertretern des BDKJ befürwortet.

Diese Meldung kann gläubige Katholiken kaum überraschen, zeigt sich hier doch wiederum die hässliche Fratze des modernen Katholizismus. Freuen wird diese Nachricht  allerdings alle Abtreibungsbefürworter. Nicht etwa, dass diese dem BdkJ etwa Respekt entgegenbringen, vielmehr ist es ihnen eine Genugtuung, weitere „nützliche Idioten“ für ihre Tötungsideologie gefunden zu haben.

Weiter heißt es in der Nachricht:

Ein Gespräch mit der ebenfalls anwesenden Vorsitzenden des Bundesverbands Lebensrecht, Alexandra Linder, lehnte Frau Everhartz ebenso [wie andere Gespräche] ab. Als Begründung für die Dialogverweigerung gab die BDKJ Referentin für Jugendpolitik, Mädchen- und Frauenpolitik und Genderfragen an, dass sie bisher dort aufgetretene Redner als problematisch erachte …

Höchst interessant: Vertreter des modernen „Dialogkatholizismus“ verweigern Andersdenkenden das Gespräch. Aber das wissen gläubige Katholiken schon lange. Der Begriff „Dialog“ unter modernen Katholiken bedeutet nichts anderes als „Monolog“. Bezeichnend ist auch die Begründung  „dass sie bisher dort aufgetretene Redner als problematisch erachte“.  Aber angesichts der

Tragödie,

um die es hier geht, ist die Bemerkung über problematische Redner nahezu pervers. Und was an den Rednern problematisch sein soll, wird natürliich nicht gesagt. Wer schon am Marsch für das Leben teilgenommen hat, kann über ganz andere problematische Zeitgenossen berichten. Da ist auf der einen Seite eine Gruppe von Menschen, die sich absolut friedlich in einem Schweigemarsch für das von Gott gegebene Recht auf Leben einsetzt, auf der anderen Seite eine Gruppe, die genau wie der BdkJ, diese friedliche Demonstration ablehnt. Und die Merkmale dieser Gruppe? Hass – Gewaltbereitschaft – Blasphemie. Nur noch unter Polizeischutz kann heute für die Menschenrechte demonstriert werden. BDKJ – Sage mir mit wem du gehst, und ich sage dir wer du bist.

Fazit:

Katholisch ist der BDKJ schon lange nicht mehr. Mit dem Opponieren gegen diejenigen, welche das Menschenrecht auf Leben verteidigen, verliert er auch jeden Anspruch, etwas mit dem Christentum zu tun zu haben. Engagierte katholische Jugendliche können nicht zum BDKJ gehören.