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Radwallfahrt 2016

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Quo vadis? Der Papst im Spiegel der Meinungen

DreiPapst3

Eindeutigkeit

Weitere Beiträge zum Thema „Kirche“ finden Sie hier.

Die deutschen Bischöfe ohne Maske

Wer auch nur ab und zu „katholisch.de“ liest, merkt sehr bald, dass es sich hier um das „Verleumdungsportal der katholischen Kirche in Deutschland“ handelt. Hier nur eines von unzähligen Beispielen:

Björn Odendahl schrieb unter dem Titel „Romantische, arme Kirche“ folgende rassistische und herabwürdigenden Worte gegenüber afrikanischen Katholiken: „Sie (die Kirche in Afrika; Anm. d. Red.) wächst, weil die Menschen sozial abgehängt sind und oft nichts anderes haben als ihren Glauben. Sie wächst, weil der Bildungsstand durchschnittlich auf einem niedrigeren Niveau ist und die Menschen einfache Antworten auf schwierige (Glaubens)fragen akzeptieren. Antworten, wie sie zum Beispiel Kardinal Sarah aus Guinea gibt. Und auch die wachsende Zahl der Priester ist nicht allein der missionarischen Kraft zu verdanken, sondern ebenso eine der wenigen Möglichkeiten der sozialen Absicherung auf dem schwarzen Kontinent.“

Bemerkenswert ist auch, dass der Bischofskonferenz-Sprecher Kopp sagte, „katholisch.de“ sei nicht das offizielle Internetportal der katholischen Kirche in Deutschland und auch nicht das Internetportal der Deutschen Bischofskonferenz. Das ist offensichtlich gelogen, denn die Betreiberin von „katholisch.de“, die „Allgemeine gemeinnützige Programmgesellschaft mbH“ (APG), schreibt auf ihrer Homepage: „Das Portal ‚katholisch.de‘ ist das einzige bundesweite Internetportal der katholischen Kirche in Deutschland. Die Online-Redaktion arbeitet im Auftrag der Deutschen Bischofskonferenz.“ Und im Impressum von „katholisch.de“ heißt es: „Katholisch.de ist das Internetportal der katholischen Kirche in Deutschland.“

Vielleicht sind Sie, verehrter Leser, jetzt etwas nachsichtig gegenüber meinem Titel. Wenn die Redaktion von katholisch.de im Auftrag der Deutschen Bischofskonferenz arbeitet, dann ist es doch folgerichtig, dass die DBK folgende Aussage billigt:  „Diese hasserfüllte Frust-Truppe soll eine Alternative für Deutschland sein? Vielleicht für Arschlöcher. Aber nicht für Deutschland.“

Dankbar für diese Aussage des Chefs vom Dienst, Steffen Zimmermann, sind wir allemal, denn dadurch wird eindeutig dokumentiert, dass es die Kernaufgabe von „katholisch.de“ ist, mit Beleidigungen statt mit Argumenten zu arbeiten. Dankenswerterweise ist diese seriöse Argumentation von aufmerksamen Lesern im Bild festgehalten worden, so dass eine Leugnung der Arschloch-Aussage nicht mehr möglich ist.

Kommentare:

Das ist ein erstaunlicher, wenn nicht gar befremdlicher Ton für den Chefredakteur des Internetportals der Kirche in Deutschland. Vielleicht [Anm.: ganz bestimmt!!!] war er sich sicher, dass er dafür von seinen Vorgesetzten, darunter dem Vorsitzenden der DBK und Erzbischof von München und Freising, Reinhard Kardinal Marx, oder auch dem Erzbischof von Köln, Rainer Kardinal Woelki, Rückendeckung und gar Applaus heischen könnte. Immerhin sind ja beide Herren inzwischen auch in erster Linie medial dann wahrnehmbar, wenn sie die Regierungspolitik loben und undifferenziert zu einem bedenkenlosen „Hurra“ zur Einreisenden-Politik der etablierten Politik aufrufen. „Das ist Hass, das ist Hetze, das ist Beleidigung und es ist Diffamierung, das ist „Verrohung der Sprache“, hatte erst kürzlich der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Reinhard Kardinal Marx, Krokodilstränen vergossen. Wenn er die Verrohung der Sprache bekämpfen will, sollte er vielleicht in seinem eigenen Haus damit beginnen…

[mehr]

 Dieser Tweet ist aber keineswegs ein Einzelfall. „Katholisch.de“ ist seit langem ein Ärgernis für viele Gläubige und nicht selten zum Fremdschämen. Man fragt sich unwillkürlich, welcher Geist in der Redaktion dieses kirchenfinanzierten Portals herrscht.
Die DBK, an ihrer Spitze Kardinal Marx:
 Na dann wissen diese „Arschloch“-Bürger jetzt wenigstens aus erster Hand, dass Zimmermann und sein „katholisch de“ Gender Mainstreaming, Frühsexualisierung Islamisierung, fortwährenden Rechtsbruch der Regierung, Zerstörung des christlichen Abendlandes, Abschaffung der Demokratie und und und… unterstützen.

Verlogen! Verlogen! Verlogen!

Parteien, die diese mörderische Politik betreiben, werden von den deutschen Bischöfen gehätschelt!
 abtreibung

Das neueste Papstdokument

kirchenspaltung

Der Erzbischof von Philadelphia, Charles Joseph Chaput, empfahl wiederverheirateten Geschiedenen in einer Handreichung seines Bistums wie „Bruder und Schwester“ zu leben, wenn sie die Kommunion empfangen wollten.

Quelle: Domradio

Die Bischöfe von Malta haben einem Medienbericht vom Samstag zufolge nun Leitlinien veröffentlicht, wonach wiederverheiratete Geschiedene zur Kommunion gehen und auch beichten können, wenn sie „im Frieden mit Gott“ leben.

Quelle: Radio Vatikan

Katholische Zeitung zur Entscheidung der Bischöfe von Malta: „Der Graben wird tiefer. Florenz gegen Rom, Polen gegen Argentinien, Malta gegen Mailand. Das nennt man ein faktisches Schisma.“

Lesen Sie dazu auch: Von Polarisierung zu Spaltung

Weihnachts-Schwachsinn in der Dompfarre Wien

Im Weihnachtspfarrblatt 2016 eröffnet uns Pfarrer Toni Faber durch Frau Polak eine neue Sicht von Weihnachten. Frau Polak schreibt  in ihrem Beitrag u. a. folgendes:

Bitte erschrecken Sie jetzt nicht: Die Vorstellung von der „Menschwerdung“ Gottes ist eine Häresie – ein anderer als der biblisch bezeugte Glaube… Die Vorstellung – die auch ich jahrelang hatte – dass der allmächtige Gott zu Weihnachten in Form eines Kindes zur Welt gekommen ist, entstammt heidnisch-hellenistischen Vorstellungen von Theophanien.

Dass Frau Polak nur eine „Vorstellung“ hatte, ist bezeichnend und defizitär. Wir Christen haben keine Vorstellung, sondern einen Glauben. Zwischen beiden liegt ein gravierender Unterschied.

Denn dass das Wort Fleisch geworden ist, bedeutet: Es materialisiert sich in der menschlichen Geschichte, es wird Geschichte.

Diese Aussage ist völlig konfus. Was meint Frau Polak mit „Wort“? Die zweite göttliche Person? Davon kann sie doch gar keine Kenntnis haben, wenn sie leugnet, dass das Wort „unter uns gewohnt hat“. Und was soll die Bemerkung, dass es sich in der menschlichen Geschichte materialisiert? Das sind doch leere Worthülsen. Wie hat sich denn das „Wort“ materialisiert, wenn es nicht Mensch geworden ist?

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Hat Papst Franziskus den Ernst der Lage erkannt?

Wie auch immer dieser leidvolle Konflikt enden wird: Es wird ein irritierendes Fragezeichen bleiben, wie es sein kann, daß ein Papst sich ziert und auch auf Anfrage weigert, die gültige Lehre der Kirche zu verkünden und zu bekräftigen. Den vier Unterzeichner der Dubia ist es zu verdanken, dieses untragbare Defizit ans Licht gebracht zu haben. Ein päpstliches Defizit, das mit Blick auf die Kirchengeschichte unverständlich und besorgniserregend ist. [zum Artikel]

Keine Antwort ist auch eine Antwort

Auf die „dubia“ der vier Kardinäle hat der Papst bis heute nicht geantwortet. Was folgt daraus? Ein klares  „Ja“ bzw. „Nein“ hätte bedeutet, dass der Papst entweder  bekennt, eindeutig  zur katholischen Lehre zu stehen, oder aber diese verändern zu wollen.  Da es für einen Papst keine Schande wäre, sich treu zur katholischen Lehre zu bekennen, muss man aus seinem Schweigen zumindest schließen, dass er dies nicht will.  Warum gibt er dann nicht durch eine Antwort auf die „dubia“ offen zu, dass er die Lehre der Kirche ändern will?  Hier kann man nur mutmaßen. Vielleicht sind seine Säuberungsaktionen noch nicht so weit fortgeschritten, dass er dieses Vorhaben ohne massiven Protest zu riskieren noch nicht realisieren kann.

Papst Franziskus im Barmherzigkeits-Abseits (Update)

Pio Vito Pinto, Vorsitzender der Römischen Rota, hat den Kardinälen Burke, Brandmüller, Caffarra und Meisner gedroht, dass diese wegen der öffentlichen Kritik an „Amoris Laetitia“ ihre Kardinalswürde verlieren könnten… Der römische Kurienmitarbeiter kündigt an, dass er Papst Franziskus unterstützen werde, damit auch wiederverheiratete Geschiedene die Hl. Eucharistie empfangen können. [mehr]

Lesen Sie dazu auch:

Das ist eine Beleidigung vieler Katholiken

UPDATE
Mit Datum vom 30.11.2016 veröffentlichte das spanische Internetmagazin „Religión confidential“, von der die ursprüngliche Notiz über die Aussagen Pintos stammte, eine Korrektur. Mit der Aussage, dass die vier Kardinäle ihr Kardinalat verlieren könnten, hätten sie Pinto versehentlich unkorrekt zitiert. Pinto habe vielmehr darauf hingewiesen, dass Franziskus nicht zu jener Sorte Päpste aus anderen Zeiten gehöre, der weitergehende Maßnahmen ergreifen würde, der Papst werde den Kardinälen ihr Kardinalat nicht entziehen. Siehe Link zur Originalmeldung: Rectificación
Quelle: kath.net

Zweifel ist noch keine Verzweiflung

Vier Kardinäle stellen sich Papst Franziskus und seinem nachsynodalen Schreiben Amoris laetitia frontal in den Weg… Die Unterzeichner ließen Papst Franziskus ihre Zweifel vertraulich zukommen. Nachdem sie der Papst keiner Antwort würdigte, haben sie ihre Dubia nun öffentlich gemacht. [mehr]

Lesen Sie dazu auch:

Die dubia….ein präzedenzloser Moment im nachmittelalterlichen Papsttum

Angst

Stößt Papst Franziskus an seine Grenzen? – Amoris laetitia und die Dubia der Kardinäle

Was geschieht, wenn Franziskus nicht auf die Dubia antwortet?“

„Manche verstehen immer noch nicht

Die bissigen Kritiker der 4 Kardinäle, eine Bande von Heuchlern & wahre Fundamentalisten

Als 1994 die Glaubenskongregation Antwort gab, wo Papst Franziskus sie heute verweigert