Ökumene als Einbahnstrasse oder das Schnurren von Bischof Marx

Inzwischen jedoch scheint Ökumene vor allem so verstanden zu werden, als könne das Ziel einzig und alleine darin liegen, die katholische Kirche mittels Protestantisierung gewissermaßen einzuebnen. Das Schema ist recht übersichtlich: hier die Aufgeklärten – dort die Doofen. Hier der Fortschritt – dort der Rückschritt. Hier weltoffen – dort vernagelt. Tja, die arme Verwandtschaft. Glücklich, wer sich zu den besseren zählen darf. Dankbar, wer sich auf Kosten der anderen profilieren kann. Unvorstellbar scheint dabei, dass sich auch Katholiken als moderne Menschen empfinden könnten. Modern vielleicht nicht im Sinne von Zeitgeist und Anpassung. Aber im Sinne eines Lebensstils, der über den Tag hinaus führt. Der Gestern mit Morgen verbindet, kritisches Bewusstsein mit Solidität, die Freude am eigenen Leben mit der Verantwortung für die nachfolgende Generation.

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