Unter der Lupe 1: Wenn ein Mensch homosexuell ist und den Herrn sucht …

Auf dem Rückflug von Rio de Janeiro nach Rom sagte der Papst in einem Interview: „Wenn ein Mensch homosexuell ist und den Herrn sucht und guten Willens ist – wer bin ich, das ich über ihn urteile?“ Der Satz wird seither von den meisten Medien und vor allem von der Homo-Lobby genussvoll als „Öffnung“ gegenüber Homosexualität ausgelegt und entsprechend instrumentalisiert. Er erinnert tatsächlich erschreckend an den berühmten Ausspruch Wowereits: „Ich bin schwul, und das ist auch gut so“. Wenn man sich in die Worte des Hl. Vaters vertieft, merkt man schon bald, dass es leere Worte sind. Zunächst einmal ist es jedem Christen nach dem Auftrag des Herrn untersagt über einen anderen Menschen zu richten. Das „wer bin ich“ ist eine rein rhetorische Floskel. Was ist das nun für ein „Mensch, der homosexuell ist und den Herrn sucht und guten Willens ist“? Wenn er wirklich den Herrn sucht und guten Willens ist, dann lebt er nach dem Gebot Gottes enthaltsam. Fällt er einmal, oder auch wiederholt, in Sünde, wird er dies in der hl. Beichte bekennen und bereuen und sich wieder mit Gott versöhnen. Was für einen Sinn soll es haben, der Welt zu verkünden, man urteile nicht über einen solchen Menschen. Hier wäre es eher angebracht, ein solches Verhalten zu loben. Sorgen machen sollten der Kirche doch die homosexuellen Menschen, die ihre Lebensweise, z. T. recht provokant, als gut und richtig hinstellen und durch öffentliches Zusammenleben bekunden, dass sie von Gottes Geboten nichts wissen wollen und daher auch an Umkehr gar nicht denken können. Hier lässt es der Hl. Vater deutlich an einem „geistlichen Werk der Barmherzigkeit“ fehlen, nämlich, „Sünder zurechtzuweisen“. Hätte er das in aller Liebe getan, hätte seine Botschaft nicht von den falschen Leuten instrumentalisiert werden können, und die „Belohnung“ für sein missverständliches Zitat, von der Homolobby als „Mann des Jahres“ ausgezeichnet zu werden, wäre ihm und uns erspart geblieben.

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