Kampf gegen Homo-Ehe ist Akt der Liebe

Die heutige permissive Gesellschaft nenne es sofort „Hass“, wenn man die Menschen nicht tun lasse, „was sie wollen“. Doch dieser Vorwurf sei ungerechtfertigt, sagte der Bischof. „Alle guten Eltern werden bestätigen, dass man seine Kinder manchmal disziplinieren muss. Manchmal muss man ‚Nein’ sagen. Manchmal muss man sogar strafen“, fuhr er wörtlich fort.
Es sei aber offensichtlich, dass die Eltern dies nicht aus „Hass“ gegen ihre Kinder tun würden. „In Wirklichkeit tun sie etwas sehr Liebevolles, indem sie die Kinder korrigieren und ihnen zeigen, wie man die Dinge richtig macht“, erläuterte Paprocki. [mehr]

Warum sprechen deutsche Bischöfe keine so klare Sprache?

Kardinal Woelki: Ich versuche auch wahrzunehmen, dass da Menschen dauerhaft (zu „dauerhaft“ s. hier) füreinander Verantwortung übernehmen, sich Treue versprochen haben und füreinander sorgen wollen…

Bischof Overbeck: Ich habe dann gesagt, es ist schon mal wichtig, anzunehmen und wahrzunehmen, dass es da viele Verhältnisse von Treue gibt.

Dies sind nur zwei von unzähligen Äußerungen von „Aufbruchs- und Reformkatholiken“

Es geht doch überhaupt nicht um Treue und Verlässlichkeit. Auch Freunde sind einander treu und man kann sich auf sie verlassen, Geschwister sind einander treu und können sich aufeinander verlassen, Kinder können sich auf ihre Eltern verlassen und eine gute Mutter bleibt ihren Kindern auch ein Leben lang treu. Es geht doch darum, dass praktizierte Homosexualität eine Sünde ist, und es ist nicht zu begreifen, dass deutsche Bischöfe die „Treue“ zur Sünde lobenswert finden.

Der Kniefall vieler – nicht nur deutscher – Bischöfe vor der Homolobby gibt Anlass zu großer Sorge.

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4 Kommentare zu „Kampf gegen Homo-Ehe ist Akt der Liebe

  1. Die heutige permissive Gesellschaft nenne es sofort „Hass“, wenn man die Menschen nicht tun lasse, „was sie wollen“.

    Im alltäglichen Sprachgebrauch kommt das Wort Hass sehr selten vor und in den Medien fast gar nicht.
    Erst als ich mich auf die Reise in religiöse Gefilde gemacht habe (über http://bloggerliste.blogspot.de/?m=0 ), begegnet mir dieses Wort andauernd. Meist in der Richtung, dass sich die religiösen Protagonisten, gleich ob römisch katholisch, evangelisch, lutherische reformierte Gläubige, sich „gehasst“ fühlen von Menschen, denen sie Vorschriften über deren ureigensten, intimsten Angelegenheiten machen wollen.
    Meist ist dieses Gefühl gehasst zu werden völlig unbegründet. In Deutschland sind schon sehr, sehr lange keine Gläubigen wegen ihres Glaubens, auch wenn sie die Regeln ihres Glaubens anderen per Strafgesetzbuch aufzwingen wollten, einem Hassverbrechen zum Opfer gefallen.
    Gehört dieses Gefühl, von aller Welt gehasst zu werden eigentlich zur Religiosität dazu? Oder ist es in seiner Stärke vom Glauben abhängig? Je frommer jemand ist, um so stärker fühlt er sich gehasst? Wer sich am stärksten gehasst fühlt, ist der Frömmste? Ist das so eine Art virtuelles oder gefühltes Märtyrertum? Im Vorgriff auf das zu erwartende, aber hierzulande nie eintretende vollendete Martyrium? Oder ist das ganze Gerede vom Hass, der angeblich den Christen jeglicher Couleur entgegenschlägt nur Feldgeschrei und plumpe Propaganda?
    Andrerseits, wenn ich versuchen würde Gesetze per Pressuregroups zu lancieren, die meinen Mitbürgern in die intimsten Lebensbereiche hinein pfuschen, hätte ich vielleicht auch Angst vor deren Hass.
    Man erinnere sich nur, welche Hasswelle denen entgegenschlug, die die Genitalverstümmelung von Säuglingen zu verhindern versuchten. Da mussten sicher einige Leute kräftigst schlucken, ob der hasserfüllten Wortwahl von Gläubigen. Interessant, dass dieser Hass nicht nur von Juden und Muslimen kam, sondern auch von gläubigen Christen, die nun mit der Genitalverstümmelung von Säuglingen eher weniger befasst sind. Na vielleicht beruht das auf den nach fünfundvierzig übrig gebliebenen dreihundert jüdischen Traditionsvermittlern.

  2. Habe mir die „Märsche fürs Leben“ in Frankreich zu Gemüte geführt. Das reicht mir zur Genüge, um zu wissen was Hass, insbesondere der auf unbotmässige Frauen, bedeutet.

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