Babyflaschen und Bischöfe

Da stehen dann eben Laienlebensschützer an der Front und müssen sich in diversen TV-Formaten vorführen lassen, während sich die versammelte deutsche katholische Bischofsgemeinschaft nicht mal schafft, sich einmal im Jahr zum „Marsch für das Leben“ in Berlin aufzuraffen und die paar Kilometer vom Kanzleramt zum Dom zu laufen. Und Initiativen wie die von 1000plus oder Rahel stehen bei den Gemeinden vor verschlossenen Türen, weil sie dem Proporz und dem Selbstverständnis der kirchlichen Institutionen widersprechen, alleine für die Menschen zuständig zu sein und alleine ein Angebot machen zu können, selbst dann, wenn es seit Jahrzehnten erfolglos verläuft. [mehr]

Ein Lichtblick

Weihbischof Renz von Rottenburg Stuttgart verteidigt die Unterstützung von 1000plus

Es wäre deshalb grotesk, wenn in der reichsten Ortskirche der Welt ein Streit entstünde über die Finanzierung von Beratungsangeboten für schwangere Frauen in Konfliktsituationen,

deren es nicht genug geben kann. Wenn es darum geht, möglichst vielen der jährlich weit über 100000 Frauen beizustehen, die aus lauter Angst, Verzweiflung und Ausweglosigkeit die Tötung ihres ungeborenen Kindes in Erwägung ziehen, müssen doch alle Menschen guten Willens zusammenstehen, um möglichst vielen Ungeborenen das Leben zu retten. Vor diesem großen Ziel, das die Anstrengung und Ressourcen aller erfordert, müssen alle Eigeninteressen in den Hintergrund treten und verstummen.“ [weiterlesen]

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s