Erzbistum Freiburg verhindert die Lebensrettung ungeborener Kinder

Jetzt hat auch das Erzbistum Freiburg Sammelaktionen zugunsten der Lebensschutzinitiative „1000plus/Pro Femina e.V.“ in Pfarreien des Erzbistums – unter Androhung – untersagt und verhindert damit die Lebensrettung ungeborener Kinder. Was für eine Verlogenheit im Erzbistum Freiburg! Im „Freiburger Memorandum“ kann man lesen: „Wir bringen mit unserer Unterschrift zum Ausdruck, dass wir uns in unserem pastoralen Handeln gegenüber wiederverheirateten Geschiedenen von der Barmherzigkeit leiten lassen. Uns ist bewusst, dass wir damit oft gegen derzeit geltende kirchenrechtliche Vorschriften der römisch-katholischen Kirche handeln. Wir tragen damit aber der Gewissensentscheidung der betroffenen Menschen und ihrer sich daraus entwickelnden Lebenssituationen Rechnung.“

Wo bleibt die „Barmherzigkeit“ für die Frauen in Not und für die vom Mord bedrohten Kinder? Warum respektiert man nicht die „Gewissensentscheidung“ der Pfarrer, die sich für das Leben der Ungeborenen einsetzen wollen? Hält man sie für zu dumm, um sich selbst ein Bild über „1000plus/Pro Femina e.V.“ zu machen? Aber wir sind ja katholisch! So darf natürlich „Donum vitae“ auf dem Katholikentag auftreten und für die „Erlaubnisscheine“ zur Tötung ungeborene Kinder Reklame machen. Wohin ist die katholische Kirche nur gekommen? Sie war einmal die Glaubensgemeinschaft einer Kirche, heute ist sie der Meinungsmarkt vieler „Kirchlein“.

Auch wenn es an der Situation nichts ändern wird, so ist es doch ermutigend: Weihbischof Renz von Rottenburg Stuttgart äußerte sich folgendermaßen: „Wenn es darum geht, möglichst vielen der jährlich weit über 100.000 Frauen beizustehen, die aus lauter Angst, Verzweiflung und Ausweglosigkeit die Tötung ihres ungeborenen Kindes in Erwägung ziehen, müssen doch alle Menschen guten Willens zusammenstehen, um möglichst vielen Ungeborenen das Leben zu retten.“

Weiter Beiträge zu diesem Thema: hier und hier und hier

Stellungnahme von „1000plus/Pro Femina e.V“

Weitere Infos zu „1000plus/Pro Femina e.V.“

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2 Kommentare zu „Erzbistum Freiburg verhindert die Lebensrettung ungeborener Kinder

  1. Um die Sachlage kurz und punktgenau zu beschreiben, passt der Titel des vorigen Beitrages:
    „Unterlassene Hilfeleistung“!
    Haben die kleinen Menschlein und deren Mütter im Erzbistum Freiburg eigentlich kein Recht auf optimale und breitgestreute Hilfe?
    Wird eine solche nur einer bestimmten Klientel zuteil?

  2. Freiburgs Bischofssitz ist doch vakant. Es gibt nur einen Administrator. Darf der das entscheiden? Oder ist diese Entscheidung nur vorübergehend?

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