Die hohlen Sprüche von Bischof Bode

Auf katholisch.de konnte man folgende Aussagen von Bischof Bode lesen: Mit einer Alles-oder-Nichts-Moral, die jede Abweichung zu schwerer Sünde macht, werden wir kaum Menschen erreichen… Nötig ist eine prophetisch-kritische und zugleich wertschätzende und positiv herausfordernde Wahrnehmung der Realität heute. [Quelltext] Die Aussagen von Bischof Bode kann man nur als inhaltsleeres Geschwafel bezeichnen.

„Alles oder Nichts“: Nirgendwo in der kirchlichen Lehre ist zu finden, dass „jede Abweichung“ zur schweren Sünde gemacht wird. So muss man notgedrungen aus seiner Aussage den Umkehrschluss ziehen, dass die schwere Sünde nur eine harmlose „Abweichung“ ist. Von angesäuselten Stammtischbrüdern kann man solche Aussagen erwarten, einem katholischen Bischof stehen sie schlecht zu Gesicht.

… kaum Menschen erreichen: Welches Bild christlicher Verkündigung hat dieser Bischof eigentlich. Wenn die christliche Botschaft Menschen erreicht, dann durch das Zeugnis der Auferstehung des Herrn, die auch uns die sichere Hoffnung auf ein ewiges Leben in der Anschauung Gottes verheißt. Übrigens ist das „Alles oder Nichts“ gar nicht so verkehrt, aber in ganz anderem Sinne, wie Bischof Bode es versteht. Es geht tatsächlich um „Alles oder Nichts“, nämlich um die ewige Glückseligkeit in der Geborgenheit der Liebe Gottes oder die ewige Verlorenheit in der Trennung von Gott. Bischof Bode möge sich einmal in der hl. Schrift darüber informieren, wem der Zugang zum Reich Gottes dereinst verweigert werden wird. Außerdem sollte er darüber nachdenken, wie viele Menschen die evangelische Kirche erreicht, die nur noch das Gebot der Mülltrennung kennt, das Wort Gottes und seine Gebote aber längst entsorgt hat.

… wertschätzende und positiv herausfordernde Wahrnehmung der Realität heute: Unerträglich, diese Schwafelei. Sollen wir die tausendfache Tötung der Kinder im Mutterleib wertschätzen? Sollen wir die Angriffe auf die christliche Familie wertschätzen? Sollen wir den Angriff auf die Seelen unserer Kinder durch „Akzeptanz sexueller Vielfalt“ wertschätzen?

Herr Bischof, hören Sie doch bitte damit auf, leeres Stroh zu dreschen und sagen Sie z. B. einmal etwas zu folgenden Worten unseres Herrn: „Wer einen von diesen Kleinen, die an mich glauben, zum Bösen verführt, für den wäre es besser, wenn er mit einem Mühlstein um den Hals ins Meer geworfen würde“ (Mt 18,6).

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