Warum sind deutsche Bischöf zu feige, aus christlicher Verantwortung heraus zu sprechen?

Aus einem Interview mit Dr. Christian Spaemann:

„Besonders bemerkenswert ist die Rücksichtslosigkeit gegenüber den Interessen der Kinder, das Übergehen des von der UNO-Kinderrechtskonvention 1989 vorgegebene Grundprinzips, nach dem »bei allen Gesetzgebungs-, Verwaltungs- und sonstigen Maßnahmen öffentlicher oder privater Einrichtungen das Wohlergehen des Kindes vordringlich zu berücksichtigen ist«. Kinder brauchen nämlich Vater und Mutter und für sie ist jede, mit Brüchen versehene Herkunfts- und Familienstruktur eine seelische Verletzung, die man möglichst vermeiden, auf keinen Fall aber fördern sollte. Die Vertreter dieser Ideologie trachten ihre Rücksichtslosigkeit durch zahlreiche human klingende Euphemismen zu verschleiern. Der Erfolg dieser Strömung lässt sich nur dadurch erklären, dass sie neoliberalen, marktkapitalistischen  Interessen an  einem flexiblen, ungebundenen und identitätsarmen Menschen  entgegenkommt.“ [zum Interview]

Man kann sich kaum vorstellen, dass auch nur ein deutsche Bischof sich traut, so deutliche und eindeutige Aussagen zu machen. Im Gegenteil: Im Blick auf die Synode im Oktober fordert man die „Ehe light“ und versucht, die Dauersünde homosexueller Beziehungen als eheähnlich darzustellen, wie es u. a. Kardinal Woelki tat.

Und über dieses Video werden deutsche Bischöfe nur noch lachen.

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