Internetseite der Bischofskonferenz als Sprachrohr der Homolobby (Update)

Bei katholisch.de (Die Redaktion arbeitet im Auftrag der Deutschen Bischofskonferenz) konnte man folgende Passage von einem gewissen Herrn Neumann lesen:

Für immer mehr Katholiken ist der Umgang mit Homosexuellen eine Gewissensfrage: Sie (ich auch) wollen sich nicht mehr schuldig machen am Lebensglück der Menschen, deren Natur so ist, wie sie ist, und die in ihrer Liebe auf einen anderen Menschen hingeordnet sind, der das gleiche und nicht das andere Geschlecht hat.

Dass der Umgang mit Homosexuellen (welcher Umgang ist hier gemeint?) eine Gewissensfrage für immer mehr Katholiken ist, kann man behaupten, ohne es zu beweisen. Wenn 90 % der Katholiken nicht mehr die Sonntagsmesse mitfeiern, könnte es allerdings sein, dass sie ihr Gewissen damit beruhigen, wenigstens für die Homoehe zu plädieren. Eine Beziehung zwischen Homosexuellen dauert im Durchschnitt nur 1,5 Jahre. Dies geht aus einer Studie aus den Niederlanden hervor, die von Dr. Maria Xiridou vom “Amsterdam Municipal Health Service” anhand von Gesundheitsaufzeichnungen junger Homosexueller durchgeführt und im Magazin „AIDS“ veröffentlicht wurde. Bei den Untersuchungen konnte auch festgestellt werden, dass Schwule durchschnittlich acht Partner pro Jahr außerhalb ihrer Hauptbeziehung haben. Oh, wie sind diese Menschen doch glücklich, und sie brauchen nie einen Ehebruch zu beichten, weil sie ja keine Ehe führen. Herr Neumann, ist das die Liebe, die „auf einen anderen Menschen hingeordnet“ ist? Was für ein Verständnis von Liebe haben Sie eigentlich? Was aber, Herr Neumann, raten Sie den heterosexuellen Menschen, die – aus welchen Gründen auch immer – keine Ehe eingehen konnten? Ach so! Ehe war gestern! Sie wollen doch auch diese Menschen glücklich machen! Vielleicht empfehlen Sie einmal der DBK, bischöfliche Bordelle einzurichten. Überrascht bin ich, dass die Redaktion von katholisch.de nun auch Autoren der Zeitschrift „Bravo“ beschäftigt.

Dankbar müssen wir dafür sein, dass es nach den Beschlüssen des „ZdK“ ein „Osterfeuer“ gab. Hoffentlich wird es nicht von den Brüdern im Bischofsamt erstickt. Zwar hat inzwischen auch Kardinal Marx ein „Kritiklein“ zum Beschluss des „ZdK“ geäußert, allzu überzeugend wirkt es allerdings nicht.

Apropos Gewissen: Eine Gesellschaft, die fast in Nationaltrauer verfällt, wenn ein Eisbärenbaby im Zoo stirbt, die gestrandete Wale rettet und Kröten über die Straße trägt, aber die eigenen Jungen nicht nur nicht will, sondern aktiv aus dem Mutterleib reißt, die ist krank. Ist das auch für viele Katholiken eine Gewissensfrage? Wo sind die Protestdemos für die Ungeborenen in Deuschland? Sicher gibt es den „Marsch für das Leben“. Aber diejenigen, die daran teilnehmen werden zunehmend als Fundamentalisten oder Schlimmeres beschimpft und u. a. von den liebenswürdigen Homosexuellen mit unflätigen Ausdrücken belegt. Wo sind die klaren und eindeutigen Stellungnahmen der Bischofskonferenz zu diesem Unrecht? Wo sind die von den Bischöfen initiierten Gebetsinitiativen? Ach ja, alles nicht so wichtig, Hauptsache Homosexuelle bekommen den kirchlichen Segen. Übrigens, warum begnügt man sich in diesen Kreisen nicht mit dem evangelischen Segen? Ich kann mir kaum vorstellen, dass ein Homosexueller diesen Segen für minderwertiger hält als den katholischen.

Ein erfreulicher Lichtblick:

Fünf Diözesanbischöfe (Augsburg, Eichstätt, Görlitz, Regensburg, Würzburg) stellen sich hinter die ZDK-Kritik von Bischof Oster: „Wir sind daher überzeugt, dass auch viele Gläubige Dir für Deine klaren Worte außerordentlich dankbar sind“. [mehr]

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3 Kommentare zu „Internetseite der Bischofskonferenz als Sprachrohr der Homolobby (Update)

  1. Alles Eingangs gesagte ist vollkommen richtig. Aussagen, welche auf die Durchschnittsdauer einer Homobeziehung bzw. deren „Treue“, sollten besser unterbleiben, weil sie zur Sache nichts aussagen. Diese Statistik könnte auch auf Ehen angewandt werden. Auch hier gibt es vierte und fünfte Ehen (namhafte Politiler sind dafür beispielhaft) und gute Ehen, die ein Leben lang Bestand haben. Statistiken taugen dafür nicht. Aus christlicher und vor allem aus katholischer Sicht steht einzig die Frage, was die Bibel zu sagen hat und wie Christus sich dazu stellen würde. Er, der sagt, daß er nicht gekommen sei um das Gesetz aufzuheben, sondern um es zu erfüllen und das kein Jota an der Schrift geändert wird. Das ist die eigentliche Antwort, die von unseren Bischöfen erwartet wird.

    1. Mit Ihrem Hinweis auf die Instabilität vieler Ehen haben Sie Recht. Die Statistik habe ich nur erwähnt, weil es mich irritiert, dass immer mehr Bischöfe plötzliche „so ideale Homoverbindungen“ kennen wollen. Wie Sie warte ich – bisher allerdings weitgehend vergebens – darauf, dass sich die Bischöfe mehr um die Verkündigung göttlicher Wahrheiten bemühen.
      Übrigens: Wenn Herr Neumann in homosexuellen Kreisen verlauten lassen würde, dass sein Gewissen sich regt, weil Homosexuelle ohne kirchlichen Segen doch so unglücklich sind, dann würde man dort wohl in schallendes Gelächter ausbrechen. Es geht denen doch nicht um den kirchlichen Segen, sie ärgern sich vielmehr darüber, dass nicht alle und jeder homosexuelle Handlungen gut findet.

    2. Vergessen Sie nicht, ihren Nachbarn zu töten, wenn er denn mit seiner menstruierenden Frau intim geworden ist. Gott erwartet das von Ihnen, es ist ausdrückliche biblische Handlungsanleitung.

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