„ZdK“ – Sexuelle Vielfalt auf katholisch

Aus einer Presseverlautbarung des „ZdK“

Wir bekennen uns zu diesem Lebensmodell und ermutigen Paare zum Eheversprechen und zur Gründung einer Familie… Freilich erkennt die Vollversammlung in dieser Erklärung auch an, dass die Werte, die die sakramentale Ehe als Bild für den Bund zwischen Gott und Menschen auszeichnen, wie das unverbrüchliche Ja zu der anderen Person, die stete Bereitschaft zur Versöhnung sowie die Aussicht auf eine fruchtbare Beziehung im Austausch der Gaben der Personen, auch in anderen Partnerschafts- und Familienformen gelebt werden… Die ZdK-Vollversammlung konkretisiert dies in einer Auflistung von Punkten, in denen sie den Bedarf sieht, eine Diskrepanz zwischen den Aussagen des päpstlichen Lehramtes und der auch von katholischen Gläubigen gelebten und erlebten Wirklichkeit in einer Gesellschaft mit vielfältigen sozial anerkannten Lebensformen zu überbrücken.

Ermutigen

Ebenso könnte sich das „ZdK“ folgendermaßen äußern: „Wir bekennen uns zu dem Lebensmodell, dass auch der noch nicht geborene Mensch ein Recht auf Leben hat und ermutigen Paare, ihr Kind nicht töten zu lassen. … Freilich erkennt die Vollversammlung in dieser Erklärung auch an, dass Werte auch in anderen Lebensentwürfen gelebt werden, indem man z. B. unerwünschte Kinder tötet. Die ZdK-Vollversammlung sieht hier den Bedarf, die Diskrepanz zwischen Gottes Geboten und der auch von katholischen Gläubigen gelebten und erlebten Wirklichkeit in einer Gesellschaft mit vielfältigen sozial anerkannten Lebensformen zu überbrücken.“

Das unverbrüchliche Ja zu der anderen Person

 Will das „ZdK“ jetzt bei der Segnung homosexueller Paare vielleicht auch die Versprechensformel „bis dass der Tod uns scheidet“ einführen? Und wie geht es weiter, wenn das „unverbrüchliche Ja“ nun doch zerbricht? Dann geht man wohl nach dem „ZdK“ eine weitere unverbrüchliche Bindung ein. Und ein Problem mit der Beichte gibt es auch nicht, weil ja das „Homopaar“ keine Ehe eingegangen ist und sich folglich nicht des Ehebruchs anzuklagen braucht.

auch in anderen Partnerschafts- und Familienformen

In der Erklärung des Zentralkomitees der deutschen Katholiken anlässlich der XIV. Ordentlichen Generalversammlung der Bischofssynode im Vatikan 2015 heißt es u. a.:

Zugleich achten wir die Lebensgemeinschaften, in denen für uns wichtige Werte verwirklicht werden: verlässliche Verantwortung füreinander, Treue in der Beziehung, Weggemeinschaft in Verbindlichkeit.

Verbindlichkeit, Treue, ja aufopferungsvolle Liebe findet sich in vielen menschlichen Beziehungen. Was hat das mit Familie zu tun? Und was hat das mit praktizierter Homosexualität zu tun? Und was meint das „ZdK“ überhaupt mit Familienformen? Ist damit auch die Homo-„ehe“ zu dritt gemeint? Vielleicht auch die heterosexuellen Beziehungen in der größeren Gruppe? Hier können doch auch die viel beschworenen Werte gelebt werden.

Die Vielfalt lässt grüßen! Diese Einschleimerei des „ZdK“ bei der Genderideologie bzw. Homolobby ist einfach widerlich. Besorgte Eltern gehen auf die Straße und lassen sich beschimpfen, weil sie ihre Kinder von einer antichristlichen und menschenverachtenden Ideologie schützen wollen. Folgende Fragen stellen sich besorgte Eltern:

  • Stärkt man ein Kind, wenn man es zwingt daran zu zweifeln, ob es Junge oder Mädchen ist?
  • Sollten Kinder nicht vor den erheblichen psychischen und physischen Risiken des homosexuellen Lebensstils gewarnt werden?
  • Ist es im Interesse der Kinder und Jugendlichen, zu Anal- und Oralsex angeleitet und mit der örtlichen Schwulenszene verlinkt werden, wie das durch die „Handreichung zu lesbischen und schwulen Lebensweisen“ des Berliner Senats und die Schriften der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung geschieht?

Und das „ZdK“ hält das alles für gut und richtig, denn wer die Vielfalt der Familienformen propagiert, kann doch wohl nichts dagegen haben, dass diese Vielfalt auch in die Köpfe und Herzen der Kinder eingeschrieben wird.

In bereits einigen Bundesländern sollen die Schüler lernen, dass ihre Geschlechter lediglich »soziale Konstrukte« seien. Ihre »geschlechtliche Identität« könnten sie je nach Lebenslage ändern. Externe Referenten sollen die Schüler künftig »über die Vielförmigkeit sexuellen Lebens (LSBTI) und die Pluralisierung der Lebensstile« informieren und aufklären.

Die Charakterlosigkeit der „ZdK“-Mitglieder zeigt sich bei dieser Frage besonders deutlich. Die Protagonisten der „sexuellen Vielfalt“ sind da gradliniger. Sie erklären das christliche und bisher gültige Familienmodell als veraltet und diskriminieren alle, die daran festhalten wollen. Das „ZdK“ hat nun nichts Besseres zu tun, als sich mit den Zerstörern der christlichen Familie zu verbünden, indem man die christliche Familie als eine – wenn auch zu ermunternde – unter vielen Möglichkeiten darstellt. Verteidigern der christlichen Familie und besorgten – nicht nur katholischen – Eltern spuckt das „ZdK“ mit seiner Erklärung ins Gesicht.

Warum müssen die Themen der Grünen vom „ZdK“ wiedergekäut werden? Eines hat das „ZdK“ allerdings nicht bedacht: Die Propagandisten für ein neues Familienbild sind natürlich dankbar, dass sie nun auch ein Sprachrohr in der katholischen Kirche haben. Anerkennung verschafft sich das „ZdK“ allerdings mit seiner Einschleimerei nicht. Verräter wurden immer gerne benutzt, aber auch immer verachtet. Und man wird sich in diesen Kreisen über das „ZdK“ belachen und sich freuen, dass es auch in der katholischen Kirche „nützliche Idioten“ gibt.

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