So wird man Erzbischof von Berlin

Screenshot - 02.06

Auf der Seite kann man die tiefschüfende Äußerung von Bischof Koch lesen: „Wichtig ist vor allem ein gutes Miteinander, vor Ort in den Pfarreien“, erklärte Koch. „Vieles lässt sich nicht über Thesen in Zeitungen lösen, sondern im Gespräch und Austausch.“ Der Bischof, der auch Vorsitzender der Kommission Ehe und Familie der Bischofskonferenz ist, meinte weiter: „Ich kenne homosexuelle Paare, die Werte wie Verlässlichkeit und Verbindlichkeit in vorbildlicher Weise leben.“

Mehr zu den umwerfenden Äußerungen von Bischof Koch finden Sie hier.

Advertisements

2 Kommentare zu „So wird man Erzbischof von Berlin

  1. Nicht nur, daß Nichtheterosexuelle weltweit in verschiedenen Formen diskriminiert, verfolgt, angegriffen, traumatisiert, geschlagen, verstümmelt und ermordet werden, nein, von religiös ideologisierter Seite indoktriniert man sie zudem skrupellos, wo man nur kann.
    Als „Sünder“ wären sie geliebt, ihre „Sünde“ aber sollten sie „hassen“.
    Betrachtet man genauer, was das denn sei, diese „Sünde“, dann wäre das ohne jegliches Ansehen der Person der je eigene Zugang von Nichtheterosexuellen zu Zärtlichkeit, Erotik, Sexualität und partnerschaftlicher Liebe. Ihren persönlichen Ausdruck von Liebe sollen sie also hassen.
    Nochmal: Von religiöser Seite indoktriniert man Menschen dergestalt, auf daß sie ihre partnerschaftliche Liebe und Zärtlichkeit schlechthin auf Lebenszeit aufgeben.
    Man spricht ihnen mit Verweis auf „Naturrecht“ oder dergleichen ihr Intimleben einfach ab.
    Ich finde, das ist eine ungeheuerliche Form der Indoktrination, weiß man doch gar nicht, welchen Menschen man im Einzelfall vor sich hat. Interessiert man sich dafür, ob man einen Menschen todunglücklich oder psychiatrisch macht?

    Wenn dann entsprechende rechtsreligiöse Kreise lauthals zetern, Kinder würden „indoktriniert“, wenn sie in der Schule erführen, daß es auch nichtheterosexuelle Lebens-und Liebesformen gibt, dann macht mich diese Verlogenheit, Grausamkeit und Ungerechtigkeit fassungslos.
    Statt mit Begriffen wie „Homo – Hype“ oder „Genderwahnsinn“(was ist denn das?) weiter der Hetzstimmung neue Nahrung zu geben, müßte man von kirchlicher Seite einmal dringend in sich gehen.
    Birgit Kelle hat das berüchtigte Buch mit dem Titel „Gendergaga“ geschrieben.
    Wenn es je auch nur einen Menschen gegeben hätte, nicht festlegbar auf die Geschlechterpolarität Mann / Frau, und wir diesem Menschen seine eigene schicksalhafte Lebenswirklichkeit mit all den großen Freuden und all den schrecklichen Ängsten und Schmerzen zuzugestehen bereit wären, dann müsste uns ein Buch mit dem Titel “Gendergaga” ungeheuerlich vorkommen in seinem Abzielen auf die niederträchtigsten, hämischsten und ausgrenzendsten Persönlichkeitsanteile des (Mob -) Menschen.

    Gruß

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s