Kardinal Woelki – Kämpfer für Sexualerziehung

Für den Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki ist die Sexualaufklärung „eine wichtige schulische Aufgabe“. Diese müsse bereits in der Grundschule beginnen, sagte er im Interview des Bildungsportals Nordrhein-Westfalen … Die Kirche dürfe nicht diskriminieren und müsse auch für Lesben und Schwule offen sein, sagte der Kardinal: „Genau so steht es auch im Katechismus.“ [Quelle]

Der Kardinal weiß genau, was heute im Bereich Sexualkunde alles unter „Sexueller Vielfalt“ läuft. Warum nennt er das Kind nicht beim Namen? Und dann seine Bemerkung, dass die Kirche nicht diskriminieren dürfe und für Homosexuelle und Lesben offen sein müsse. Was soll das? Wo gibt es ein Dokument, in dem die Kirche Homosexuelle diskriminiert? Aber die Kirche sagt sehr wohl, dass homosexuelle Handlungen nicht in Ordnung, sprich Sünde sind. Dazu schweigt der Kardinal. Auch verschweigen ist Manipulation. Für mich ist es offensichtlich, dass Kardinal Woelki sich durch sein Schweigen über die tatsächlichen Probleme der heute geforderten Sexualerziehung mit den Zerstörern der Familie solidarisiert. Mögen doch besorgte Eltern sich auf der Straße beschimpfen lassen, weil sie sich für ein christliches Menschenbild und ihr Elternrecht einsetzen, für Kardinal Woelki scheint es nichts Wichtigeres zu geben, als bei den Medien nicht anzuecken.

 

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2 Kommentare zu „Kardinal Woelki – Kämpfer für Sexualerziehung

  1. Beim evangelischen Kirchentag erklärte Pfarrerin Monika Renninger: “Gott sei’s geklagt! Nicht wenige finden noch heute Diskriminierung und erfahren Strafverfolgung auf Grund ihrer sexuellen Orientierung. Viele müssen ein Doppelleben führen. Unsere Kirche muss sich der Mitschuld stellen! Wir haben uns der Verfolgung nicht entgegengestellt, sondern Sie noch mit betrieben. Wir müssen uns daher wehren, wenn Menschen bei Diskussionen um die ‘Ehe für alle’ sich im Ton vergreifen, wenn Homosexuelle gebeten werden, Rücksicht auf konservative Gefühle zu nehmen. Wir dürfen nicht hinnehmen, dass hauptamtliche Bewerber sich verstecken müssen, weil wir sie sonst nicht einstellen.”

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