Die Lachnummer bei katholisch.de

Fogendes konnte man auf der Internetseite der DBK lesen:

Ein weltweiter Konsens der katholischen Bischöfe zum Umgang mit ihnen [wiederverheirateten Geschiedenen und Homosexuellen] sei „extrem schwierig“, so der Münchener Erzbischof. Zwischen Europäern, Afrikanern und Lateinamerikanern lägen die Positionen hier weit auseinander. Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, habe ihn aber mit dem Hinweis „getröstet“, so Marx, dass es sich beim Lutherischen Weltbund auch nicht anders verhalte.

Will das Portal der DBK uns für dumm verkaufen? Ein „weltweiter Konsens“ ist also extrem schwierig. Genauso könnte man sagen: „Der Konsens zwischen gewalttätigen Chaoten und der Polizei ist extrem schwierig.“ Merken Sie denn nicht, wie unqualifiziert diese Aussage ist? Der weltweite Konsens war einst Gütezeichen der katholischen Kirche und ist es auch heute noch für die Bischöfe, die den Geboten Gottes und der Lehre der Kirche treu sind. Wenn sich Kardinal Marx von dem Ratsvorsitzenden der EKD damit „trösten“ lässt, dass es auch beim Lutherischen Weltbund keinen Konsens gibt, dann ist das eine Lachnummer fürs katholische Kabarett.

Und wer ist denn verantwortlich für den fehlenden Konsens? Es sind doch Kardinal Marx und seine kongenialen Mitbrüder, die sich von der Lehre der Kirche verabschieden und eine Privatreligion in Angleichung an den Zeitgeist etablieren möchten.

Warum verschleiert das Portal der DBK permanent, dass die katholische Kirche bis ins Innerste gespalten ist? Da gibt es auf der einen Seite die „konsensbelastenden“ Bischöfe, Priester und Laien, die ihren katholischen Glauben auch im Gegenwind einer dekadenten Gesellschaft verteidigen und auf der anderen Seite die Bischöfe, Priester und Laien, die ihren Glauben auf dem Opferaltar einer Gefälligkeitsreligion in Rauch aufgehen lassen. Vielleicht ist diese unsere Zeit dazu ausersehen, die Spreu vom Weizen zu trennen. Bischof Dyba sagte in einem Gespräch nicht lange vor seinem Ted, dass er keine Angst vor leeren Kirchen habe: „Diejenigen, die übrig bleiben, sind die, mit denen man rechnen kann, wenn es ernst wird. Wahre Christen. Dann gehen wir eben wieder in die Katakomben…“

Das möchte die DBK sicher nicht. Daher biedert sie sich bei der Gesellschaft an, statt unerschrocken für die Gebote Gottes einzutreten.

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Ein Kommentar zu „Die Lachnummer bei katholisch.de

  1. „…Ein weltweiter Konsens der katholischen Bischöfe zum Umgang mit ihnen [wiederverheirateten Geschiedenen und Homosexuellen] sei “extrem schwierig”…“ –

    Das ist ja eine Lachnummer.
    Gott hat uns beauftragt, wo immer zwei Männer intim zusammen liegen, selbige zu töten, ganz einfach.
    Alles andere ist eine Lachnummer.

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