DBK: Mit Bischof Koch in die Lächerlichkeit

In einer Pressemeldung der DBK vom 19.06.2015 ist folgendes über Bischof Koch zu lesen: „Wir müssen uns aber auch fragen, was das Sakrament und das kirchliche Verständnis von Ehe ist.“ Es gebe keine Alternative zu einem Dialog, auch einem geistlichen Dialog, der nach der Synode nicht abbrechen dürfe: „Wir müssen weiter im Gespräch bleiben und weiter ringen, in guten Gesprächen und kontroversen Debatten“, so Bischof Koch.

Ich war heute (21.06.2015) auf der „Demo für alle“ in Stuttgart. Über 4000 Mitbürger engagierten sich für die Ehe und Familie als Verbindung von einem Mann und einer Frau und den ihnen geschenkten Kindern. Und sie protestierten energisch gegen jedweden Versuch, den Begriff und das Rechtsgut der Ehe auf alle möglichen Partnerbeziehungen auszuweiten. Und Bischof Koch meint, dass wir uns fragen müssen, was das kirchliche Verständnis von Ehe ist. Das ist doch abwegig. Engagierte Christen, die für den Erhalt der Ehe auf die Straße gehen, wissen es, der Bischof aber nicht. Und mit dieser absurden Einstellung ist er Familienbischof geworden. Merkt die DBK nicht, dass sie sich mit solchen Äußerungen lächerlich macht? Und dann will Bischof Koch ringen, in guten Gesprächen und kontroversen Diskussionen. Das sind doch hohle Sprüche. Um was soll denn da gerungen werden? Im Gegensatz zu Bischof Koch wissen katholische Christen – ich meine hier nicht die Nominalkatholiken – um das rechte Verständnis von Ehe und Familie und müssen nicht darum ringen. Und dann darf der „Dialog“ nach Koch auch nach der Synode nicht abbrechen. Also Dialog über das Verständnis von Ehe und Familie „in aeternum“?

Die katholische Lehre zu Ehe und Familie ist klar und eindeutig. Wenn Bischof Koch danach fragen muss und dann noch die Diskussion darüber endlos weiterführen will, dann heißt das doch, dass er die Lehre der Kirche aushebeln möchte. Warum ist er nicht so ehrlich und gibt das auch zu, statt mit wohlklingenden Worten herumzueiern. Möge er sich doch an seinen ehrlichen protestantischen Mitchristen ein Beispiel nehmen. Der EKD-Präsident und die Luther-„Botschafterin“ empfehlen den Christen, dem irischen Votum auch in Deutschland nachzueifern.

Die von Bischof Koch in verschleiernden Phrasen versteckte Einschleimerei bei der Homolobby ist einfach widerlich. Damit spuckt er allen für Ehe und Familie engagierten Christen ins Gesicht. Aber so wird man halt Erzbischof von Berlin!

s. auch hier

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3 Kommentare zu „DBK: Mit Bischof Koch in die Lächerlichkeit

  1. Ich unterstelle einmal hier, daß Bischof Koch noch keinen Mann, der mit einem anderen Mann intim geworden ist, getötet hat. Damit hat er Gottes ausdrückliche Handlungsanordnung nicht erfüllt.

    1. „Es gibt keinerlei Fundament dafür, zwischen den homosexuellen Lebensgemeinschaften und dem Plan Gottes über Ehe und Familie Analogien herzustellen, auch nicht in einem weiteren Sinn. Die Ehe ist heilig, während die homosexuellen Beziehungen gegen das natürliche Sittengesetz verstoßen…» (Katechismus der Katholischen Kirche, 2357.)

  2. Auf hpd.de, unter dem Titel „Und später dann mit Tieren…“ der Leserbrief von Bernd Kammermeier:

    „Ja, die Geschichte von Lot (Sodom und Gomorra) lehrt uns, dass man (männliche) Engel nicht schwulen Männern ausliefern darf!
    Stattdessen schickt ihnen eure minderjährigen, jungfräulichen Töchter, damit sich die Schwulen an ihrem zarten, weiblichen Leib in heterosexueller Weise erquicken können. Das wird sie monotheistische Demut vor Gottes Schöpfung und Abkehr von seiner Gräuel lehren.

    Das wäre doch mal eine Aktion, vor dessen Karren sich gerne die Christen spannen lassen würden: Schickt den Schwulen dieser Welt eure minderjährigen Töchter, damit sie sich an ihnen laben und eine Vagina zu schätzen lernen. Gott wird euch dafür im Himmel reich belohnen…

    Die irdischen Gesetze aber macht streng: Strikte Heirat im Alter von 18 Jahren (sie) und 21 Jahren (er) – vorher keine Aufklärung, kein unkeuscher Blick, keine Selbstbefriedigung, kein Sex. Der Mann muss 21 cm größer als seine Gemahlin sein. Nach der Heirat: Ungeschützter Sex, aber nur nach vorheriger Absprache mit dem Pfarrer. Falls bis zum dritten Jahr der Ehe kein männlicher Nachwuchs erwartet wird, muss ein Geistlicher nachhelfen – aber nur durch aufklärende Worte über Sinn und Zweck der Geschlechtsorgane anhand unverfänglicher Beispiele. Nach dem 12. Kind darf das Paar einen Sexpause bis zum Tode einlegen.

    (Amen)“

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