Die zwei katholischen Kirchen

endreform

Moderne reformfreudige Bischöfe und Theologen scheinen Religion als Dienstleistungsunternehmen zur Befriedigung individueller Wünsche nach Wohlbefinden zu sehen. Der postmoderne Mensch fragt nicht nach der Wahrheit, sondern nach Genugtuung, Ruhe, Beseitigung von Schuldgefühlen. Daher bemühen sich auch reformfreudige Bischöfe und Priester, nicht „negativ“ aufzufallen, nicht der momentanen Mehrheitsmeinung zu widersprechen und ja nicht in einer kontroversen Frage die Aufmerksamkeit der Medien auf sich zu ziehen. Ihr Ziel ist eine „gute Presse“ und die wird durch die Betonung des kleinsten gemeinsamen Nenners angestrebt, auch um den Preis der Aufgabe der eigenen religiösen Identität, oder durch auffällig lautes Nachsprechen der Meinung der Mächtigen, um von denen (und damit auch von den Medien) wohlwollend wahrgenommen zu werden.

endkath

Ein ehrliches und authentisches Christentum kann auf dem freien Markt der Religionen nicht mithalten. Es ist kein Glaube der psychologischen Genugtuung und der Ruhe. Es ist ein Glaube, der nach Golgotha führt unter Schlägen und Beschimpfungen durch die Mächtigen dieser Welt, ihren willfährigen Höflingen und dem von ihnen kontrollierten Mob. Der Christ hat keinen anderen Weg als den Weg, den auch Sein Herr Jesus Christus gegangen ist. Er ist denselben Mechanismen und Gegenspielern ausgesetzt und demselben „Publikum“, das mit Mehrheitsentscheid die Freilassung von Barabbas forderte und die Kreuzigung für Christus. Alle, die sich dieser Tatsache entziehen und ein „anderes“ Christentum verbreiten möchten, ob Gläubige, Priester oder sogar Bischöfe, werden daran scheitern.

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