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Die Verlogenheit der deutschen Bischöfe

Deutsche Bischöfe gehen auf Distanz zur AfD

Die katholische Bischofskonferenz hat das Programm der AfD scharf kritisiert. „Das populistische Vorgehen und viele inhaltliche Haltungen“ seien „nicht mit dem christlichen Glauben vereinbar“, sagte der Vorsitzende der Bischofskonferenz Kardinal Reinhard Marx im Anschluss an die am Donnerstag beendete, viertägige Zusammenkunft.

Aber das ist wohl mit dem christlichen Glauben vereinbar:

  • Tötung tausender von Kindern vor der Geburt
  • „Ehe für alle“ incl. Adoption von Kindern durch homosexuelle Paare
  • Erziehung der der Kinder vom Kindergarten an zu Pornosklaven durch die Genderideologie

Warum nennt Kardinal Marx nicht auch die Parteien beim Namen, die das zu verantworten haben?

Man kann es nicht anders nennen: Velogen! Verlogen Verlogen!

Um den Preis, von einer dekadenten Gesellschaft akzeptiert zu werden, verraten die deutschen Bischöfe den christlichen Glauben.

Es gibt aber noch weitere Aspekte zu bedenken:

Auf katholisch.de konnte man lesen: Marx präzisierte, „das Schüren von Fremdenfeindlichkeit, von Ängsten gegen Überfremdung, von einseitiger Betonung nationaler Interessen“ seien mit einer christlichen Perspektive nicht vereinbar: „Wir lehnen eine politische Einseitigkeit ab, die Antworten auf drängende Fragen in einer globalisierten Welt stets so gibt, dass es auf Abschottung und Rückkehr in längst vergangene Zeiten hinausläuft, die vermeintlich Sicherheit gewährleisten.“

Was heißt denn „Schüren von Fremdenfeindlichkeit“? Wenn ich einen Fremden, aus welchem Grund auch immer, nicht in meine Wohnung lasse, dann bin ich doch nicht automatisch sein Feind.

Gerade Kardinal Marx muss von Ängsten reden. Er selbst legt sein Bischofkreuz ab, weil er Angst vor einer Kritik seitens seiner muslimischen Gastgeber hat. Es geht auch nicht um irgendeine Angst, es geht um die Angst vor dem Islam und seiner Tötungsideologie. Soll Herr Marx doch mal den verfolgten Christen in islamischen Ländern sagen, dass sie keine Angst haben müssen. Sie brauchen doch nur ihr Kreuz verstecken, die  Kirchen schließen und vielleicht sogar zum Islam übertreten, dann gibt es keinen Grund mehr, Angst zu haben.

Und was soll denn die Kritik an der einseitigen Betonung nationaler Interessen. Erstens ist es keine einseitige Betonung, und zweitens ist es Pflicht jedes verantwortungsvollen Politikers, die Interessen des eigenen Landes in den Vordergrund zu stellen. Jeder Familienvater sorgt zuerst für die Interessen seiner eigenen Familie, und der hl. Paulus schreibt: „Deshalb wollen wir, solange wir noch Zeit haben, allen Menschen Gutes tun, besonders aber denen, die mit uns im Glauben verbunden sind“ (Gal 6,10). Und die Aussage, dass es um „Rückkehr in längst vergangene Zeiten“ geht, ist doch einfach hirnloses Geschwafel. Der Herr Kardinal mag wohl nicht die Zeiten, als Abtreibung noch nicht als Frauenrecht eingefordert wurde, als die „Ehe für alle“ noch als absurd empfunden worden wäre, als Eltern noch das Recht hatten, ihre Kinder nach ihren eigenen Vorstellungen zu erziehen und sie nicht einer menschenunwürdigen Indoktrination ausliefern mussten.  Herr Kardinal, warum ziehen  hier keine rote Linie?

Die SPD will mit der Forderung nach der Öffnung der Ehe für Homosexuelle in den Wahlkampf ziehen.

Das berichtet die „heute.de“-Redaktion des ZDF. Schwule und Lesben sollten nicht nur heiraten, sondern auch Kinder adoptieren können, heißt es aus der SPD-Zentrale. Kanzlerkandidat Martin Schulz (61) unterstütze die Forderung.

Denn da Herr Kardinal, vermissen wir Ihre „rote Linie“, weil das wohl ganz auf Ihrer Linie liegt.

Andererseits liest man im Programm der AfD folgendes zum Thema Familie:

Bekenntnis zur traditionellen Familie als Leitbild
Mehr Kinder statt Masseneinwanderung
Diskriminierung der Vollzeit-Mütter stoppen
Alleinerziehende unterstützen und Familien stärken
Willkommenskultur für Neu- und Ungeborene

Um die deutschen Bischöfe auch nur ein wenig glaubwürdig erscheinen zu lassen, hätte Herr Marx doch diese positiven Ansätze im Programm der AfD erwähnen müssen.

Aber es ist eben nicht weit her mit der Glaubwürdigkeit der deutschen Bischöfe. Das Motto lautet wohl:

Kreuz verstecken und den Glauben politisch korrekt verbiegen.

An anderen Orten lesen Sie:

Die deutschen Oberhirten möchten beim Publikum der Mächtigen und des herrschenden linksliberalen Zeitgeistes ankommen. Mit ihrer Umhüllung von Moral oder des Moralismus spalten und verunsichern sie die Gemeinschaft der eigentlich noch Gläubigen. [mehr]

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2 Antworten

  1. Mich regt schon lange das Bashing seitens der katholischen Bischöfe gegen die AfD auf. Genau die untengenannten Punkte aus dem Wahlprogramm der AfD bestärken mich darin meine Stimme an die Alternative zu geben. Leider fallen noch viel zu viele Menschen auf die Manipulationen der Medien herein.

    Die Bischöfe brauchen sich nicht zu wundern, wenn soviele Menschen aus der Kirche austretten. Die sollten sich komplett aus der Politik heraushalten und sich lieber um den eigenen Glauben kümmern.

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