Sexpastoral im Erzbistum Berlin

  • Ein 22jährigen Mann, will mit einem 15jährigen Mädchen (sie heißt „Elif“) schlafen. Ist das möglich?

Der Bischof weiß, dass volljährige Personen grundsätzlich mit minderjährigen Personen schlafen dürfen, sofern es sich um einvernehmliche sexuelle Handlungen/Geschlechtsverkehr handelt. Schwierig werde es jedoch immer dann, wenn sexuelle Handlungen oder Geschlechtsverkehr erzwungen werden.

  • Laura (15) möchte gerne mit ihrem Freund schlafen und denkt über die verschiedenen Verhütungsmittel nach. Sie befürchtet jedoch, dass ihre Eltern etwas merken.

Der Bischof meint, dass Lauras Arzt, weil sie ja jünger als 16 Jahre ist, ihre Eltern informieren könnte, dass sie Verhütungsmittel möchte. Laura kann aber versuchen, den Arzt oder die Ärztin davon zu überzeugen, dass sie reif genug ist (!!!), um diese Entscheidung zu treffen.“

  • Ein homosexuelles Paar von 18 und 16 Jahren will heiraten.

Der Bischof klärt auf, dass das erst geht, wenn beide volljährig sind.

  • Milena (15) ist ungewollt schwanger geworden.

Der Bischof beruhigt: Auch Mädchen unter 18 Jahren haben grundsätzlich die Möglichkeit, eine Schwangerschaft in den ersten zwölf Wochen straffrei abbrechen zu können.


Diese Beispiele mögen genügen, um die verantwortungsvolle, von katholischem Geist durchtränkte Jugendarbeit von Bischof Koch zu würdigen. Das Dokument, auf der Internetseite des Bistums Berlin (noch) nachzulesen, trägt den Titel: „Praxistipps für den Einsatz von Methoden in der sexualpädagogischen Arbeit mit Jugendgruppen“. Sollte das Dokument dort nicht mehr zu finden sein, können Sie es als PDF-Datei bei mir anfordern.

Was sich Bischof Koch hier leistet, ist für einen Katholiken (ich meine nicht bloße „Kirchensteuerzahler“) unbegreiflich. Dazu ein Kontrasttext aus dem „Katechismus der Katholischen Kirche“:

2353 Unzucht ist die körperliche Vereinigung zwischen einem Mann und einer Frau, die nicht miteinander verheiratet sind. Sie ist ein schwerer Verstoß gegen die Würde dieser Menschen und der menschlichen Geschlechtlichkeit selbst, die von Natur aus auf das Wohl der Ehegatten sowie auf die Zeugung und Erziehung von Kindern hingeordnet ist. Zudem ist sie ein schweres Ärgernis, wenn dadurch junge Menschen sittlich verdorben werden.
(Hervorhebungen von mir)

Fazit:

Bischof Koch verführt die ihm anvertrauten Jugendlichen zur Unzucht und trägt die Verantwortung dafür, dass sie sittlich verdorben werden.

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Ein Kommentar zu „Sexpastoral im Erzbistum Berlin

  1. Die modernen bürgerlichen Bischöfe orientieren sich eben an demokratischen Vorschriften und nicht an katholischer Moral. Das ist, wenn auch falsch, jedenfalls konsequent.

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