Deutsche Bischofskonferenz setzt sich nicht für christliche Familie ein

Wie soll man diese Positionierung verstehen? Einerseits will die Deutsche Bischofskonferenz so tun, als ob sie zur christlichen Vorstellung der Ehe stehe. Andererseits will man politisch nicht anecken, sondern in der Gunst des Steuereintreibers »Staat« bleiben. Also bleibt man dem »Staat« als Dienstherr und Gehaltszahler devot – und schiebt »Wischiwaschi«-Argumente vor. Kein Wunder, dass die Glaubwürdigkeit der Bischöfe und des Klerus in den Keller fällt und die Gläubigen scharenweise aus der Kirche austreten.

Somit ist klar, dass die Deutsche Bischofskonferenz unter Kardinal Marx sich nicht für die christliche Familie einsetzen wird. [zum Artikel]

Lesen Sie auch hier.

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Bischof Koch und die „Heutzutage-Katholiken“

Ein entlarvendes Grußwort

 

 

Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in katholischen Einrichtungen und Diensten, sehr geehrte Damen und Herren!

Liebe, Partnerschaft und Sexualität sind für Kinder und Jugendliche zentrale Themen bei der Entwicklung und Entdeckung ihrer eigenen Persönlichkeit und Identität. Das Erleben der uns von Gott geschenkten Sexualität prägt jeden Menschen ganz einzigartig.

Entsprechend stellt sich sexualpädagogische Arbeit als ein wesentliches und komplexes Handlungsfeld in der Begleitung von jungen Menschen in unseren Einrichtungen dar.

Hier stellt sich die Frage, welche Inhalte diese Arbeit aufzuweisen hat. Unter Bischof Koch sieht das so aus: „Auch Mädchen unter 18 Jahren haben grundsätzlich die Möglichkeit, eine Schwangerschaft in den ersten zwölf Wochen straffrei abbrechen zu können.“ Das ist keineswegs, wie oben behauptet, komplex, sondern absolut eindeutig.

Die Jugendkommission der deutschen Bischofskonferenz 1999 schrieb: „Wir wissen um die Schwierigkeiten, ohne Spannungen aufheben zu können. Aber wir wollen einander ermutigen, die Jugendlichen in konkreten Situationen nicht allein zu lassen und miteinander zu lernen.“ (AH 148 der DBK, S. 5). Diesem Zugang zu sexualpädagogischem Handeln in den unterschiedlichen katholischen Arbeitsfeldern möchte sich Bischof Koch ausdrücklich anschließen.

Das sind doch völlig leere Phrasen: „Wir wissen um die Schwierigkeiten, ohne Spannungen aufheben zu können.“ Was soll das denn heißen? Welch Spannungen sind da gemeint? Warum lassen sie sich nicht auflösen? Und wie will man einander ermutigen? Zu was will man einander ermutigen?  Was will man voneinander lernen?  Reine Worthülsen ohne jede inhaltliche Aussage! Die Ermutigung seitens Bischof Koch sieht wohl so aus,  „dass volljährige Personen grundsätzlich mit minderjährigen Personen schlafen dürfen, sofern es sich um einvernehmlichen Geschlechtsverkehr handelt.“

Auf diesem Fachtag wird es in besonderer Weise darum gehen, den Spannungen zwischen katholischer Sexualmoral, eigener Haltung, Lebenswelt und den sexualpädagogischen Anforderungen am Arbeitsplatz nachzuspüren und ins Gespräch darüber zu kommen.

Dieses Geschwafel ist kaum zu verdauen. Es geht doch nicht darum, Spannungen zwischen katholischer Sexualmoral und eigener Haltung „nachzuspüren“. Die katholische Sexualmoral ist eindeutig, und die eigene Haltung des überwiegenden Teils der katholischen Jugend –  gefördert u. a. durch die bischöflich geduldete „Jugendarbeit“ das BdkJ – hat damit überhaupt nichts mehr am Hut.

Der Titel dieses Fachtages „In Freiheit und Verantwortung“ nimmt auch den Ansatz des miteinander Lernens auf. Eine Kirche, die den Menschen heutzutage versucht, ihre Meinung aufzuzwingen, ist verrückt.

Es ist entlarvend, dass Bischof Koch die kirchliche Lehre als „Meinung“ verkaufen will. Jeder kann natürlich anderer Meinung sein. Und Bischof Koch möge doch einmal sagen, wo heute die Kirche ihre „Meinung“ irgendjemandem aufzwingt. Folglich kann man seine Aussage nur so verstehen, dass die katholische Kirche verrückt ist, wenn sie ihre Lehre noch verkündet. Hat er noch nicht gemerkt, dass es ganz andere Kräfte sind, die ihre perversen Vorstellungen von Sexualität in unsere Gesellschaft tragen und die Jugend vom Kindergarten bis zum Gymnasium indoktrinieren?  Aber Bischof Koch hat nichts anderes zu bieten als den Schlachtruf: „Da mach ich mit!“ oder seiner politischen Ausrichtung folgend: „Das schaffen wir.“

Und dann ist da das verräterische Wort „heutzutage“.

Hat denn Herr Koch noch nie einen Blick in die Kirchengeschichte getan? Haben sich etwa die Christen im Römischen Reich den damals gesellschaftlichen Gepflogenheiten angepasst? Sie waren verrückt genug, sich ihnen zu widersetzen und nach ihrem Glauben zu leben. Damit waren sie überzeugend, aber viele hat es das Leben gekostet. Und in der neueren Geschichte? Unter dem Nationalsozialismus gab es – auch bis in die höchsten Ränge der katholischen Kirche – etliche die sich dem „heutzutage“ angepasst haben. Sie sicherten sich damit ihr irdisches Wohlergehen. Aber es gab auch die verrückten Zeitgenossen, die ihrem Glauben treu blieben und das oft mit dem Tod büßen mussten. Und auch heute – um auf das Thema der Fachtagung zurückzukommen – gibt es verrückte Jugendliche, die sich dem Sexterror nicht beugen wollen. Leider finden sie in Bischof Koch keinerlei Unterstützung  für ihr mutiges und überzeugendes Vorbild. Sie werden von ihm allein gelassen, weil er sich lieber einer durchsexualisierten und permissiven Gesellschaft anpasst als Zeugnis für eine christliche Lebensgestaltung abzulegen. Ihn mahnt Paulus vergebens:  „Und gleicht euch nicht dieser Welt an, sondern lasst euch verwandeln durch die Erneuerung des Denkens, damit ihr prüfen und erkennen könnt, was der Wille Gottes ist: das Gute, Wohlgefällige und Vollkommene (Röm 12,2) !

Wir müssen die Unterschiedlichkeit von Vorstellungen über Sexualität in unserer Gesellschaft zur Kenntnis nehmen. In der Begleitung  junger Menschen müssen wir aber auch in der Lage sein, profiliert zu begründen, dass der christliche Glaube und sein Menschenbild zur Selbstverwirklichung, zu wahrer Beziehung und Intimität freimachen können.

Ich kann das leider nicht anders sagen: Totaler Schwachsinn, was der Bischof hier von sich gibt. Wo ist denn diese „Unterschiedlichkeit von Vorstellungen über Sexualität in unserer Gesellschaft“?  Es gibt doch  nur noch die vollsexualisierte Gesellschaft und einige verrückte Katholiken, die sich ihr wiedersetzen. Und was will Herr Koch denn damit sagen, dass „der christliche Glaube und sein Menschenbild zur Selbstverwirklichung, zu wahrer Beziehung und Intimität freimachen können“? Meint Her Koch vielleicht folgenden Beitrag aus den „Praxistipps“ des Fachtages:

Wie funktioniert *** ? (Das Wort finden Sie auf S. 3 in den „Praxistipps“ des bischöflichen Sexteams.

  1. Erklärung des Begriffs
  2. Klischeesaufklären (nicht alle Männer wollen immer…)
  3. Auf sexuelle Bedürfnisse aufmerksam machen–nur das tun, was man auch selbst als lustvoll empfindet

Wie beruhigend: Nicht alle Männer wollen …  

Wie tief christlich: Nur das tun, was man selbst als lustvoll empfindet.

Ich möchte Sie ermutigen, sich hier und heute auf einen offenen Austausch einzulassen und sich in Ihrem Arbeitsalltag in diesem Sinne auf den Weg zu machen. Ich möchte Sie um profilierte sexualpädagogische Arbeit in Ihrer Einrichtung bitten und Ihnen Mut dazu machen. Es ist unser Auftrag, jungen Menschen dem Suchen und Fragen nach der eigenen Persönlichkeit und Körperlichkeit Ausdruck zu geben und ihnen dabei zur Seite zu stehen.

Diesen letzten Abschnitt des Grußwortes zu kommentieren erübrigt sich

 Hierzu wünsche ich Ihnen gutes Gelingen, wertvolle Impulse und Gottes Segen!

Erzbischof Dr. Heiner Koch

Berlin, 23. Februar 2016

Gottes Segen auf diesen Fachtag herabzurufen scheint mir nahe an der Blasphemie zu sein.

 

Sexpastoral im Erzbistum Berlin

  • Ein 22jährigen Mann, will mit einem 15jährigen Mädchen (sie heißt „Elif“) schlafen. Ist das möglich?

Der Bischof weiß, dass volljährige Personen grundsätzlich mit minderjährigen Personen schlafen dürfen, sofern es sich um einvernehmliche sexuelle Handlungen/Geschlechtsverkehr handelt. Schwierig werde es jedoch immer dann, wenn sexuelle Handlungen oder Geschlechtsverkehr erzwungen werden.

  • Laura (15) möchte gerne mit ihrem Freund schlafen und denkt über die verschiedenen Verhütungsmittel nach. Sie befürchtet jedoch, dass ihre Eltern etwas merken.

Der Bischof meint, dass Lauras Arzt, weil sie ja jünger als 16 Jahre ist, ihre Eltern informieren könnte, dass sie Verhütungsmittel möchte. Laura kann aber versuchen, den Arzt oder die Ärztin davon zu überzeugen, dass sie reif genug ist (!!!), um diese Entscheidung zu treffen.“

  • Ein homosexuelles Paar von 18 und 16 Jahren will heiraten.

Der Bischof klärt auf, dass das erst geht, wenn beide volljährig sind.

  • Milena (15) ist ungewollt schwanger geworden.

Der Bischof beruhigt: Auch Mädchen unter 18 Jahren haben grundsätzlich die Möglichkeit, eine Schwangerschaft in den ersten zwölf Wochen straffrei abbrechen zu können.


Diese Beispiele mögen genügen, um die verantwortungsvolle, von katholischem Geist durchtränkte Jugendarbeit von Bischof Koch zu würdigen. Das Dokument, auf der Internetseite des Bistums Berlin (noch) nachzulesen, trägt den Titel: „Praxistipps für den Einsatz von Methoden in der sexualpädagogischen Arbeit mit Jugendgruppen“. Sollte das Dokument dort nicht mehr zu finden sein, können Sie es als PDF-Datei bei mir anfordern.

Was sich Bischof Koch hier leistet, ist für einen Katholiken (ich meine nicht bloße „Kirchensteuerzahler“) unbegreiflich. Dazu ein Kontrasttext aus dem „Katechismus der Katholischen Kirche“:

2353 Unzucht ist die körperliche Vereinigung zwischen einem Mann und einer Frau, die nicht miteinander verheiratet sind. Sie ist ein schwerer Verstoß gegen die Würde dieser Menschen und der menschlichen Geschlechtlichkeit selbst, die von Natur aus auf das Wohl der Ehegatten sowie auf die Zeugung und Erziehung von Kindern hingeordnet ist. Zudem ist sie ein schweres Ärgernis, wenn dadurch junge Menschen sittlich verdorben werden.
(Hervorhebungen von mir)

Fazit:

Bischof Koch verführt die ihm anvertrauten Jugendlichen zur Unzucht und trägt die Verantwortung dafür, dass sie sittlich verdorben werden.

Kardinal Marx und der Ausverkauf des Katholischen

In der Zeitung mk online konnte man unter der Überschrift „Christus hat uns einander näher gebracht“ u. a. folgendes lesen:

Das Reformationsjahr war ein Weg der Annäherungen … Wir sind miteinander einen Weg gegangen und haben gemeinsam Jesus Christus in den Mittelpunkt gestellt, der uns alle miteinander verbindet. … gestärkt durch die vielen auch öffentlich sichtbaren Zeichen, die gezeigt haben, dass man die Christen in Deutschland nicht mehr auseinander bekommt.

Ein hirnloses Geschwafel sondergleichen. Und trotzdem finden Sie meine Überschrift als nicht gerechtfertigt? Gehen wir einmal logisch an die Sache heran: Weiterlesen „Kardinal Marx und der Ausverkauf des Katholischen“

Was macht denn die Freundin von Kardinal Marx da?

Hallo Herr Marx, Herr Woelki und all Ihr angepassten Hirten ??? des Volkes Gottes,

nun ist auch die spezielle Freundin von Kadinal Marx gekippt, jetzt ist auch sie für die „Ehe für alle“. Warum? Sonst müsste sie in der nächsten Legislaturperiode auf das Kanzleramt verzichten, weil alle Parteien eine Koalition von der Homoehe abhängig gemacht haben. Aber wie die deutschen Hirten meinen, all das ist ja mit dem christlichen Glauben vereinbar, nur AfD wählen, da droht schon fast die Exkommunikation.

Aus dem Programm der AfD:

Familien und Bevölkerungsentwickng

7.1 Schutz des ungeborenen Lebens lu
7.2 Für eine familien- und kinderfreundliche Politik, damit Deutschland sich nicht abschafft!
7.3 Mut zu Kindern: Familien müssen gefördert werden
7.4 Kinder willkommen heißen!
7.5 Für ein klares Familienbild – Gender-Ideologie ist verfassungsfeindlich
7.5.1 Gender-Ideologie raus aus den Schulen – Frühsexualisierung stoppen
7.5.2 Steuerverschwendung durch „Gender-Forschung“ beenden

Natürlich ist das für die deutschen „Hirten“ alles unchristlich. Aber Abtreibung, Homoehe, Verführung der Kinder: das ist christliches Urgestein.

Wozu brauchen wir in Deutschland überhaupt noch Bischöfe?

Mit sehr enttäuschten Grüßen

Johannes Kubon

Lesen Sie dazu auch:  Offener Brief an Kardinal Maex

 

 

 

https://stopdesinformation.de/
https://kircheninterna.wordpress.com/
http://whybike.de

 

Deutsche Bischofskonferenz im moralischen Abseits

Auf dem „Internetportal der katholischen Kirche in Deutschland“ konnte man einmal mehr erfahren, dass die „Deutsche Bischofskonferenz“ sich im moralischen Abseits bewegt. So äußerte sich dort ein gewisser Herr Olding  u. a. folgendermaßen: „Aus derselben Ehrfurcht vor der Würde des Lebens kann ich aber auch nicht anders als einer jeden Frau, egal welche Entscheidung sie trifft in dieser Situation ihr beizustehen. Deshalb halte ich es für einen der größten Fehler, den die katholische Kirche in Deutschland begangen hat, nämlich sich aus der Schwangerschaftskonfliktberatung herauszuziehen.“

Sehr geschickt getarnt, wünscht sich  Herr Olding, dass die katholische Kirche einer Frau, welche die Tötung ihres Kindes in Betracht zieht (egal welche Entscheidung sie trifft!!!), beizustehen habe. Das heißt doch nichts anderes, als dass die Kirche an der Ermordung eines  Kindes mitzuwirken habe. Diese Behauptung wird durch den Satz „Deshalb halte ich es für den größten Fehler …“ bestätigt. Zudem stimmt die Behauptung nicht, die Kirche habe sich aus der Beratung zurückgezogen. Tatsache ist, dass die katholischen Beratungsstellen keine Tötungslizenz (Tarnwort: Beratungsschein) mehr ausstellen. Die Kirche muss alles Erdenkliche tun, um den Frauen in einer Konfliktsituation beizustehen. Sie muss alles versuchen, eine Frau davon zu überzeugen, dass die Tötung ihres Kindes keine Lösung sein kann. Aber sie kann der Frau nicht dazu verhelfen – wie es Herr Olding fordert – ihr Kind töten zu lassen. Und wenn eine Frau diesen verhängnisvollen Schritt getan hat, dann ist wieder die Kirche gefordert. Sie darf der Frau Gottes Vergebung ihrer Schuld zusichern, wenn sie ihre Tat aufrichtig bereut. Aber eben das, was Herr Olding fordert, einer Frau bei der Tötung ihres Kindes beizustehen, kann und darf die Kirche nicht leisten.

Herr Olding: „Aus derselben Ehrfurcht vor der Würde des Lebens kann ich aber auch nicht anders als einer jeden Frau, egal welche Entscheidung sie trifft in dieser Situation ihr beizustehen.“

Auch in dieser Situation? ReinsterSarkasmus!

Logik in Kurzform:

  • Herr Olding hält „es für einen der größten Fehler, den die katholische Kirche in Deutschland begangen hat, nämlich sich aus der Schwangerschaftskonfliktberatung herauszuziehen“.
  • Da sich die Kirche nicht aus der Beratung zurückgezogen hat, kann Herr Olding den Fehler der Kirche nur darin sehen, dass sie keine sog. Beratungsscheine mehr ausstellt.
  • Folglich hält es Herr Oldimg für einen der größten Fehler der Kirche, dass sie keine Beihilfe zum Kindermord mehr leistet.

Das Viedeo finden Sie hier:
http://www.katholisch.de/video/20708-wie-umgehen-mit-abtreibung-klartext

 

Der Konkurs der Kirchen und die Zukunft des Christentums in Europa

… Die Kirchen schweigen bei tausendfachen Übergriffen auch gegen eigene Kirchenmitglieder durch Invasoren. Und sie schweigen im Angesicht der größten geschichtlichen Christenverfolgung, die sich in der Gegenwart abspielt und hunderttausend Christen pro Jahr, die in islamischen Ländern leben, das Leben kostete…“

Man erlebt es bei jeder Aktion bürgerlicher („rechter“) Christenmenschen – sei es bei einer Demo gegen die Tötung ungeborenen Lebens („Abtreibung“), gegen die unwürdige und unsere Kinder verführende „Lehre“ von der Frühsexualisierung oder gegen ein „Sterben in Würde“ (Hilfe zum Suizid) etc.:

Man sieht dort nur noch vereinzelt einen Geistlichen, die Mehrheit der holden Geistlichkeit demonstriert gemeinsam mit den Gegnern ur-christlicher Bekenntnisse. Man müsse „sich ja schließlich öffnen für die Herausforderungen der Zeit“. So oder ähnlich bramarbasieren die verirrten Kirchenmänner und –frauen. [Artikel]

Szenenwechsel

„Die Muttersprache Europas ist das Christentum“, sagte der große deutsche Schriftsteller Johann Wolfgang von Goethe – kein Papst. Vielleicht wird diese Sprache in Zukunft wieder stark sein. Vielleicht werden die Priester das Christentum in London, Brüssel und Paris lebendig halten. Könnte sein. Aber das ist in Nordafrika nicht geschehen. Mittlerweile hat sich Goethes „Muttersprache“ in Europa zu einem kaum erkennbaren Flüstern reduziert. Stattdessen hört man die „islamische Sprache“, die jedes Jahr stärker wird. [Artikel]

Herder Korrespondenz politisch völlig korrekt

Kürzlich verschickte die „Herder Korrespondenz“ (HK) die Umfrage „AfD, Pegida und Co.“ Mir erscheint die Umfrage von der Qualität her äußerst dürftig und von der Ausrichtung her manipulativ und einseitig. Bevor ich auf die einzelnen Fragen eingehe, drei Vorbemerkungen.

In der Umfrage werden u. a. folgende Begriffe benutzt:

  1. „Flüchtlinge“ bzw. „Flüchtlingspolitik“

Diese Begriffe für die hier angesprochene Problematik zu verwenden zeigt, dass Differenzierung keine Stärke der HK ist. Wenn man sich umfassend informiert  hätte, müsste man erkennen, dass nicht nur „Flüchtlinge“ in unser Land kommen.

  1. „rechtspopulistisch“

Das Attribut „rechts“ ist absolut nichtssagend. Wären die Verantwortlichen der Umfrage umfassend informiert, dann wüssten sie, dass dieser Begriff auch für Gegner der Tötung von Kindern im Mutterleib und  für Verteidiger der klassischen Familie verwendet wird. Und „populistisch“ ist wohl jede Partei, denn sie möchte doch möglichst viele Stimmen des „populus“ gewinnen.

  1. „nationalistische und fremdenfeindliche Gruppierungen“

Auch diese Begriffe sind inhaltsleere Schablonen. Sollen alle Menschen, die ihre Heimat und ihr Vaterland lieben, ihre Meinung nicht mehr sagen dürfen? Und was heißt „fremdenfeindlich“? Wenn man nicht jeden Fremden in seine Wohnung lässt, dann ist man doch nicht gleich dessen Feind. Ebenso wenig ist jemand ein Feind der Fremden, wenn er nicht alle unkontrolliert in unser Land einreisen lassen will.

Nun zu den Punkten der Umfrage:

Weiterlesen „Herder Korrespondenz politisch völlig korrekt“

Eine nicht ganz so frohe Osterbotschaft

Egal ob wir hinschauen oder uns wegdrehen: wir sind gerade Zeugen oder wenigstens Zeitgenossen der Vernichtung christlicher Kultur im nahem und mittleren Osten… [Während dies geschieht,] finden die Kirchenführer in Deutschland kaum ein Wort des Protestes. Sie prangern nichts an, sie hüten sich, die generelle Aggressivität des Islam festzustellen, in dem es bisher ab und zu nachbarschaftliche Hilfe für verfolgte Christen gibt, aber nirgends eine generelle Solidaristätsbewegung unter Moslems… Den Amtskirchenbrüdern fällt auch keine Sekunde auf, dass ihr ständiges Gerede von Dialog und Suche nach dem Gemeinsamen überhaupt kein Echo auf der moslemischen Seite findet, … Bedford-Strohm, Marx und Woelki sind einfach viel zu beschäftigt, die Kirchenlichter auszuschalten, wenn irgendwo draußen ihnen nicht genehme Demonstranten auf dem Platz stehen; Bedford-Strohm verkündet bevorzugt ein notdürftig mit salbungsvollem Klimbim umrahmtes grünes Parteiprogramm. [ganzer Artikel]

s. auch hier

Die Verlogenheit der deutschen Bischöfe

Deutsche Bischöfe gehen auf Distanz zur AfD

Die katholische Bischofskonferenz hat das Programm der AfD scharf kritisiert. „Das populistische Vorgehen und viele inhaltliche Haltungen“ seien „nicht mit dem christlichen Glauben vereinbar“, sagte der Vorsitzende der Bischofskonferenz Kardinal Reinhard Marx im Anschluss an die am Donnerstag beendete, viertägige Zusammenkunft.

Aber das ist wohl mit dem christlichen Glauben vereinbar:

  • Tötung tausender von Kindern vor der Geburt
  • „Ehe für alle“ incl. Adoption von Kindern durch homosexuelle Paare
  • Erziehung der der Kinder vom Kindergarten an zu Pornosklaven durch die Genderideologie

Warum nennt Kardinal Marx nicht auch die Parteien beim Namen, die das zu verantworten haben?

Man kann es nicht anders nennen: Velogen! Verlogen Verlogen!

Um den Preis, von einer dekadenten Gesellschaft akzeptiert zu werden, verraten die deutschen Bischöfe den christlichen Glauben.

Es gibt aber noch weitere Aspekte zu bedenken:

Weiterlesen „Die Verlogenheit der deutschen Bischöfe“