Bischof Koch und die „Heutzutage-Katholiken“

Ein entlarvendes Grußwort

 

 

Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in katholischen Einrichtungen und Diensten, sehr geehrte Damen und Herren!

Liebe, Partnerschaft und Sexualität sind für Kinder und Jugendliche zentrale Themen bei der Entwicklung und Entdeckung ihrer eigenen Persönlichkeit und Identität. Das Erleben der uns von Gott geschenkten Sexualität prägt jeden Menschen ganz einzigartig.

Entsprechend stellt sich sexualpädagogische Arbeit als ein wesentliches und komplexes Handlungsfeld in der Begleitung von jungen Menschen in unseren Einrichtungen dar.

Hier stellt sich die Frage, welche Inhalte diese Arbeit aufzuweisen hat. Unter Bischof Koch sieht das so aus: „Auch Mädchen unter 18 Jahren haben grundsätzlich die Möglichkeit, eine Schwangerschaft in den ersten zwölf Wochen straffrei abbrechen zu können.“ Das ist keineswegs, wie oben behauptet, komplex, sondern absolut eindeutig.

Die Jugendkommission der deutschen Bischofskonferenz 1999 schrieb: „Wir wissen um die Schwierigkeiten, ohne Spannungen aufheben zu können. Aber wir wollen einander ermutigen, die Jugendlichen in konkreten Situationen nicht allein zu lassen und miteinander zu lernen.“ (AH 148 der DBK, S. 5). Diesem Zugang zu sexualpädagogischem Handeln in den unterschiedlichen katholischen Arbeitsfeldern möchte sich Bischof Koch ausdrücklich anschließen.

Das sind doch völlig leere Phrasen: „Wir wissen um die Schwierigkeiten, ohne Spannungen aufheben zu können.“ Was soll das denn heißen? Welch Spannungen sind da gemeint? Warum lassen sie sich nicht auflösen? Und wie will man einander ermutigen? Zu was will man einander ermutigen?  Was will man voneinander lernen?  Reine Worthülsen ohne jede inhaltliche Aussage! Die Ermutigung seitens Bischof Koch sieht wohl so aus,  „dass volljährige Personen grundsätzlich mit minderjährigen Personen schlafen dürfen, sofern es sich um einvernehmlichen Geschlechtsverkehr handelt.“

Auf diesem Fachtag wird es in besonderer Weise darum gehen, den Spannungen zwischen katholischer Sexualmoral, eigener Haltung, Lebenswelt und den sexualpädagogischen Anforderungen am Arbeitsplatz nachzuspüren und ins Gespräch darüber zu kommen.

Dieses Geschwafel ist kaum zu verdauen. Es geht doch nicht darum, Spannungen zwischen katholischer Sexualmoral und eigener Haltung „nachzuspüren“. Die katholische Sexualmoral ist eindeutig, und die eigene Haltung des überwiegenden Teils der katholischen Jugend –  gefördert u. a. durch die bischöflich geduldete „Jugendarbeit“ das BdkJ – hat damit überhaupt nichts mehr am Hut.

Der Titel dieses Fachtages „In Freiheit und Verantwortung“ nimmt auch den Ansatz des miteinander Lernens auf. Eine Kirche, die den Menschen heutzutage versucht, ihre Meinung aufzuzwingen, ist verrückt.

Es ist entlarvend, dass Bischof Koch die kirchliche Lehre als „Meinung“ verkaufen will. Jeder kann natürlich anderer Meinung sein. Und Bischof Koch möge doch einmal sagen, wo heute die Kirche ihre „Meinung“ irgendjemandem aufzwingt. Folglich kann man seine Aussage nur so verstehen, dass die katholische Kirche verrückt ist, wenn sie ihre Lehre noch verkündet. Hat er noch nicht gemerkt, dass es ganz andere Kräfte sind, die ihre perversen Vorstellungen von Sexualität in unsere Gesellschaft tragen und die Jugend vom Kindergarten bis zum Gymnasium indoktrinieren?  Aber Bischof Koch hat nichts anderes zu bieten als den Schlachtruf: „Da mach ich mit!“ oder seiner politischen Ausrichtung folgend: „Das schaffen wir.“

Und dann ist da das verräterische Wort „heutzutage“.

Hat denn Herr Koch noch nie einen Blick in die Kirchengeschichte getan? Haben sich etwa die Christen im Römischen Reich den damals gesellschaftlichen Gepflogenheiten angepasst? Sie waren verrückt genug, sich ihnen zu widersetzen und nach ihrem Glauben zu leben. Damit waren sie überzeugend, aber viele hat es das Leben gekostet. Und in der neueren Geschichte? Unter dem Nationalsozialismus gab es – auch bis in die höchsten Ränge der katholischen Kirche – etliche die sich dem „heutzutage“ angepasst haben. Sie sicherten sich damit ihr irdisches Wohlergehen. Aber es gab auch die verrückten Zeitgenossen, die ihrem Glauben treu blieben und das oft mit dem Tod büßen mussten. Und auch heute – um auf das Thema der Fachtagung zurückzukommen – gibt es verrückte Jugendliche, die sich dem Sexterror nicht beugen wollen. Leider finden sie in Bischof Koch keinerlei Unterstützung  für ihr mutiges und überzeugendes Vorbild. Sie werden von ihm allein gelassen, weil er sich lieber einer durchsexualisierten und permissiven Gesellschaft anpasst als Zeugnis für eine christliche Lebensgestaltung abzulegen. Ihn mahnt Paulus vergebens:  „Und gleicht euch nicht dieser Welt an, sondern lasst euch verwandeln durch die Erneuerung des Denkens, damit ihr prüfen und erkennen könnt, was der Wille Gottes ist: das Gute, Wohlgefällige und Vollkommene (Röm 12,2) !

Wir müssen die Unterschiedlichkeit von Vorstellungen über Sexualität in unserer Gesellschaft zur Kenntnis nehmen. In der Begleitung  junger Menschen müssen wir aber auch in der Lage sein, profiliert zu begründen, dass der christliche Glaube und sein Menschenbild zur Selbstverwirklichung, zu wahrer Beziehung und Intimität freimachen können.

Ich kann das leider nicht anders sagen: Totaler Schwachsinn, was der Bischof hier von sich gibt. Wo ist denn diese „Unterschiedlichkeit von Vorstellungen über Sexualität in unserer Gesellschaft“?  Es gibt doch  nur noch die vollsexualisierte Gesellschaft und einige verrückte Katholiken, die sich ihr wiedersetzen. Und was will Herr Koch denn damit sagen, dass „der christliche Glaube und sein Menschenbild zur Selbstverwirklichung, zu wahrer Beziehung und Intimität freimachen können“? Meint Her Koch vielleicht folgenden Beitrag aus den „Praxistipps“ des Fachtages:

Wie funktioniert *** ? (Das Wort finden Sie auf S. 3 in den „Praxistipps“ des bischöflichen Sexteams.

  1. Erklärung des Begriffs
  2. Klischeesaufklären (nicht alle Männer wollen immer…)
  3. Auf sexuelle Bedürfnisse aufmerksam machen–nur das tun, was man auch selbst als lustvoll empfindet

Wie beruhigend: Nicht alle Männer wollen …  

Wie tief christlich: Nur das tun, was man selbst als lustvoll empfindet.

Ich möchte Sie ermutigen, sich hier und heute auf einen offenen Austausch einzulassen und sich in Ihrem Arbeitsalltag in diesem Sinne auf den Weg zu machen. Ich möchte Sie um profilierte sexualpädagogische Arbeit in Ihrer Einrichtung bitten und Ihnen Mut dazu machen. Es ist unser Auftrag, jungen Menschen dem Suchen und Fragen nach der eigenen Persönlichkeit und Körperlichkeit Ausdruck zu geben und ihnen dabei zur Seite zu stehen.

Diesen letzten Abschnitt des Grußwortes zu kommentieren erübrigt sich

 Hierzu wünsche ich Ihnen gutes Gelingen, wertvolle Impulse und Gottes Segen!

Erzbischof Dr. Heiner Koch

Berlin, 23. Februar 2016

Gottes Segen auf diesen Fachtag herabzurufen scheint mir nahe an der Blasphemie zu sein.

 

Advertisements

Sexpastoral im Erzbistum Berlin

  • Ein 22jährigen Mann, will mit einem 15jährigen Mädchen (sie heißt „Elif“) schlafen. Ist das möglich?

Der Bischof weiß, dass volljährige Personen grundsätzlich mit minderjährigen Personen schlafen dürfen, sofern es sich um einvernehmliche sexuelle Handlungen/Geschlechtsverkehr handelt. Schwierig werde es jedoch immer dann, wenn sexuelle Handlungen oder Geschlechtsverkehr erzwungen werden.

  • Laura (15) möchte gerne mit ihrem Freund schlafen und denkt über die verschiedenen Verhütungsmittel nach. Sie befürchtet jedoch, dass ihre Eltern etwas merken.

Der Bischof meint, dass Lauras Arzt, weil sie ja jünger als 16 Jahre ist, ihre Eltern informieren könnte, dass sie Verhütungsmittel möchte. Laura kann aber versuchen, den Arzt oder die Ärztin davon zu überzeugen, dass sie reif genug ist (!!!), um diese Entscheidung zu treffen.“

  • Ein homosexuelles Paar von 18 und 16 Jahren will heiraten.

Der Bischof klärt auf, dass das erst geht, wenn beide volljährig sind.

  • Milena (15) ist ungewollt schwanger geworden.

Der Bischof beruhigt: Auch Mädchen unter 18 Jahren haben grundsätzlich die Möglichkeit, eine Schwangerschaft in den ersten zwölf Wochen straffrei abbrechen zu können.


Diese Beispiele mögen genügen, um die verantwortungsvolle, von katholischem Geist durchtränkte Jugendarbeit von Bischof Koch zu würdigen. Das Dokument, auf der Internetseite des Bistums Berlin (noch) nachzulesen, trägt den Titel: „Praxistipps für den Einsatz von Methoden in der sexualpädagogischen Arbeit mit Jugendgruppen“. Sollte das Dokument dort nicht mehr zu finden sein, können Sie es als PDF-Datei bei mir anfordern.

Was sich Bischof Koch hier leistet, ist für einen Katholiken (ich meine nicht bloße „Kirchensteuerzahler“) unbegreiflich. Dazu ein Kontrasttext aus dem „Katechismus der Katholischen Kirche“:

2353 Unzucht ist die körperliche Vereinigung zwischen einem Mann und einer Frau, die nicht miteinander verheiratet sind. Sie ist ein schwerer Verstoß gegen die Würde dieser Menschen und der menschlichen Geschlechtlichkeit selbst, die von Natur aus auf das Wohl der Ehegatten sowie auf die Zeugung und Erziehung von Kindern hingeordnet ist. Zudem ist sie ein schweres Ärgernis, wenn dadurch junge Menschen sittlich verdorben werden.
(Hervorhebungen von mir)

Fazit:

Bischof Koch verführt die ihm anvertrauten Jugendlichen zur Unzucht und trägt die Verantwortung dafür, dass sie sittlich verdorben werden.

Pfarrer Schießler – volle Kirche leerer Glaube

Pfarrer Rainer M. Schießler. Himmel, Herrgott, Sakrament. Auftreten statt austreten. – Kösel-Verlag 2016, 15. Auflage, 256 Seiten, gebunden, ISBN-10: 3466371473 / ISBN-13: 978-3466371471.  – 19.99 €

Gleich zu Beginn macht Pfr. Schießler gegen den „Anspruch auf ab­solute Wahrheit“ (S. 21) Front. Relativierend erklärt er den katholischen Weg als einen von vielen – und natürlich habe Christus keinesfalls „an die Grün­dung einer Amtskirche oder die Formulierung eines Katechismus oder an Enzykliken und Synoden gedacht“.

Entschieden lehnt der Autor die kirchliche Lehre von der „ewigen jungfräulichen Unversehrtheit Mariens“ (S. 195) ab.

Mit der kirchlichen Lehre von der Unauflöslichkeit der Ehe und der katholischen Sexualmoral insgesamt steht Pfr. Schießler ebenfalls auf Kriegsfuß.

Pfr. Schießler scheut sich nicht, die Ringe gleichgeschlechtlicher Paare als Zeichen der „Liebe und Treue“ in seinen „Gottes­diensten“ zu segnen und ihnen damit einen quasi-ehelichen Status zuzubilligen.

Entgegen den Fakten bestreitet Pfr. Schießler, dass die Ehelosigkeit den Priester von zeitraubenden familiären Aufgaben entlastet und ihn vollständig für den Dienst an der Gemeinde freistellt, mit der er „verheiratet“ ist (S. 187 f.).

Für das Priestertum der Frau zu streiten (S. 230 f.) ist müßig, da die Frage durch das Apostolische Schreiben „Ordinatio sacerdotalis“ (1994) von Johannes Paul II. lehramtlich entschieden wurde. Was bezweckt der Autor also, wenn er den Gläubigen vorgaukelt, hier könne sich (noch) etwas bewegen?

Vor lauter „Action“, Klamauk, Gags, Spektakel, Aufmerksamkeit heischender Projektgeilheit bleibt die Pastoral Schießlers allzu häufig an der Oberfläche haften, dringt sie nicht mehr zum Eigentlichen, Wesentlichen, zum Kern vor, führt sie nicht in die Tiefe und zur Fülle des Glaubens.

Ein höchst verqueres Verhältnis offenbart Pfr. Schießler zur Sünde. Mehrmals wiederholt er den populären Satz: „Die größte Sünde ist das ungelebte Leben“ (S. 186). Natürlich ist das falsch, weil undifferenziert, denn ein mit allen erdenklichen Lastern, Bösartigkeiten und moralischen „Schweinereien“ angefülltes, ausgeschöpftes, „gelebtes“ Leben dürfte keineswegs Gottes Wohlgefallen finden, ist also verwerflich. Ein sol­ches Leben überhaupt nicht gelebt zu haben, wäre ausnahmslos besser.

Mit unerbittlicher Schärfe fällt der Münchener Pfarrer über die Autoren des Jugendkatechismus „Youcat“ her, weil sie es als „eine große Sünde“ bezeichnen, „am Sonntag nicht in die Kirche zu gehen“ (S. 133 f.). Bissig fragt er: „Woher wissen die das? Hat etwa Gott ihnen das geflüstert?“ (S. 134). Das ist nun wirklich unverfroren. Die angesprochenen „Autoren“ geben hier nichts anderes wieder als die „Sonntagspflicht“, eines der fünf Kirchen­gebote.

Die Zehn Gebote als Normenkatalog für Christen kommen in Pfr. Schießlers Buch allerdings erst gar nicht zur Sprache. Nach ihm dient die Rede von der Sünde nur dazu, Menschen (immer noch) Angst vor Hölle und Ver­dammnis einzuflößen. Dem Herrn Pfarrer fehlt völlig das Grundverständnis, dass „Sünde“ die Grenze zieht zwischen gottgefällig und gottfeindlich, zwischen gut und böse. Die Grund-Sünde ist daher, wenn man die Sünde als Sünde nicht mehr (an)erkennen und wahrhaben will, sie nicht bekennt und nicht bereut.

Kommentar: Für mich demaskiert sich Herr Schießler am stärksten durch seine Aussage „Die größte Sünde ist das ungelebte Leben“. Hier denke ich vor allem an die millionenfach im Mutterleib getöteten Kinder. Das ist par ex­cel­lence ungelebtes Leben. Aber daran denkt Herr Schießler sicher nicht. Ich denke an die Märtyrer des Glaubens, an Behinderte und unheilbar Kranke, an Menschen, die ihr ganzes Leben in den Dienst am Nächsten stellen. All das ist ungelebtes Leben. Was bitte meint denn Herr Schießler mit „ungelebtem Leben“?

Eine ausführliche Rezension finden Sie hier.

Es ist Herrn Schießler unbenommen, den katholischen Glauben aufzugeben. Das tun viele. Charakterlos finde ich, dass er mit falschen Karten spielt und sich weiterhin als „katholischer Klamauk- und Gagpfarrer“ feiern lässt.

Die Hauptverantwortung aber trägt der „Apostelnachfolger“ Marx, der den katholischen Glauben nicht bewahrt sondern verhökert.

Kardinal Marx und der Ausverkauf des Katholischen

In der Zeitung mk online konnte man unter der Überschrift „Christus hat uns einander näher gebracht“ u. a. folgendes lesen:

Das Reformationsjahr war ein Weg der Annäherungen … Wir sind miteinander einen Weg gegangen und haben gemeinsam Jesus Christus in den Mittelpunkt gestellt, der uns alle miteinander verbindet. … gestärkt durch die vielen auch öffentlich sichtbaren Zeichen, die gezeigt haben, dass man die Christen in Deutschland nicht mehr auseinander bekommt.

Ein hirnloses Geschwafel sondergleichen. Und trotzdem finden Sie meine Überschrift als nicht gerechtfertigt? Gehen wir einmal logisch an die Sache heran: Weiterlesen „Kardinal Marx und der Ausverkauf des Katholischen“

Was macht denn die Freundin von Kardinal Marx da?

Hallo Herr Marx, Herr Woelki und all Ihr angepassten Hirten ??? des Volkes Gottes,

nun ist auch die spezielle Freundin von Kadinal Marx gekippt, jetzt ist auch sie für die „Ehe für alle“. Warum? Sonst müsste sie in der nächsten Legislaturperiode auf das Kanzleramt verzichten, weil alle Parteien eine Koalition von der Homoehe abhängig gemacht haben. Aber wie die deutschen Hirten meinen, all das ist ja mit dem christlichen Glauben vereinbar, nur AfD wählen, da droht schon fast die Exkommunikation.

Aus dem Programm der AfD:

Familien und Bevölkerungsentwickng

7.1 Schutz des ungeborenen Lebens lu
7.2 Für eine familien- und kinderfreundliche Politik, damit Deutschland sich nicht abschafft!
7.3 Mut zu Kindern: Familien müssen gefördert werden
7.4 Kinder willkommen heißen!
7.5 Für ein klares Familienbild – Gender-Ideologie ist verfassungsfeindlich
7.5.1 Gender-Ideologie raus aus den Schulen – Frühsexualisierung stoppen
7.5.2 Steuerverschwendung durch „Gender-Forschung“ beenden

Natürlich ist das für die deutschen „Hirten“ alles unchristlich. Aber Abtreibung, Homoehe, Verführung der Kinder: das ist christliches Urgestein.

Wozu brauchen wir in Deutschland überhaupt noch Bischöfe?

Mit sehr enttäuschten Grüßen

Johannes Kubon

Lesen Sie dazu auch:  Offener Brief an Kardinal Maex

 

 

 

https://stopdesinformation.de/
https://kircheninterna.wordpress.com/
http://whybike.de

 

BDKJ – Bund dekadenter katholischer Jugend

Nachricht:

Nachdem der Diözesanrat der Katholiken in Berlin beschlossen hat, den jährlich in Berlin stattfindenden Marsch für das Leben weiterhin nicht zu unterstützen, wird diese Entscheidung nun auch von Vertretern des BDKJ befürwortet.

Diese Meldung kann gläubige Katholiken kaum überraschen, zeigt sich hier doch wiederum die hässliche Fratze des modernen Katholizismus. Freuen wird diese Nachricht  allerdings alle Abtreibungsbefürworter. Nicht etwa, dass diese dem BdkJ etwa Respekt entgegenbringen, vielmehr ist es ihnen eine Genugtuung, weitere „nützliche Idioten“ für ihre Tötungsideologie gefunden zu haben.

Weiter heißt es in der Nachricht:

Ein Gespräch mit der ebenfalls anwesenden Vorsitzenden des Bundesverbands Lebensrecht, Alexandra Linder, lehnte Frau Everhartz ebenso [wie andere Gespräche] ab. Als Begründung für die Dialogverweigerung gab die BDKJ Referentin für Jugendpolitik, Mädchen- und Frauenpolitik und Genderfragen an, dass sie bisher dort aufgetretene Redner als problematisch erachte …

Höchst interessant: Vertreter des modernen „Dialogkatholizismus“ verweigern Andersdenkenden das Gespräch. Aber das wissen gläubige Katholiken schon lange. Der Begriff „Dialog“ unter modernen Katholiken bedeutet nichts anderes als „Monolog“. Bezeichnend ist auch die Begründung  „dass sie bisher dort aufgetretene Redner als problematisch erachte“.  Aber angesichts der

Tragödie,

um die es hier geht, ist die Bemerkung über problematische Redner nahezu pervers. Und was an den Rednern problematisch sein soll, wird natürliich nicht gesagt. Wer schon am Marsch für das Leben teilgenommen hat, kann über ganz andere problematische Zeitgenossen berichten. Da ist auf der einen Seite eine Gruppe von Menschen, die sich absolut friedlich in einem Schweigemarsch für das von Gott gegebene Recht auf Leben einsetzt, auf der anderen Seite eine Gruppe, die genau wie der BdkJ, diese friedliche Demonstration ablehnt. Und die Merkmale dieser Gruppe? Hass – Gewaltbereitschaft – Blasphemie. Nur noch unter Polizeischutz kann heute für die Menschenrechte demonstriert werden. BDKJ – Sage mir mit wem du gehst, und ich sage dir wer du bist.

Fazit:

Katholisch ist der BDKJ schon lange nicht mehr. Mit dem Opponieren gegen diejenigen, welche das Menschenrecht auf Leben verteidigen, verliert er auch jeden Anspruch, etwas mit dem Christentum zu tun zu haben. Engagierte katholische Jugendliche können nicht zum BDKJ gehören.

Getarnte Diener der Abtreibungslobby

Eine kaum beachtete, für Katholiken aber bedrückende Meldung fand sich am 24.05.2017 auf „rbb-online“: „Der umstrittene ‚Marsch für das Leben‘ verliert an Rückhalt in der Katholischen Kirche. Die diesjährige Veranstaltung in der Hauptstadt findet ohne die Unterstützung des Berliner Diözesanrats der Katholiken (BDK) statt. Die höchste Laienvertretung im Erzbistum lehnte einen Antrag zur Unterstützung bei ihrer jüngsten Vollversammlung mit großer Mehrheit ab, wie der Ratsvorsitzende Bernd Streich am Mittwoch sagte.

Was verrät uns diese Meldung? Was muss sich der unvoreingenommene Leser denken? Sicher kommt er nicht auf die Idee, der „Diözesanrat der Katholiken im Erzbistum Berlin“ (BDK) habe etwas gegen Abtreibung, eher das Gegenteil. Weiterhin ist zu vermuten, dass der BDK sich politisch korrekt dafür stark macht, die Tötung Ungeborener aus der öffentlichen Diskussion fernzuhalten. Wer die ordinären bis blasphemischen Agitationen der Abtreibungsbefürworter beim letzten „Marsch für das Leben“ miterlebt hat, wundert sich natürlich, in welcher Gesellschaft sich der BDK anscheinend recht wohlfühlt. Auch der ökumenische Aspekt ist interessant, heißt es doch im oben erwähnten Beitrag auch: „Die evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz hatte sich von dem ‚Marsch für das Leben‘ distanziert. Die Landeskirche stehe für eine ergebnisoffene Schwangerenkonfliktberatung, hieß es im vergangenen Jahr [und warf] den Abtreibungsgegnern und ‚selbst ernannten Lebensschützern‘ religiösen Fundamentalismus vor.“ Hier kann man übrigens auch erkennen, dass sie so oft beschworene Formel „Wir haben mehr gemeinsam als uns trennt“ bzgl. der Tötung von Kindern im Mutterleib absolut zutreffend ist.

Schauen wir nun in den Text des BDK.

Es lässt niemand kalt, dass in Deutschland knapp 100.000 Kinder abgetrieben werden.

Das stimmt einfach nicht. Wer schon einmal an einem Stand für das Lebensrecht mitgearbeitet hat, weiß, dass diese Frage die meisten Zeitgenossen völlig kalt lässt. Und der BDK tut ja das Seine, um diese Thematik von den Menschen fernzuhalten.

Und auch wenn aktuell ein leichter Rückgang zu verzeichnen ist, so kann und darf diese Situation nicht kommentarlos hingenommen werden, sondern bedarf […] einer kritischen und öffentlichen Diskussion.

Zunächst einmal zum Rückgang: Im ersten Quartal 2017 sind rund 26.600 Schwangerschaftsabbrüche in Deutschland gemeldet worden: Das waren 1,3 Prozent mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum, teilte das Statistische Bundesamt mit. Und wo ist denn die „kritische und öffentliche Diskussion“. Sie findet einfach nicht statt. Und wie schon oben gesagt, genau das wird durch den BDK gefördert, indem er den Bürgern abrät, am „Marsch für das Leben“ teilzunehmen.

Ein erheblicher Teil der Befürworter des Marsches für das Leben lassen meines Erachtens diese differenzierte Auseinandersetzung mit einem komplexen Thema vermissen. So wird bspw. weder die Not von Frauen nach Vergewaltigung und bei lebensgefährdenden Schwangerschaften in den Blick genommen …

Das sind doch schlicht hohle Sprüche ohne jeden Bezug zur Realität. Was soll denn das Gefasel von „differenzierte Auseinandersetzung“ und „komplexen Themen“? Ich vermute, der BDK weiß selbst nicht, was er damit meint. Wenn hier etwa gesagt werden soll, dass  Gegner der Abtreibung die Nöte einer ungewollt schwanger gewordenen Frau nicht sehen oder nicht sehen wollen, so ist das eine faustdicke Lüge. Gerade Gegner der Abtreibung bieten auf verschiedenen Ebenen qualifizierte Hilfestellung an. Und wo findet sich auch nur ein Wort der Kritik an jenen Frauen, die sich in einer lebensgefährdeten Schwangerschaft befanden (was beim heutigen Stand der Medizin äußerst selten ist) und sich für eine Abtreibung entschieden haben? Ich bitte um eine Quellenangabe. Und wenn eine Frau eine Abtreibung hat durchführen lassen, dann sind es wieder diese „fundamentalistischen“ Abtreibungsgegner, die ihr zur Seite stehen und sie der Barmherzigkeit Gottes anempfehlen. Was die Schwangerschaft nach einer Vergewaltigung (ebenfalls äußerst selten) betrifft, mag ja der DBK dem empfangenen Kind das Lebensrecht absprechen, ein Christ tut das nicht. Und dann sind da die Tausende von abgetriebenen Kindern, deren Mütter sich weder in einer lebensbedrohlichen Situation befanden, noch einer Vergewaltigung zum Opfer gefallen sind. Das interessiert den BDK wahrscheinlich nicht, denn er ist ja schließlich nicht „der Hüter seines Bruders“.

Es sei auch darauf hingewiesen, dass es engagierte Katholikinnen und Katholiken nicht zuletzt aus dem Erzbistum Berlin waren, die mit der Gründung von „donum vitae“ dafür kämpften, dass die betroffenen Menschen in ihrer Not nicht allein gelassen werden.

Das ist blanker Sarkasmus. „Donum vitae“ (treffender genannt: Donum mortis) stellt die so harmlos genannten Beratungsscheine (treffender genannt: Tötungslizenzen) aus. Wie schon oben erwähnt, gibt es viele Beratungsstellen, welche die Menschen in ihrer Note nicht allein lassen. Nur ein gravierender Unterschied: Sie leisten keine Beihilfe zum Kindermord, sensibilisieren aber die hilfesuchende Frau für die Problematik einer Abtreibung, indem sie alle erdenkliche Hilfe anbieten, aber einen Freischein zur Tötung des Kindes verweigern.

Anmerkung zum sog. Beratungsschein:

Lassen Sie mich ein Beispiel aus dem alltäglichen Leben anführen. Wenn jemand von der Fahrschule die Bescheinigung über die „erfolgreich bestandene Fahrprüfung“ bekommt, dann macht das nur einen Sinn, wenn er danach auch ein Auto fahren darf. Ansonsten wäre diese Bescheinigung völlig sinnlos. Deshalb wird dem Fahrschüler nach erfolgter Fahrprüfung nicht eine Bescheinigung ausgestellt, sondern er erhält seinen Führerschein. Genauso ist es mit der Bescheinigung der Beratung bei „Donum mortis“. Die Beratungsbescheinigung ist als solche völlig nutzlos, wenn sie nicht gleichzeitig die Tötung des Kindes im Mutteleib für Arzt und Frau sraffrei stellt. Und damit leistet „Donum mortis“ und der DBK, der sich rühmt diesen Verein gegründet zu haben, Beihilfe zum Mord.

Fazit: Im BDK zeigt sich das wahre Gesicht des modernen Katholizismus.

 

Handlanger des Teufels?

„Satan muss der größte Fan der Kirchen sein: Wer sich als Kirchenführer mit dem historisch schlimmsten Völkermörder, dem Islam, solidarisiert, wer die Lüge verbreitet, der islamische und christliche Gott sei identisch, wer zum hunderttausendfachen Mord an Christen in islamischen Ländern schweigt und jene bekämpft, die darauf hinweisen, darf als Handlanger des Teufels bezeichnet werden (…)
(Michael Mannheimer)

 

Sehr geehrte Herren Bischöfe!

Wenn Sie einer von den Bischöfen sind, die sich mit der evangelischen Kirche auf Ökumenekurs befinden, dann sind Sie ein Verräter des katholischen Glaubens.

Lesen Sie auch den Beitrag: Schmierenkomödie Ökumene

Weitere interessante Kommentar zum Kirchentag finden Sie hier.

Und übrigens Herr Kardinal Woelki:
Nach dem Massaker an 29 koptischen Christen in einem Bus in Ägypten werden nun Einzelheiten bekannt. Der koptische Bischof Makarios aus Minya erläuterte in einem Fernsehinterview, dass die Terroristen einige der Christen aus dem Bus herausbefohlen und sie informiert hatten, dass sie ihr Leben retten können, wenn sie zum Islam konvertierten. Der Bischof sagte, sie hätten an ihrem Glauben festgehalten und seien daraufhin getötet worden. Unter den Getöteten waren auch Kinder. Nach Angaben der „New York Times“ hätten die Christen das islamische Glaubensbekenntnis sprechen sollen, die sogenannte Shahada.
Das hat natürlich alles nichts mit dem Islam zu tun!

 

Mit freundlichen Grüßen

Johannes Kubon

Der Konkurs der Kirchen und die Zukunft des Christentums in Europa

… Die Kirchen schweigen bei tausendfachen Übergriffen auch gegen eigene Kirchenmitglieder durch Invasoren. Und sie schweigen im Angesicht der größten geschichtlichen Christenverfolgung, die sich in der Gegenwart abspielt und hunderttausend Christen pro Jahr, die in islamischen Ländern leben, das Leben kostete…“

Man erlebt es bei jeder Aktion bürgerlicher („rechter“) Christenmenschen – sei es bei einer Demo gegen die Tötung ungeborenen Lebens („Abtreibung“), gegen die unwürdige und unsere Kinder verführende „Lehre“ von der Frühsexualisierung oder gegen ein „Sterben in Würde“ (Hilfe zum Suizid) etc.:

Man sieht dort nur noch vereinzelt einen Geistlichen, die Mehrheit der holden Geistlichkeit demonstriert gemeinsam mit den Gegnern ur-christlicher Bekenntnisse. Man müsse „sich ja schließlich öffnen für die Herausforderungen der Zeit“. So oder ähnlich bramarbasieren die verirrten Kirchenmänner und –frauen. [Artikel]

Szenenwechsel

„Die Muttersprache Europas ist das Christentum“, sagte der große deutsche Schriftsteller Johann Wolfgang von Goethe – kein Papst. Vielleicht wird diese Sprache in Zukunft wieder stark sein. Vielleicht werden die Priester das Christentum in London, Brüssel und Paris lebendig halten. Könnte sein. Aber das ist in Nordafrika nicht geschehen. Mittlerweile hat sich Goethes „Muttersprache“ in Europa zu einem kaum erkennbaren Flüstern reduziert. Stattdessen hört man die „islamische Sprache“, die jedes Jahr stärker wird. [Artikel]