Herder Korrespondenz politisch völlig korrekt

Kürzlich verschickte die „Herder Korrespondenz“ (HK) die Umfrage „AfD, Pegida und Co.“ Mir erscheint die Umfrage von der Qualität her äußerst dürftig und von der Ausrichtung her manipulativ und einseitig. Bevor ich auf die einzelnen Fragen eingehe, drei Vorbemerkungen.

In der Umfrage werden u. a. folgende Begriffe benutzt:

  1. „Flüchtlinge“ bzw. „Flüchtlingspolitik“

Diese Begriffe für die hier angesprochene Problematik zu verwenden zeigt, dass Differenzierung keine Stärke der HK ist. Wenn man sich umfassend informiert  hätte, müsste man erkennen, dass nicht nur „Flüchtlinge“ in unser Land kommen.

  1. „rechtspopulistisch“

Das Attribut „rechts“ ist absolut nichtssagend. Wären die Verantwortlichen der Umfrage umfassend informiert, dann wüssten sie, dass dieser Begriff auch für Gegner der Tötung von Kindern im Mutterleib und  für Verteidiger der klassischen Familie verwendet wird. Und „populistisch“ ist wohl jede Partei, denn sie möchte doch möglichst viele Stimmen des „populus“ gewinnen.

  1. „nationalistische und fremdenfeindliche Gruppierungen“

Auch diese Begriffe sind inhaltsleere Schablonen. Sollen alle Menschen, die ihre Heimat und ihr Vaterland lieben, ihre Meinung nicht mehr sagen dürfen? Und was heißt „fremdenfeindlich“? Wenn man nicht jeden Fremden in seine Wohnung lässt, dann ist man doch nicht gleich dessen Feind. Ebenso wenig ist jemand ein Feind der Fremden, wenn er nicht alle unkontrolliert in unser Land einreisen lassen will.

Nun zu den Punkten der Umfrage:

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Kardinal Woelki – Kämpfer für Sexualerziehung

Für den Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki ist die Sexualaufklärung „eine wichtige schulische Aufgabe“. Diese müsse bereits in der Grundschule beginnen, sagte er im Interview des Bildungsportals Nordrhein-Westfalen … Die Kirche dürfe nicht diskriminieren und müsse auch für Lesben und Schwule offen sein, sagte der Kardinal: „Genau so steht es auch im Katechismus.“ [Quelle]

Der Kardinal weiß genau, was heute im Bereich Sexualkunde alles unter „Sexueller Vielfalt“ läuft. Warum nennt er das Kind nicht beim Namen? Und dann seine Bemerkung, dass die Kirche nicht diskriminieren dürfe und für Homosexuelle und Lesben offen sein müsse. Was soll das? Wo gibt es ein Dokument, in dem die Kirche Homosexuelle diskriminiert? Aber die Kirche sagt sehr wohl, dass homosexuelle Handlungen nicht in Ordnung, sprich Sünde sind. Dazu schweigt der Kardinal. Auch verschweigen ist Manipulation. Für mich ist es offensichtlich, dass Kardinal Woelki sich durch sein Schweigen über die tatsächlichen Probleme der heute geforderten Sexualerziehung mit den Zerstörern der Familie solidarisiert. Mögen doch besorgte Eltern sich auf der Straße beschimpfen lassen, weil sie sich für ein christliches Menschenbild und ihr Elternrecht einsetzen, für Kardinal Woelki scheint es nichts Wichtigeres zu geben, als bei den Medien nicht anzuecken.

 

So wird man Erzbischof von Berlin

Screenshot - 02.06

Auf der Seite kann man die tiefschüfende Äußerung von Bischof Koch lesen: „Wichtig ist vor allem ein gutes Miteinander, vor Ort in den Pfarreien“, erklärte Koch. „Vieles lässt sich nicht über Thesen in Zeitungen lösen, sondern im Gespräch und Austausch.“ Der Bischof, der auch Vorsitzender der Kommission Ehe und Familie der Bischofskonferenz ist, meinte weiter: „Ich kenne homosexuelle Paare, die Werte wie Verlässlichkeit und Verbindlichkeit in vorbildlicher Weise leben.“

Mehr zu den umwerfenden Äußerungen von Bischof Koch finden Sie hier.

„ZdK“ – Sexuelle Vielfalt auf katholisch

Aus einer Presseverlautbarung des „ZdK“

Wir bekennen uns zu diesem Lebensmodell und ermutigen Paare zum Eheversprechen und zur Gründung einer Familie… Freilich erkennt die Vollversammlung in dieser Erklärung auch an, dass die Werte, die die sakramentale Ehe als Bild für den Bund zwischen Gott und Menschen auszeichnen, wie das unverbrüchliche Ja zu der anderen Person, die stete Bereitschaft zur Versöhnung sowie die Aussicht auf eine fruchtbare Beziehung im Austausch der Gaben der Personen, auch in anderen Partnerschafts- und Familienformen gelebt werden… Die ZdK-Vollversammlung konkretisiert dies in einer Auflistung von Punkten, in denen sie den Bedarf sieht, eine Diskrepanz zwischen den Aussagen des päpstlichen Lehramtes und der auch von katholischen Gläubigen gelebten und erlebten Wirklichkeit in einer Gesellschaft mit vielfältigen sozial anerkannten Lebensformen zu überbrücken.

Ermutigen

Ebenso könnte sich das „ZdK“ folgendermaßen äußern: „Wir bekennen uns zu dem Lebensmodell, dass auch der noch nicht geborene Mensch ein Recht auf Leben hat und ermutigen Paare, ihr Kind nicht töten zu lassen. … Freilich erkennt die Vollversammlung in dieser Erklärung auch an, dass Werte auch in anderen Lebensentwürfen gelebt werden, indem man z. B. unerwünschte Kinder tötet. Die ZdK-Vollversammlung sieht hier den Bedarf, die Diskrepanz zwischen Gottes Geboten und der auch von katholischen Gläubigen gelebten und erlebten Wirklichkeit in einer Gesellschaft mit vielfältigen sozial anerkannten Lebensformen zu überbrücken.“

Das unverbrüchliche Ja zu der anderen Person

 Will das „ZdK“ jetzt bei der Segnung homosexueller Paare vielleicht auch die Versprechensformel „bis dass der Tod uns scheidet“ einführen? Und wie geht es weiter, wenn das „unverbrüchliche Ja“ nun doch zerbricht? Dann geht man wohl nach dem „ZdK“ eine weitere unverbrüchliche Bindung ein. Und ein Problem mit der Beichte gibt es auch nicht, weil ja das „Homopaar“ keine Ehe eingegangen ist und sich folglich nicht des Ehebruchs anzuklagen braucht.

auch in anderen Partnerschafts- und Familienformen

In der Erklärung des Zentralkomitees der deutschen Katholiken anlässlich der XIV. Ordentlichen Generalversammlung der Bischofssynode im Vatikan 2015 heißt es u. a.:

Zugleich achten wir die Lebensgemeinschaften, in denen für uns wichtige Werte verwirklicht werden: verlässliche Verantwortung füreinander, Treue in der Beziehung, Weggemeinschaft in Verbindlichkeit.

Verbindlichkeit, Treue, ja aufopferungsvolle Liebe findet sich in vielen menschlichen Beziehungen. Was hat das mit Familie zu tun? Und was hat das mit praktizierter Homosexualität zu tun? Und was meint das „ZdK“ überhaupt mit Familienformen? Ist damit auch die Homo-„ehe“ zu dritt gemeint? Vielleicht auch die heterosexuellen Beziehungen in der größeren Gruppe? Hier können doch auch die viel beschworenen Werte gelebt werden.

Die Vielfalt lässt grüßen! Diese Einschleimerei des „ZdK“ bei der Genderideologie bzw. Homolobby ist einfach widerlich. Besorgte Eltern gehen auf die Straße und lassen sich beschimpfen, weil sie ihre Kinder von einer antichristlichen und menschenverachtenden Ideologie schützen wollen. Folgende Fragen stellen sich besorgte Eltern:

  • Stärkt man ein Kind, wenn man es zwingt daran zu zweifeln, ob es Junge oder Mädchen ist?
  • Sollten Kinder nicht vor den erheblichen psychischen und physischen Risiken des homosexuellen Lebensstils gewarnt werden?
  • Ist es im Interesse der Kinder und Jugendlichen, zu Anal- und Oralsex angeleitet und mit der örtlichen Schwulenszene verlinkt werden, wie das durch die „Handreichung zu lesbischen und schwulen Lebensweisen“ des Berliner Senats und die Schriften der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung geschieht?

Und das „ZdK“ hält das alles für gut und richtig, denn wer die Vielfalt der Familienformen propagiert, kann doch wohl nichts dagegen haben, dass diese Vielfalt auch in die Köpfe und Herzen der Kinder eingeschrieben wird.

In bereits einigen Bundesländern sollen die Schüler lernen, dass ihre Geschlechter lediglich »soziale Konstrukte« seien. Ihre »geschlechtliche Identität« könnten sie je nach Lebenslage ändern. Externe Referenten sollen die Schüler künftig »über die Vielförmigkeit sexuellen Lebens (LSBTI) und die Pluralisierung der Lebensstile« informieren und aufklären.

Die Charakterlosigkeit der „ZdK“-Mitglieder zeigt sich bei dieser Frage besonders deutlich. Die Protagonisten der „sexuellen Vielfalt“ sind da gradliniger. Sie erklären das christliche und bisher gültige Familienmodell als veraltet und diskriminieren alle, die daran festhalten wollen. Das „ZdK“ hat nun nichts Besseres zu tun, als sich mit den Zerstörern der christlichen Familie zu verbünden, indem man die christliche Familie als eine – wenn auch zu ermunternde – unter vielen Möglichkeiten darstellt. Verteidigern der christlichen Familie und besorgten – nicht nur katholischen – Eltern spuckt das „ZdK“ mit seiner Erklärung ins Gesicht.

Warum müssen die Themen der Grünen vom „ZdK“ wiedergekäut werden? Eines hat das „ZdK“ allerdings nicht bedacht: Die Propagandisten für ein neues Familienbild sind natürlich dankbar, dass sie nun auch ein Sprachrohr in der katholischen Kirche haben. Anerkennung verschafft sich das „ZdK“ allerdings mit seiner Einschleimerei nicht. Verräter wurden immer gerne benutzt, aber auch immer verachtet. Und man wird sich in diesen Kreisen über das „ZdK“ belachen und sich freuen, dass es auch in der katholischen Kirche „nützliche Idioten“ gibt.

Internetseite der Bischofskonferenz als Sprachrohr der Homolobby (Update)

Bei katholisch.de (Die Redaktion arbeitet im Auftrag der Deutschen Bischofskonferenz) konnte man folgende Passage von einem gewissen Herrn Neumann lesen:

Für immer mehr Katholiken ist der Umgang mit Homosexuellen eine Gewissensfrage: Sie (ich auch) wollen sich nicht mehr schuldig machen am Lebensglück der Menschen, deren Natur so ist, wie sie ist, und die in ihrer Liebe auf einen anderen Menschen hingeordnet sind, der das gleiche und nicht das andere Geschlecht hat.

Dass der Umgang mit Homosexuellen (welcher Umgang ist hier gemeint?) eine Gewissensfrage für immer mehr Katholiken ist, kann man behaupten, ohne es zu beweisen. Wenn 90 % der Katholiken nicht mehr die Sonntagsmesse mitfeiern, könnte es allerdings sein, dass sie ihr Gewissen damit beruhigen, wenigstens für die Homoehe zu plädieren. Eine Beziehung zwischen Homosexuellen dauert im Durchschnitt nur 1,5 Jahre. Dies geht aus einer Studie aus den Niederlanden hervor, die von Dr. Maria Xiridou vom “Amsterdam Municipal Health Service” anhand von Gesundheitsaufzeichnungen junger Homosexueller durchgeführt und im Magazin „AIDS“ veröffentlicht wurde. Bei den Untersuchungen konnte auch festgestellt werden, dass Schwule durchschnittlich acht Partner pro Jahr außerhalb ihrer Hauptbeziehung haben. Oh, wie sind diese Menschen doch glücklich, und sie brauchen nie einen Ehebruch zu beichten, weil sie ja keine Ehe führen. Herr Neumann, ist das die Liebe, die „auf einen anderen Menschen hingeordnet“ ist? Was für ein Verständnis von Liebe haben Sie eigentlich? Was aber, Herr Neumann, raten Sie den heterosexuellen Menschen, die – aus welchen Gründen auch immer – keine Ehe eingehen konnten? Ach so! Ehe war gestern! Sie wollen doch auch diese Menschen glücklich machen! Vielleicht empfehlen Sie einmal der DBK, bischöfliche Bordelle einzurichten. Überrascht bin ich, dass die Redaktion von katholisch.de nun auch Autoren der Zeitschrift „Bravo“ beschäftigt.

Dankbar müssen wir dafür sein, dass es nach den Beschlüssen des „ZdK“ ein „Osterfeuer“ gab. Hoffentlich wird es nicht von den Brüdern im Bischofsamt erstickt. Zwar hat inzwischen auch Kardinal Marx ein „Kritiklein“ zum Beschluss des „ZdK“ geäußert, allzu überzeugend wirkt es allerdings nicht.

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Selektive Dialogbreitschaft

Im Deutschlandfunk konnte man u. a. folgendes hören:

Das ZdK will Donum Vitae, der Bischof nicht … nach mächtigem Ringen hinter den Kulissen fand man einen Kompromiss: Donum Vitae darf in Regensburg dabei sein – aber ausdrücklich – neben einer Podiumsdiskussion zum Thema – nur mit einem Stand auf der „Kirchentagsmeile“ – also eher am Rand des Großereignisses. Und nur „geduldet“, wie Bischof Voderholzer es formuliert. Weiterlesen „Selektive Dialogbreitschaft“

Die Bischöfe hofieren die Schwulen

Die Schweizer Bischofskonferenz hat eine Umfrage des Papstes zur kirchlichen Familienpolitik heimlich in ein Plädoyer für gleichgeschlechtliche Partnerschaften umgedeutet. Ein Schwulenaktivist und Anhänger des Gender-Mainstreamings bestimmt die bischöfliche Agenda. [mehr]

Die gleichen Tendenzen finden wir auch bei einigen deutschen Bischöfen. Da wird ständig davon geredet, welchen Respekt man vor „dauerhaften homosexuellen Beziehungen“ doch haben müsse. Und dann wird von „Treue“ und „Verantwortungsbewusstsein“ gesprochen. Was hat denn Treue und Verantwortungsbewusstsein mit homosexuellen Praktiken zu tun?

Lesen sie dazu auch hier

Kampf gegen Homo-Ehe ist Akt der Liebe

Die heutige permissive Gesellschaft nenne es sofort „Hass“, wenn man die Menschen nicht tun lasse, „was sie wollen“. Doch dieser Vorwurf sei ungerechtfertigt, sagte der Bischof. „Alle guten Eltern werden bestätigen, dass man seine Kinder manchmal disziplinieren muss. Manchmal muss man ‚Nein’ sagen. Manchmal muss man sogar strafen“, fuhr er wörtlich fort.
Es sei aber offensichtlich, dass die Eltern dies nicht aus „Hass“ gegen ihre Kinder tun würden. „In Wirklichkeit tun sie etwas sehr Liebevolles, indem sie die Kinder korrigieren und ihnen zeigen, wie man die Dinge richtig macht“, erläuterte Paprocki. [mehr]

Warum sprechen deutsche Bischöfe keine so klare Sprache? Weiterlesen „Kampf gegen Homo-Ehe ist Akt der Liebe“