Herder Korrespondenz politisch völlig korrekt

Kürzlich verschickte die „Herder Korrespondenz“ (HK) die Umfrage „AfD, Pegida und Co.“ Mir erscheint die Umfrage von der Qualität her äußerst dürftig und von der Ausrichtung her manipulativ und einseitig. Bevor ich auf die einzelnen Fragen eingehe, drei Vorbemerkungen.

In der Umfrage werden u. a. folgende Begriffe benutzt:

  1. „Flüchtlinge“ bzw. „Flüchtlingspolitik“

Diese Begriffe für die hier angesprochene Problematik zu verwenden zeigt, dass Differenzierung keine Stärke der HK ist. Wenn man sich umfassend informiert  hätte, müsste man erkennen, dass nicht nur „Flüchtlinge“ in unser Land kommen.

  1. „rechtspopulistisch“

Das Attribut „rechts“ ist absolut nichtssagend. Wären die Verantwortlichen der Umfrage umfassend informiert, dann wüssten sie, dass dieser Begriff auch für Gegner der Tötung von Kindern im Mutterleib und  für Verteidiger der klassischen Familie verwendet wird. Und „populistisch“ ist wohl jede Partei, denn sie möchte doch möglichst viele Stimmen des „populus“ gewinnen.

  1. „nationalistische und fremdenfeindliche Gruppierungen“

Auch diese Begriffe sind inhaltsleere Schablonen. Sollen alle Menschen, die ihre Heimat und ihr Vaterland lieben, ihre Meinung nicht mehr sagen dürfen? Und was heißt „fremdenfeindlich“? Wenn man nicht jeden Fremden in seine Wohnung lässt, dann ist man doch nicht gleich dessen Feind. Ebenso wenig ist jemand ein Feind der Fremden, wenn er nicht alle unkontrolliert in unser Land einreisen lassen will.

Nun zu den Punkten der Umfrage:

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Wachsende Anfeindungen gegen den Wahrheitsanspruch des Ewigen

Die ablehnende Haltung gegenüber bibeltreuen Christen ist nicht nur in den Medien zu beobachten, die sich sensationslüstern auf alles stürzen, was sich zum Nachteil der Kirche vermarkten lässt, sondern ist auch in der Kirche selbst anzutreffen.  Je entschiedener das christliche Bekenntnis ist, umso massiver die Angriffe. Nachdem die evangelische Kirche nichts Wesentliches mehr zu sagen hat, weil sie größtenteils zeitgeisthörig ist, ist sie weniger Angriffen als die katholische Kirche ausgesetzt. [zum Artikel]