Handlanger des Teufels?

„Satan muss der größte Fan der Kirchen sein: Wer sich als Kirchenführer mit dem historisch schlimmsten Völkermörder, dem Islam, solidarisiert, wer die Lüge verbreitet, der islamische und christliche Gott sei identisch, wer zum hunderttausendfachen Mord an Christen in islamischen Ländern schweigt und jene bekämpft, die darauf hinweisen, darf als Handlanger des Teufels bezeichnet werden (…)
(Michael Mannheimer)

 

Sehr geehrte Herren Bischöfe!

Wenn Sie einer von den Bischöfen sind, die sich mit der evangelischen Kirche auf Ökumenekurs befinden, dann sind Sie ein Verräter des katholischen Glaubens.

Lesen Sie auch den Beitrag: Schmierenkomödie Ökumene

Weitere interessante Kommentar zum Kirchentag finden Sie hier.

Und übrigens Herr Kardinal Woelki:
Nach dem Massaker an 29 koptischen Christen in einem Bus in Ägypten werden nun Einzelheiten bekannt. Der koptische Bischof Makarios aus Minya erläuterte in einem Fernsehinterview, dass die Terroristen einige der Christen aus dem Bus herausbefohlen und sie informiert hatten, dass sie ihr Leben retten können, wenn sie zum Islam konvertierten. Der Bischof sagte, sie hätten an ihrem Glauben festgehalten und seien daraufhin getötet worden. Unter den Getöteten waren auch Kinder. Nach Angaben der „New York Times“ hätten die Christen das islamische Glaubensbekenntnis sprechen sollen, die sogenannte Shahada.
Das hat natürlich alles nichts mit dem Islam zu tun!

 

Mit freundlichen Grüßen

Johannes Kubon

Advertisements

Schmierenkomödie Ökumene

Mit dem gemeinsamen Friedensgruß und der Selbstverpflichtung, „weitere Schritte auf dem Weg zur sichtbaren Einheit der Kirchen zu gehen“, ist am Samstagabend [11.03.2017] in Hildesheim der zentrale Buß- und Versöhnungsgottesdienst der Kirchen in Deutschland zu Ende gegangen. Der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, und der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, sprachen von einem „Tag der Freude und der Hoffnung“. „Wir wollen in der Zukunft nicht mehr getrennt glauben, wir wollen gemeinsam glauben.“

Hirnrissige Sprüche aus Hildesheim

„Wir wollen in der Zukunft nicht mehr getrennt glauben, wir wollen gemeinsam glauben.“  (Bedford-Strohm)

„Ich bin froh, dass wir heute ein Zeichen für ein versöhntes Miteinander setzen.“ (Kardinal Marx)

„Ich wünsche mir, dass wir sagen können: Die Christen in unserem Land bekommt man nicht mehr auseinander.“ (Kardinal Marx)

„Die Hände, die sich evangelische und katholische Christen in den vergangenen Jahrzehnten gereicht haben, lassen sich nicht mehr los.“ (Kardinal Koch im Grußwort)

„Wer die Geschichte der getrennten Kirchen in den letzten 500 Jahren einigermaßen im Kopf hat, kommt nicht umhin, im heutigen Ereignis zumindest ein Zusammenspiel menschlicher Anstrengung, menschlichen guten Willens auf der einen und gnädiger Hilfe andererseits zu entdecken.“ (Joachim Gauck)

„Ich denke schon, dass wir gestern etwas ganz Außergewöhnliches erlebt haben. Man muss sich vorstellen: Da feiert die evangelische Kirche in Deutschland 500 Jahre Reformation, 500 Jahre seit dem Thesenanschlags Martin Luthers – und das feiern wir gemeinsam, katholisch und evangelisch …“ (Thomas  Sternberg, Präsident des ZdK)

Faktencheck evangelische Kirche

Werfen wir zunächst einen Blick auf die Realitäten in der evangelischen Kirche. Da wären zunächst die Einstellungen zu ethischen Fragen zu beleuchten:

Im moralischen Abseits

Abtreibung

Die EKD sieht  z. B. einen mangelnden Kinderwunsch  als unerträgliche Situation an, die eine Abtreibung rechtfertigt.  (Rolle der Frau in der EKD – 10.09.2004)

Homosexualität

Die Öffnung der Pfarrhäuser für Homosexuelle und die öffentliche Anerkennung der Homosexualität als christliche Lebensform trennt die evangelische Kirche auch von der Ökumene.[1]

Familie

Die Kirche wird in dem Familienpapier der EKD aufgefordert, „Familie neu zu denken“, denn die „Vielfalt“ der Lebensformen sei „unvoreingenommen anzuerkennen und zu unterstützen“. Nicht die „Form“ sei wichtig, sondern dass die Beziehungen „verlässlich, fürsorglich und respektvoll“ gelebt würden.

Gleichgeschlechtliche Partnerschaften, die diese Bedingungen erfüllten, seien „auch in theologischer Hinsicht als gleichwertig anzuerkennen“. („Orientierungshilfe“ des Rates der EKD) [2]

Stand früher die evangelische Kirche klar für die Stärkung und Favorisierung von Ehe und Familie, so gilt das heute nicht mehr. Ehe und Familie werden gemäß Feminismus und Gender Mainstreaming neu definiert, anderen Lebensformen, auch der sogenannten Homoehe, gleichgestellt.  Der Genderideologie wurden alle Türen geöffnet. [3]

Somit ist in der evangelischen Kirche  klargestellt: Familie ist, wo mindestens zwei Personen für eine Zeit beliebiger Dauer zusammen leben, ohne sich eine Rechnung zu schicken. Und Jesus war jener dufte Typ, der seinen Jüngerinnen und Jüngern ein klares Gebot hinterließ. Sie sollten tun, wonach ihnen der Sinn steht, aber immer geschlechtergerecht handeln…[4]

Gender

Im April 2014 wurde das neue Studienzentrum der EKD für Genderfragen in Kirche und Theologie offiziell eröffnet. Ziel der neuen EKD-Einrichtung ist es, „zur Gestaltung einer Kirche beizutragen, in der die Vielfalt menschlicher Begabungen auf allen Ebenen unabhängig von Geschlechtsrollen und Geschlechtsidentitäten zum Tragen kommt“. Es soll dazu beitragen, dass Genderperspektiven in das kirchliche Handeln integriert und für die Entwicklung der Organisation Kirche fruchtbar gemacht werden können.
Wenn es nicht so traurig wäre, könnte man ja darüber lachen: Offensichtlich ist die „eine Klotür“ sehr wichtig für die evangelische Kirche.  Das Video finden Sie hier:[5]

Der Text zu diesem Video:

Eine Tür ist genug — alle gehören dazu: Frauen und Männer, vom anderen oder vom gleichen Geschlecht angezogen, in Paarbeziehung lebend oder alleinstehend, Männer die sich als Frauen fühlen, Frauen, die sich als Männer fühlen, Menschen mit ganz individueller Geschlechtsidentität. Alle können miteinander leben, ohne sich gegenseitig Angst machen zu müssen. Niemand soll sich verstecken oder verbiegen müssen, niemand sollte sich überlegen fühlen.

Kommentar:

 So ist das also: Zwei Klotüren machen den Menschen Angst. Wer mit einem ethisch derart abgewirtschafteten „sola scriptura“-Verein „Ökumene“ machen will,  disqualifiziert sich als Vertreter der christlichen Botschaft, selbst wenn er Kardinal Marx heißt.

Glockenreine Glaubensbekenntnisse

Frau Käßmann in einem Spiegel-Interview: Für mich ist das eine sehr solide Familie. Maria, Josef, samt den Kindern, die sie gemeinsam hatten. Ich denke, dass Josef im biologischen Sinne der Vater Jesu war. Gott war es im geistigen.[6]

Der Publizist Christian Nürnberger (Mainz) sagte, das Glaubensbekenntnis sei für ihn wie ein Museumsgegenstand – es sei interessant anzuschauen, aber es sei ein Wortspiel, das ausgedient habe.[7]

Der Superintendent im Ruhestand Herbert Koch (Garbsen) sagte, das Glaubensbekenntnis sei für ihn eine „fundamentalistische Zumutung“ und ein wesentlicher Grund für die rückläufige Teilnahme an Gottesdiensten. Höchstens zehn Prozent der evangelischen Mitglieder glaubten an die Jungfrauengeburt und weniger als jeder dritte Protestant, dass Jesus Gottes Sohn sei. …  Die Christen sollten Jesus das sein lassen, was er wirklich war: ein großer Prophet und Weisheitslehrer, so Koch.[8]

Der oberste Repräsentant des deutschen Protestantismus hatte in einem Interview mit der Evangelischen Nachrichtenagentur idea (Wetzlar) die Aussage im Glaubensbekenntnis, dass Jesus Christus von einer Jungfrau geboren wurde, als für den Glauben „nicht entscheidend“ bezeichnet. Im Neuen Testament gebe es auch ein anderes „Modell“. [9]

Jesus ist tot. Sein Leib verging wie jeder Menschenleib. Aber das, was ihm göttlich war, seine Sache und Haltung, seine Leidenschaft und sein Einsatz fürs wahre Leben, das lebt.[10]

Ein islamischer Geistlicher hat in einem evangelischen Gottesdienst in München gepredigt. Die Ansprache, die Benjamin Idriz (Penzberg/Oberbayern) am 10. März in der St. Lukas-Kirche hielt, war von der Gemeindeleitung als „Kanzelrede“ bezeichnet worden. Am Anfang des Gottesdienstes, an den sich eine Abendmahlsfeier anschloss, wurde eine Sure aus dem Koran als „Gebet des Tages“ verlesen. Während der Rede zitierte Idriz mehrmals Koran-Suren in arabischer Sprache.

Kommentar:

Wahrscheinlich hat der islamische „Geistliche“ auch vermerkt, wie erfreut er über die Verfolgung von Christen in islamisch dominierten Ländern ist.

Nach einer Untersuchung von Prof. Klaus-Peter Jörns bei evangelischen Pfarrern in Berlin und Brandenburg gab es folgendes Ergebnis:

Gibt es eine Auferstehung der Toten: nein 26%
Ist Jesus Christus Gott: nein 37%
Jesus Christus ist ein wichtiges Vorbild für mich nein 79%!!!
Die Bibel ist heilig nein 64%!!!
Die Menschen bedürfen der Erlösung von ihren Sünden nein 48%
Nach dem Tod können wir in den Himmel kommen nein 83%!!!

Anmerkung:

Die Aussagen zum christlichen Glauben stammen nicht etwa von „Stammtischprotestanten“, sondern von offiziellen Vertretern der evangelischen Kirche.  Wer angesichts der oben aufgeführten Fakten noch von einem gemeinsamen Glauben spricht, macht sich einfach lächerlich.

Kommentar:

Noch vor 30 Jahren standen sich evangelische und katholische Kirche in ethischen Fragen sehr nahe. Heute ist die Kluft unüberbrückbar. So können die Kirchen nicht einmal mehr in ethisch-gesellschaftlichen Fragen ein gemeinsames Zeugnis geben. Natürlich gibt es Gemeinsamkeiten, z. B. zwischen  Herrn Bedford-Strohm und Herrn Marx. Beide verstecken ihr Kreuz aus „Respekt vor dem Islam“  (nur glaubt ihnen das kein denkender Zeitgenosse). Beide sind weniger religiös als mehr politisch interessiert, kämpfen sie doch gemeinsam gegen die AfD. Gegen Abtreibung und Kinderverführung haben sie dagegen nichts einzuwenden.

Kommentare zu den hirnrissigen Sprüchen:

„Wir wollen in der Zukunft nicht mehr getrennt glauben, wir wollen gemeinsam glauben.“  (Bedford-Strohm)

Die Frage ist, was wir denn glauben. – Funkstille

„Ich bin froh, dass wir heute ein Zeichen für ein versöhntes Miteinander setzen.“ (Kardinal Marx)

Leere Phrase: Wir schlagen uns schon lange nicht mehr die Köpfe ein.

„Ich wünsche mir, dass wir sagen können: Die Christen in unserem Land bekommt man nicht mehr auseinander.“ (Kardinal Marx)

Wenn Kardinal Marx so weiter macht, dann ist tatsächlich die katholische Kirche von der Auflösung bedroht und man kann sie nicht mehr von der protestantischen  „Parteireligion“ unterscheiden.

„Die Hände, die sich evangelische und katholische Christen in den vergangenen Jahrzehnten gereicht haben, lassen sich nicht mehr los.“ (Kardinal Koch im Grußwort)

Die Hände braucht man ja nicht loszulassen, aber den moralischen Verfall der Protestantismus muss man ja nicht nachahmen.

„Wer die Geschichte der getrennten Kirchen in den letzten 500 Jahren einigermaßen im Kopf hat, kommt nicht umhin, im heutigen Ereignis zumindest ein Zusammenspiel menschlicher Anstrengung, menschlichen guten Willens auf der einen und gnädiger Hilfe andererseits zu entdecken.“ (Joachim Gauck)

Herr Gauck sollte lieber von „getrennter Ehe“ reden und  dort die „gnädige Hilfe“ entdecken.

„Ich denke schon, dass wir gestern etwas ganz Außergewöhnliches erlebt haben. Man muss sich vorstellen: Da feiert die evangelische Kirche in Deutschland 500 Jahre Reformation, 500 Jahre seit dem Thesenanschlags Martin Luthers – und das feiern wir gemeinsam, katholisch und evangelisch …“ (Thomas  Sternberg, Präsident des ZdK)

Sehr aufschlussreich. Wir feiern die Spaltung der Kirche Christi.

Mehr Informationen zum Zustand der evangelischen Kirche finden Sie hier. [11]

Ökumene realistisch

Da gibt es einen fiktiven super-ökumenischen Gottesdienst. Kardinal Marx und Frau Käßmann sollen gemeinsam das Apostolische Glaubensbekenntnis sprechen. Entweder Frau Käßmann sagt, dass sie das nicht könne, dann ist  sie ehrlich und der Ökumenebetrieb ist entlarvt. Oder sie spricht das Glaubensbekenntnis mit, dann lügt sie und die Ökumene wird zur Komödie.

Und wie sieht es im ethischen Bereich aus? (s. Faktenscheck ev. Kirche) Wenn ein am Christentum interessierter Zeitgenosse den Katholischen Katechismus und die diversen Äußerungen der EKD zu ethischen Fragen vergleicht, dann kann er doch nur zu dem Schluss kommen, dass es hier absolut keine Gemeinsamkeiten zwischen diesen Konfessionen gibt. Liest er dann die vielen Lobeshymnen auf die Ökumene, muss er das als ausgemachten Schwindel bewerten. Ökumene soll doch die Glaubwürdigkeit des Christentums stärken, aber genau das Gegenteil bewirkt sie.

Ökumene – Sumpfblüte des Glaubensverlustes

Es bleibt die Frage, wie es möglich ist, dass die Ökumene so hoch im Kurs steht. In Kurzform kann man sagen: Je weniger Glauben, desto mehr Ökumene. Von den Katholiken besuchen 90 % nicht mehr regelmäßig die Sonntagsmesse. Es ist einleuchtend, dass diese Gruppe sich für die Ökumene begeistert, denn in der evangelischen Kirche gibt es ja eine so lästige „Pflicht“ nicht. Die Beichte ist praktisch verschwunden, der Kommunionempfang boomt. Von den bösen konservativen Katholiken einmal abgesehen, gibt es wohl keine Sünder mehr in der katholischen Kirche. Auch das ist natürlich förderlich für die Ökumene.  Wundert es noch, wenn Pfarrer Schießler im „Müncherner Merkur“[12] u. a. schreibt: „Und ob einer katholisch getauft ist oder nicht, interessiert Schießler nicht, wenn er die heilige Kommunion austeilt … Gott ist kein Korinthenkacker, der zählt, wie oft einer in die Kirche geht… Es gibt nur eine Sünde: die des ungelebten Lebens.” Das hören moderne ökumenebegeisterte Christen natürlich gerne. Pfarrer Schießler übt sein Amt unter der Verantwortung von Kardinal Marx aus. So kann man das Engagement des Kardinals für die Ökumene natürlich gut verstehen. Übrigens: Die Sünde des ungelebten Lebens dürfte vor allem unsere christlichen Märtyrer begeistern. Die Ökumene lebt hauptsächlich vom Glaubensverlust. Mögen doch die Bischöfe einmal eine Untersuchung über den Glauben der Katholiken in Auftrag geben.  Sie würden sich wundern (oder auch nicht), wie wenige sog. Katholiken z. B. an Christus als wahren Gott und wahren Mensch glauben. Die meisten Kirchgänger müssen Sonntag für Sonntag erleben, wie Christus ganz auf der menschlichen Ebene „verkündet“ wird und seine Gottheit und damit Transzendenz und Übernatur, der göttliche Bereich, der Bereich des Himmels, negiert wird. Das befördert natürlich die Ökumene. Über die Glaubensgewissheit  von der realen Gegenwart Christi im Sakrament der Eucharistie, von der Empfängnis des Herrn durch den Heiligen Geist und die Geburt  aus der Jungfrau Maria, von der Erlösungstat Christi am Kreuz und der Gefährdung unseres ewigen Heils brauchen wir hier erst  gar nicht reden.

Anmerkungen

Die protestantische Glaubensgemeinschaft selbst ist in sich derart aufgesplittert, dass es von daher schon völlig sinnlos ist, von Ökumene zu träumen. Es gibt in dieser Patchwokreligion überhaupt niemanden, der für alle Protestanten verbindliche Aussagen machen bzw. verantwortliche Glaubensentscheidungen treffen kann.

Und ganz persönlich: Ich liebe und verehre unsere Jungfrau und Gottesmutter Maria. Die Missachtung, die ihr von den Protestanten entgegengebracht wird, stößt mich ab. Dass sich Bischöfe mit sog. Christen, welche Maria ihre Ehre als Jungfrau und Gottesmutter absprechen, ökumenisch verbünden, ist für mich nicht nachvollziehbar.

 

[1] http://www.kath.net/news/30811

[2] https://charismatismus.wordpress.com/2013/06/19/faz-kritisiert-ekd-papier-gegen-ehe-und-schopfungsordnung/

[3] https://charismatismus.wordpress.com/2013/04/29/fuhrender-evangelikaler-ubt-scharfe-kritik-am-zustand-des-deutschen-protestantismus/

[4] http://cicero.de/salon/orientierungshilfe-fuer-familien-schwafelkirche-selbstaufloesung/54868

[5] https://www.youtube.com/watch?v=9X0PbuyWX6o&feature=youtu.be

[6]   http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-104058619.html

[7]  http://www.kath.net/news/31704

[8]  http://www.kath.net/news/31704

[9]  http://www.kath.net/news/27972

[10]  https://www.biblisch-lutherisch.de/welt-kirche/bischof-leugnet-leibl-auferstehung-jesu-christi/

[11] https://www.stopdesinformation.de/kirche/evangelische-kirche/

[12] https://www.merkur.de/lokales/muenchen/zentrum/ich-kein-nestbeschmutzer-1447266.html

 

Eine Kluft zwischen Kirche und Gläubigen?

„Tiefe Kluft zwischen Kirche und Gläubigen“ lautet der Titel eines Presseberichtes (Augsburger Allgemeine Zeitung, AZ, 21.04.15), in dem die zweite „Familienumfrage“ des Vatikans vor der Synode der Bischöfe im Oktober 2015 in Rom kommentiert wurde. Der Untertitel dieses Pressebeitrages lautete „Reformdruck auf Bischöfe wächst“. Weiter heißt es im besagten Artikel:

„Vor allem der Umgang mit wiederverheirateten Geschiedenen, die von der Kommunion ausgeschlossen sind, hat sich für die Kirche zum ernsthaften Problem entwickelt. Die Rufe nach einer Reform werden lauter. Die deutschen Bischöfe haben das erkannt. Auf Seite 14 des achtzehn Seiten umfassenden Papiers stellen sie fest: ‚Es kann kein Zweifel bestehen, dass hier eine Schlüsselstelle für die Glaubwürdigkeit der Kirche bestehen bleibt‘“. Weiterlesen „Eine Kluft zwischen Kirche und Gläubigen?“

Sprachlose Bischöfe

Bei kath.net kann man folgendes lesen: „Die EKD und die DBK haben einen Wahlaufruf zur EU-Wahl veröffentlicht. Themen: Jugendarbeitslosigkeit, Asylpolitik und Klimawandel. Kein Wort von Gott, Jesus und Kirche [Hervorhebung von mir] und anderen wichtigen Themen… Es ist enttäuschend, dass die EKD und die DBK darauf verzichten, aus christlicher Sicht wesentliche Anliegen anzusprechen und sich stattdessen auf einen profillosen Allerwelts-Aufruf beschränken.“

Es ist beschämend, dass die DBK zur Europawahl nichts anderes als Phrasen anzubieten hat, die man jeden Tag auch in der Zeitung lesen kann. Aber wer sich mit der EKD einlässt, muss notwendigerweise sein eigenes Profil auf den Müll werfen, ist doch die EKD nichts anderes als ein weiteres Sprachrohr einer dekadenten Gesellschaft. Aus christlicher Sicht haben wir in Europa andere Probleme:

  • Millionenfache Tötung ungeborener Kinder mit der Tendenz, dies als Menschenrecht zu deklarieren.
  • Machtübernahme der Homolobby, die über Diskriminierungsgesetze eine freie Meinungsäußerung zu dieser Thematik unter Strafe stellen will.
  • Zerstörung der Familie als natur- und gottgegebene Ordnungs-  und Zukunftsstruktur.
  • Sexueller Missbrauch von Kindern durch aufgezwungene Frühsexualisierung und damit die Zerstörung ihres Lebensglücks, eine lebenslange Liebesbeziehung aufzubauen.

Sehr geehrte Herren Bischöfe! Wenn Sie nichts Gehaltvolleres zu sagen haben, dann schweigen Sie doch bitte. Unverbindliches Geschwafel hören wir doch täglich aus Politikermund.

 

EKD zufrieden, weil sich sündigen nun finanziell lohnt

Der Vizepräsident des EKD-Kirchenamtes, Friedrich Hauschildt, nannte es gegenüber der evangelischen Nachrichtenagentur IDEA ethisch geboten, Verlässlichkeit, Verbindlichkeit und Verantwortungsbereitschaft in allen Formen des Zusammenlebens zu stärken. Dazu leiste die Rechtsform der eingetragenen Lebenspartnerschaft einen wichtigen Beitrag. [mehr]

Weiterlesen „EKD zufrieden, weil sich sündigen nun finanziell lohnt“

Präses Schneiders Hang zur Selbstdarstellung

Die protestantischen Denominationen mögen zur Kenntnis nehmen, dass die Gründer abgefallene katholische Priester waren, auch Luther. Seine Lehren beruhen auf falschen Voraussetzungen, denn das Sola-Scriptura-Prinzip ist nicht haltbar, weil die Hl. Schrift selbst schon ein Ergebnis der von Luther abgelehnten „Tradition“ ist. Dies wird von protestantischen Professoren heute bereits weitgehend anerkannt. [mehr]

Protestantische Selbstmordbegleitung

Wie weit sich die sogenannte Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) inzwischen vom Christentum entfernt hat, macht jetzt erneut deren Ratsvorsitzender Nikolaus Schneider deutlich. Während der hl. Augustinus, auf den sich zumindest frühere Generationen von Protestanten gerne beriefen, den Selbstmord als die schlimmste aller Sünden verurteilte, will der deutsche Oberprotestant künftig Selbstmörder bei ihrem verwerflichen Tun begleiten. [mehr]

Besser schwul als katholisch?

Die EKD hat auf der jüngsten Synode in Hannover ein neues Pfarrerdienstrecht beschlossen. Neben der „Ehe“ wird der nebulöse Begriff „familiäres Zusammenleben“ eingeführt und erklärt. Das Pfarrhaus wird damit offiziell für gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaften im Amt geöffnet. Das jüdisch-christliche Verständnis von Familie wird aufgebrochen. [mehr]