Der Dammbruch ist vollzogen

Im Zuge der Veröffentlichung der Öko-Enzyklika von Papst Franziskus – man beachte den Zusammenhang – wurden erstmals Neomalthusianer in den Vatikan eingeladen, einige als Referenten, andere wurden sogar zu Mitgliedern päpstlicher Akademien ernannt. Zuerst einer, Jeffrey Sachs, dann weitere: Joachim Schellnhuber, Paul R. Ehrlich, John Bongaarts, Mathis Wackernagel. Sichtbar gemacht wurde diese „Aussöhnung“, „Kapitulation“ der Kirche, „Anpassung“, „Angleichung“ durch UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon, der Ende April 2015 die Eröffnungsrede zur Klima-Konferenz im Vatikan hielt. [Artikel]

Handlanger des Teufels?

„Satan muss der größte Fan der Kirchen sein: Wer sich als Kirchenführer mit dem historisch schlimmsten Völkermörder, dem Islam, solidarisiert, wer die Lüge verbreitet, der islamische und christliche Gott sei identisch, wer zum hunderttausendfachen Mord an Christen in islamischen Ländern schweigt und jene bekämpft, die darauf hinweisen, darf als Handlanger des Teufels bezeichnet werden (…)
(Michael Mannheimer)

 

Sehr geehrte Herren Bischöfe!

Wenn Sie einer von den Bischöfen sind, die sich mit der evangelischen Kirche auf Ökumenekurs befinden, dann sind Sie ein Verräter des katholischen Glaubens.

Lesen Sie auch den Beitrag: Schmierenkomödie Ökumene

Weitere interessante Kommentar zum Kirchentag finden Sie hier.

Und übrigens Herr Kardinal Woelki:
Nach dem Massaker an 29 koptischen Christen in einem Bus in Ägypten werden nun Einzelheiten bekannt. Der koptische Bischof Makarios aus Minya erläuterte in einem Fernsehinterview, dass die Terroristen einige der Christen aus dem Bus herausbefohlen und sie informiert hatten, dass sie ihr Leben retten können, wenn sie zum Islam konvertierten. Der Bischof sagte, sie hätten an ihrem Glauben festgehalten und seien daraufhin getötet worden. Unter den Getöteten waren auch Kinder. Nach Angaben der „New York Times“ hätten die Christen das islamische Glaubensbekenntnis sprechen sollen, die sogenannte Shahada.
Das hat natürlich alles nichts mit dem Islam zu tun!

 

Mit freundlichen Grüßen

Johannes Kubon

Das neueste Papstdokument

kirchenspaltung

Der Erzbischof von Philadelphia, Charles Joseph Chaput, empfahl wiederverheirateten Geschiedenen in einer Handreichung seines Bistums wie „Bruder und Schwester“ zu leben, wenn sie die Kommunion empfangen wollten.

Quelle: Domradio

Die Bischöfe von Malta haben einem Medienbericht vom Samstag zufolge nun Leitlinien veröffentlicht, wonach wiederverheiratete Geschiedene zur Kommunion gehen und auch beichten können, wenn sie „im Frieden mit Gott“ leben.

Quelle: Radio Vatikan

Katholische Zeitung zur Entscheidung der Bischöfe von Malta: „Der Graben wird tiefer. Florenz gegen Rom, Polen gegen Argentinien, Malta gegen Mailand. Das nennt man ein faktisches Schisma.“

Lesen Sie dazu auch: Von Polarisierung zu Spaltung

Weihnachts-Schwachsinn in der Dompfarre Wien

Im Weihnachtspfarrblatt 2016 eröffnet uns Pfarrer Toni Faber durch Frau Polak eine neue Sicht von Weihnachten. Frau Polak schreibt  in ihrem Beitrag u. a. folgendes:

Bitte erschrecken Sie jetzt nicht: Die Vorstellung von der „Menschwerdung“ Gottes ist eine Häresie – ein anderer als der biblisch bezeugte Glaube… Die Vorstellung – die auch ich jahrelang hatte – dass der allmächtige Gott zu Weihnachten in Form eines Kindes zur Welt gekommen ist, entstammt heidnisch-hellenistischen Vorstellungen von Theophanien.

Dass Frau Polak nur eine „Vorstellung“ hatte, ist bezeichnend und defizitär. Wir Christen haben keine Vorstellung, sondern einen Glauben. Zwischen beiden liegt ein gravierender Unterschied.

Denn dass das Wort Fleisch geworden ist, bedeutet: Es materialisiert sich in der menschlichen Geschichte, es wird Geschichte.

Diese Aussage ist völlig konfus. Was meint Frau Polak mit „Wort“? Die zweite göttliche Person? Davon kann sie doch gar keine Kenntnis haben, wenn sie leugnet, dass das Wort „unter uns gewohnt hat“. Und was soll die Bemerkung, dass es sich in der menschlichen Geschichte materialisiert? Das sind doch leere Worthülsen. Wie hat sich denn das „Wort“ materialisiert, wenn es nicht Mensch geworden ist?

Weiterlesen „Weihnachts-Schwachsinn in der Dompfarre Wien“

Papst Franziskus im Barmherzigkeits-Abseits (Update)

Pio Vito Pinto, Vorsitzender der Römischen Rota, hat den Kardinälen Burke, Brandmüller, Caffarra und Meisner gedroht, dass diese wegen der öffentlichen Kritik an „Amoris Laetitia“ ihre Kardinalswürde verlieren könnten… Der römische Kurienmitarbeiter kündigt an, dass er Papst Franziskus unterstützen werde, damit auch wiederverheiratete Geschiedene die Hl. Eucharistie empfangen können. [mehr]

Lesen Sie dazu auch:

Das ist eine Beleidigung vieler Katholiken

UPDATE
Mit Datum vom 30.11.2016 veröffentlichte das spanische Internetmagazin „Religión confidential“, von der die ursprüngliche Notiz über die Aussagen Pintos stammte, eine Korrektur. Mit der Aussage, dass die vier Kardinäle ihr Kardinalat verlieren könnten, hätten sie Pinto versehentlich unkorrekt zitiert. Pinto habe vielmehr darauf hingewiesen, dass Franziskus nicht zu jener Sorte Päpste aus anderen Zeiten gehöre, der weitergehende Maßnahmen ergreifen würde, der Papst werde den Kardinälen ihr Kardinalat nicht entziehen. Siehe Link zur Originalmeldung: Rectificación
Quelle: kath.net

Kardinal Marx, der Kreuzverstecker

respekt

Respekt vor dem Islam

„Kaum zu glauben, aber wahr: Kardinal Marx und Bischof Bedford-Strohm entledigten sich kürzlich ihres Kreuzes. Die höchsten deutschen Vertreter des katholischen und evangelischen Christentums verzichteten auf DAS christliche Symbol schlechthin aus, wie es nachher hieß, „Respekt“ gegenüber dem Wunsch ihrer muslimischen Gastgeber auf dem Jerusalemer Tempelberg. … Das Verhalten des Kardinals und Bischofs lässt alarmierende Rückschlüsse auf ihr Verständnis von Toleranz zu. Offenbar verstehen sie unter Toleranz so etwas wie Unterwerfung oder Selbstaufgabe.“ Das konnte man sogar in der BILD-Zeitung lesen.

Weiterlesen „Kardinal Marx, der Kreuzverstecker“

Ein relativ katholischer Papst

Nicht dass jemand so redet, wie Franziskus redet, ist das Problem – sondern dass ein Papst so redet. Und dass damit ein Papst, dem nichts über den Glauben der Apostel gehen sollte, ununterscheidbar wird in der Riege der weltlichen Herren. Wenn der „Oberste Priester der Weltkirche“ ein in weiß gewandeter Dalai Lama sein will, ein Uno-Generalsekretär mit Brustkreuz, dann werden die essenziellen Aufgaben des Papstes zu Zufälligkeiten, zu Dreingaben, an denen je nach Situation festgehalten werden kann oder nicht: die Herde zu weiden, die Menschen zu Christus zu führen. [mehr]

Deutsche Bischöfe als Sprachrohr der etablierten Parteien

Die etablierten Parteien haben durchgesetzt bzw. fordern in unterschiedlicher Akzentuierung:

Abtreibung – Homoehe – Adoptionsrecht für Homosexuelle – Sexualisierung der Kinder vom Kindergaren an – Euthanasie

Haben die deutschen Bischöfe jemals gegen eine dieser Parteien Stellung bezogen? Nein! Aber jetzt ist da die AfD, und schon haben sie ihr Feindbild entdeckt, frei nach dem Motto: „Wes Brot ich ess, des Lied ich sing.“ Mögen sich doch die deutschen Bischöfe endlich mit ihren protestantischen Genossen zusammentun!

Siehe dazu auch:

Die Bischöfe sind nur der Wahrheit verpflichtet    und
Salem aleikum Herr Kardianal

 

 

 

Kardinal Lehmann – nur ein Beispiel für den katastrophalen Zustand des deutschen Episkopats

Der noch amtierende Bischof von Mainz und frühere Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz Kardinal Karl Lehmann lehnt einen Dialog mit der AfD ab. Das nationalistische „Gerüchlein“ sei ihm zu groß, sagte Lehmann im Interview der Woche im DLF. Zurückweisung allein sei auf Dauer aber vielleicht auch kein Heilmittel, räumte er ein. Das Wort Abendland verwende er nicht mehr, weil es die Falschen benutzten…

Merkwürdigerweise hat der hohe Priester keine Probleme, mit Leuten zu sprechen, die der katholischen Kirche, im Gegensatz zu vielen Mitgliedern der AfD, nicht sehr wohl gesonnen sind: [mehr]