Terror, Papst und Schwiegermütter

Mindestens 41 Christen sind bei zwei Terroranschlägen gegen Kirchen in Ägypten am heutigen Palmsonntag (09.04.2017) getötet worden. Dutzende wurden verletzt. In der koptischen Kirche Mar Gigis in der Stadt Tanta, rund 80 Kilometer nördlich von Kairo, war am Vormittag während der Messe ein Sprengsatz explodiert, der offenbar in der Nähe des Altars platziert war. Dabei starben bisher mindestens 30 Menschen. 60 weitere wurden verletzt.

Und hier eine Äußerung von Papst Franziskus, dem Verharmloser:

„In fast jeder Religion gibt es immer eine kleine Gruppe von Fundamentalisten – bei uns auch.“ Das sagte Papst Franziskus, als er von Journalisten gefragt wurde, warum er den Islam nicht im Zusammenhang mit islamistischem Terror nenne. So, wie es kriminelle Muslime gebe, gebe es auch kriminelle Katholiken: „Der eine tötet seine Freundin, der andere tötet seine Schwiegermutter, und das sind alles getaufte Christen.“

Welch weisen Papst wir doch haben!

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In einem Interview mit der französischen Zeitung „La Croix“ sagte Franziskus: „Es ist wahr, dass das Konzept der Eroberung der Seele des Islam innewohnt. Aber man könnte das Ziel des Matthäus-Evangeliums, in dem Jesus seine Jünger in alle Nationen aussendet, als gleichen Eroberungs-Begriff interpretieren.“

Wer weiß, wie der real existierende Islam derzeit Mission betreibt, wie er mit Konvertiten vom Islam zum Christentum umgeht, wie Christen in Ländern, in denen die Scharia gilt, verfolgt werden – und das mit dem Auftreten der Christen in muslimischen Ländern betrachtet, der kann angesichts dieser Papstworte nur den Kopf schütteln.

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Schmierenkomödie Ökumene

Mit dem gemeinsamen Friedensgruß und der Selbstverpflichtung, „weitere Schritte auf dem Weg zur sichtbaren Einheit der Kirchen zu gehen“, ist am Samstagabend [11.03.2017] in Hildesheim der zentrale Buß- und Versöhnungsgottesdienst der Kirchen in Deutschland zu Ende gegangen. Der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, und der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, sprachen von einem „Tag der Freude und der Hoffnung“. „Wir wollen in der Zukunft nicht mehr getrennt glauben, wir wollen gemeinsam glauben.“

Hirnrissige Sprüche aus Hildesheim

„Wir wollen in der Zukunft nicht mehr getrennt glauben, wir wollen gemeinsam glauben.“  (Bedford-Strohm)

„Ich bin froh, dass wir heute ein Zeichen für ein versöhntes Miteinander setzen.“ (Kardinal Marx)

„Ich wünsche mir, dass wir sagen können: Die Christen in unserem Land bekommt man nicht mehr auseinander.“ (Kardinal Marx)

„Die Hände, die sich evangelische und katholische Christen in den vergangenen Jahrzehnten gereicht haben, lassen sich nicht mehr los.“ (Kardinal Koch im Grußwort)

„Wer die Geschichte der getrennten Kirchen in den letzten 500 Jahren einigermaßen im Kopf hat, kommt nicht umhin, im heutigen Ereignis zumindest ein Zusammenspiel menschlicher Anstrengung, menschlichen guten Willens auf der einen und gnädiger Hilfe andererseits zu entdecken.“ (Joachim Gauck)

„Ich denke schon, dass wir gestern etwas ganz Außergewöhnliches erlebt haben. Man muss sich vorstellen: Da feiert die evangelische Kirche in Deutschland 500 Jahre Reformation, 500 Jahre seit dem Thesenanschlags Martin Luthers – und das feiern wir gemeinsam, katholisch und evangelisch …“ (Thomas  Sternberg, Präsident des ZdK)

Faktencheck evangelische Kirche

Werfen wir zunächst einen Blick auf die Realitäten in der evangelischen Kirche. Da wären zunächst die Einstellungen zu ethischen Fragen zu beleuchten:

Im moralischen Abseits

Abtreibung

Die EKD sieht  z. B. einen mangelnden Kinderwunsch  als unerträgliche Situation an, die eine Abtreibung rechtfertigt.  (Rolle der Frau in der EKD – 10.09.2004)

Homosexualität

Die Öffnung der Pfarrhäuser für Homosexuelle und die öffentliche Anerkennung der Homosexualität als christliche Lebensform trennt die evangelische Kirche auch von der Ökumene.[1]

Familie

Die Kirche wird in dem Familienpapier der EKD aufgefordert, „Familie neu zu denken“, denn die „Vielfalt“ der Lebensformen sei „unvoreingenommen anzuerkennen und zu unterstützen“. Nicht die „Form“ sei wichtig, sondern dass die Beziehungen „verlässlich, fürsorglich und respektvoll“ gelebt würden.

Gleichgeschlechtliche Partnerschaften, die diese Bedingungen erfüllten, seien „auch in theologischer Hinsicht als gleichwertig anzuerkennen“. („Orientierungshilfe“ des Rates der EKD) [2]

Stand früher die evangelische Kirche klar für die Stärkung und Favorisierung von Ehe und Familie, so gilt das heute nicht mehr. Ehe und Familie werden gemäß Feminismus und Gender Mainstreaming neu definiert, anderen Lebensformen, auch der sogenannten Homoehe, gleichgestellt.  Der Genderideologie wurden alle Türen geöffnet. [3]

Somit ist in der evangelischen Kirche  klargestellt: Familie ist, wo mindestens zwei Personen für eine Zeit beliebiger Dauer zusammen leben, ohne sich eine Rechnung zu schicken. Und Jesus war jener dufte Typ, der seinen Jüngerinnen und Jüngern ein klares Gebot hinterließ. Sie sollten tun, wonach ihnen der Sinn steht, aber immer geschlechtergerecht handeln…[4]

Gender

Im April 2014 wurde das neue Studienzentrum der EKD für Genderfragen in Kirche und Theologie offiziell eröffnet. Ziel der neuen EKD-Einrichtung ist es, „zur Gestaltung einer Kirche beizutragen, in der die Vielfalt menschlicher Begabungen auf allen Ebenen unabhängig von Geschlechtsrollen und Geschlechtsidentitäten zum Tragen kommt“. Es soll dazu beitragen, dass Genderperspektiven in das kirchliche Handeln integriert und für die Entwicklung der Organisation Kirche fruchtbar gemacht werden können.
Wenn es nicht so traurig wäre, könnte man ja darüber lachen: Offensichtlich ist die „eine Klotür“ sehr wichtig für die evangelische Kirche.  Das Video finden Sie hier:[5]

Der Text zu diesem Video:

Eine Tür ist genug — alle gehören dazu: Frauen und Männer, vom anderen oder vom gleichen Geschlecht angezogen, in Paarbeziehung lebend oder alleinstehend, Männer die sich als Frauen fühlen, Frauen, die sich als Männer fühlen, Menschen mit ganz individueller Geschlechtsidentität. Alle können miteinander leben, ohne sich gegenseitig Angst machen zu müssen. Niemand soll sich verstecken oder verbiegen müssen, niemand sollte sich überlegen fühlen.

Kommentar:

 So ist das also: Zwei Klotüren machen den Menschen Angst. Wer mit einem ethisch derart abgewirtschafteten „sola scriptura“-Verein „Ökumene“ machen will,  disqualifiziert sich als Vertreter der christlichen Botschaft, selbst wenn er Kardinal Marx heißt.

Glockenreine Glaubensbekenntnisse

Frau Käßmann in einem Spiegel-Interview: Für mich ist das eine sehr solide Familie. Maria, Josef, samt den Kindern, die sie gemeinsam hatten. Ich denke, dass Josef im biologischen Sinne der Vater Jesu war. Gott war es im geistigen.[6]

Der Publizist Christian Nürnberger (Mainz) sagte, das Glaubensbekenntnis sei für ihn wie ein Museumsgegenstand – es sei interessant anzuschauen, aber es sei ein Wortspiel, das ausgedient habe.[7]

Der Superintendent im Ruhestand Herbert Koch (Garbsen) sagte, das Glaubensbekenntnis sei für ihn eine „fundamentalistische Zumutung“ und ein wesentlicher Grund für die rückläufige Teilnahme an Gottesdiensten. Höchstens zehn Prozent der evangelischen Mitglieder glaubten an die Jungfrauengeburt und weniger als jeder dritte Protestant, dass Jesus Gottes Sohn sei. …  Die Christen sollten Jesus das sein lassen, was er wirklich war: ein großer Prophet und Weisheitslehrer, so Koch.[8]

Der oberste Repräsentant des deutschen Protestantismus hatte in einem Interview mit der Evangelischen Nachrichtenagentur idea (Wetzlar) die Aussage im Glaubensbekenntnis, dass Jesus Christus von einer Jungfrau geboren wurde, als für den Glauben „nicht entscheidend“ bezeichnet. Im Neuen Testament gebe es auch ein anderes „Modell“. [9]

Jesus ist tot. Sein Leib verging wie jeder Menschenleib. Aber das, was ihm göttlich war, seine Sache und Haltung, seine Leidenschaft und sein Einsatz fürs wahre Leben, das lebt.[10]

Ein islamischer Geistlicher hat in einem evangelischen Gottesdienst in München gepredigt. Die Ansprache, die Benjamin Idriz (Penzberg/Oberbayern) am 10. März in der St. Lukas-Kirche hielt, war von der Gemeindeleitung als „Kanzelrede“ bezeichnet worden. Am Anfang des Gottesdienstes, an den sich eine Abendmahlsfeier anschloss, wurde eine Sure aus dem Koran als „Gebet des Tages“ verlesen. Während der Rede zitierte Idriz mehrmals Koran-Suren in arabischer Sprache.

Kommentar:

Wahrscheinlich hat der islamische „Geistliche“ auch vermerkt, wie erfreut er über die Verfolgung von Christen in islamisch dominierten Ländern ist.

Nach einer Untersuchung von Prof. Klaus-Peter Jörns bei evangelischen Pfarrern in Berlin und Brandenburg gab es folgendes Ergebnis:

Gibt es eine Auferstehung der Toten: nein 26%
Ist Jesus Christus Gott: nein 37%
Jesus Christus ist ein wichtiges Vorbild für mich nein 79%!!!
Die Bibel ist heilig nein 64%!!!
Die Menschen bedürfen der Erlösung von ihren Sünden nein 48%
Nach dem Tod können wir in den Himmel kommen nein 83%!!!

Anmerkung:

Die Aussagen zum christlichen Glauben stammen nicht etwa von „Stammtischprotestanten“, sondern von offiziellen Vertretern der evangelischen Kirche.  Wer angesichts der oben aufgeführten Fakten noch von einem gemeinsamen Glauben spricht, macht sich einfach lächerlich.

Kommentar:

Noch vor 30 Jahren standen sich evangelische und katholische Kirche in ethischen Fragen sehr nahe. Heute ist die Kluft unüberbrückbar. So können die Kirchen nicht einmal mehr in ethisch-gesellschaftlichen Fragen ein gemeinsames Zeugnis geben. Natürlich gibt es Gemeinsamkeiten, z. B. zwischen  Herrn Bedford-Strohm und Herrn Marx. Beide verstecken ihr Kreuz aus „Respekt vor dem Islam“  (nur glaubt ihnen das kein denkender Zeitgenosse). Beide sind weniger religiös als mehr politisch interessiert, kämpfen sie doch gemeinsam gegen die AfD. Gegen Abtreibung und Kinderverführung haben sie dagegen nichts einzuwenden.

Kommentare zu den hirnrissigen Sprüchen:

„Wir wollen in der Zukunft nicht mehr getrennt glauben, wir wollen gemeinsam glauben.“  (Bedford-Strohm)

Die Frage ist, was wir denn glauben. – Funkstille

„Ich bin froh, dass wir heute ein Zeichen für ein versöhntes Miteinander setzen.“ (Kardinal Marx)

Leere Phrase: Wir schlagen uns schon lange nicht mehr die Köpfe ein.

„Ich wünsche mir, dass wir sagen können: Die Christen in unserem Land bekommt man nicht mehr auseinander.“ (Kardinal Marx)

Wenn Kardinal Marx so weiter macht, dann ist tatsächlich die katholische Kirche von der Auflösung bedroht und man kann sie nicht mehr von der protestantischen  „Parteireligion“ unterscheiden.

„Die Hände, die sich evangelische und katholische Christen in den vergangenen Jahrzehnten gereicht haben, lassen sich nicht mehr los.“ (Kardinal Koch im Grußwort)

Die Hände braucht man ja nicht loszulassen, aber den moralischen Verfall der Protestantismus muss man ja nicht nachahmen.

„Wer die Geschichte der getrennten Kirchen in den letzten 500 Jahren einigermaßen im Kopf hat, kommt nicht umhin, im heutigen Ereignis zumindest ein Zusammenspiel menschlicher Anstrengung, menschlichen guten Willens auf der einen und gnädiger Hilfe andererseits zu entdecken.“ (Joachim Gauck)

Herr Gauck sollte lieber von „getrennter Ehe“ reden und  dort die „gnädige Hilfe“ entdecken.

„Ich denke schon, dass wir gestern etwas ganz Außergewöhnliches erlebt haben. Man muss sich vorstellen: Da feiert die evangelische Kirche in Deutschland 500 Jahre Reformation, 500 Jahre seit dem Thesenanschlags Martin Luthers – und das feiern wir gemeinsam, katholisch und evangelisch …“ (Thomas  Sternberg, Präsident des ZdK)

Sehr aufschlussreich. Wir feiern die Spaltung der Kirche Christi.

Mehr Informationen zum Zustand der evangelischen Kirche finden Sie hier. [11]

Ökumene realistisch

Da gibt es einen fiktiven super-ökumenischen Gottesdienst. Kardinal Marx und Frau Käßmann sollen gemeinsam das Apostolische Glaubensbekenntnis sprechen. Entweder Frau Käßmann sagt, dass sie das nicht könne, dann ist  sie ehrlich und der Ökumenebetrieb ist entlarvt. Oder sie spricht das Glaubensbekenntnis mit, dann lügt sie und die Ökumene wird zur Komödie.

Und wie sieht es im ethischen Bereich aus? (s. Faktenscheck ev. Kirche) Wenn ein am Christentum interessierter Zeitgenosse den Katholischen Katechismus und die diversen Äußerungen der EKD zu ethischen Fragen vergleicht, dann kann er doch nur zu dem Schluss kommen, dass es hier absolut keine Gemeinsamkeiten zwischen diesen Konfessionen gibt. Liest er dann die vielen Lobeshymnen auf die Ökumene, muss er das als ausgemachten Schwindel bewerten. Ökumene soll doch die Glaubwürdigkeit des Christentums stärken, aber genau das Gegenteil bewirkt sie.

Ökumene – Sumpfblüte des Glaubensverlustes

Es bleibt die Frage, wie es möglich ist, dass die Ökumene so hoch im Kurs steht. In Kurzform kann man sagen: Je weniger Glauben, desto mehr Ökumene. Von den Katholiken besuchen 90 % nicht mehr regelmäßig die Sonntagsmesse. Es ist einleuchtend, dass diese Gruppe sich für die Ökumene begeistert, denn in der evangelischen Kirche gibt es ja eine so lästige „Pflicht“ nicht. Die Beichte ist praktisch verschwunden, der Kommunionempfang boomt. Von den bösen konservativen Katholiken einmal abgesehen, gibt es wohl keine Sünder mehr in der katholischen Kirche. Auch das ist natürlich förderlich für die Ökumene.  Wundert es noch, wenn Pfarrer Schießler im „Müncherner Merkur“[12] u. a. schreibt: „Und ob einer katholisch getauft ist oder nicht, interessiert Schießler nicht, wenn er die heilige Kommunion austeilt … Gott ist kein Korinthenkacker, der zählt, wie oft einer in die Kirche geht… Es gibt nur eine Sünde: die des ungelebten Lebens.” Das hören moderne ökumenebegeisterte Christen natürlich gerne. Pfarrer Schießler übt sein Amt unter der Verantwortung von Kardinal Marx aus. So kann man das Engagement des Kardinals für die Ökumene natürlich gut verstehen. Übrigens: Die Sünde des ungelebten Lebens dürfte vor allem unsere christlichen Märtyrer begeistern. Die Ökumene lebt hauptsächlich vom Glaubensverlust. Mögen doch die Bischöfe einmal eine Untersuchung über den Glauben der Katholiken in Auftrag geben.  Sie würden sich wundern (oder auch nicht), wie wenige sog. Katholiken z. B. an Christus als wahren Gott und wahren Mensch glauben. Die meisten Kirchgänger müssen Sonntag für Sonntag erleben, wie Christus ganz auf der menschlichen Ebene „verkündet“ wird und seine Gottheit und damit Transzendenz und Übernatur, der göttliche Bereich, der Bereich des Himmels, negiert wird. Das befördert natürlich die Ökumene. Über die Glaubensgewissheit  von der realen Gegenwart Christi im Sakrament der Eucharistie, von der Empfängnis des Herrn durch den Heiligen Geist und die Geburt  aus der Jungfrau Maria, von der Erlösungstat Christi am Kreuz und der Gefährdung unseres ewigen Heils brauchen wir hier erst  gar nicht reden.

Anmerkungen

Die protestantische Glaubensgemeinschaft selbst ist in sich derart aufgesplittert, dass es von daher schon völlig sinnlos ist, von Ökumene zu träumen. Es gibt in dieser Patchwokreligion überhaupt niemanden, der für alle Protestanten verbindliche Aussagen machen bzw. verantwortliche Glaubensentscheidungen treffen kann.

Und ganz persönlich: Ich liebe und verehre unsere Jungfrau und Gottesmutter Maria. Die Missachtung, die ihr von den Protestanten entgegengebracht wird, stößt mich ab. Dass sich Bischöfe mit sog. Christen, welche Maria ihre Ehre als Jungfrau und Gottesmutter absprechen, ökumenisch verbünden, ist für mich nicht nachvollziehbar.

 

[1] http://www.kath.net/news/30811

[2] https://charismatismus.wordpress.com/2013/06/19/faz-kritisiert-ekd-papier-gegen-ehe-und-schopfungsordnung/

[3] https://charismatismus.wordpress.com/2013/04/29/fuhrender-evangelikaler-ubt-scharfe-kritik-am-zustand-des-deutschen-protestantismus/

[4] http://cicero.de/salon/orientierungshilfe-fuer-familien-schwafelkirche-selbstaufloesung/54868

[5] https://www.youtube.com/watch?v=9X0PbuyWX6o&feature=youtu.be

[6]   http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-104058619.html

[7]  http://www.kath.net/news/31704

[8]  http://www.kath.net/news/31704

[9]  http://www.kath.net/news/27972

[10]  https://www.biblisch-lutherisch.de/welt-kirche/bischof-leugnet-leibl-auferstehung-jesu-christi/

[11] https://www.stopdesinformation.de/kirche/evangelische-kirche/

[12] https://www.merkur.de/lokales/muenchen/zentrum/ich-kein-nestbeschmutzer-1447266.html

 

Die Verlogenheit der deutschen Bischöfe

Deutsche Bischöfe gehen auf Distanz zur AfD

Die katholische Bischofskonferenz hat das Programm der AfD scharf kritisiert. „Das populistische Vorgehen und viele inhaltliche Haltungen“ seien „nicht mit dem christlichen Glauben vereinbar“, sagte der Vorsitzende der Bischofskonferenz Kardinal Reinhard Marx im Anschluss an die am Donnerstag beendete, viertägige Zusammenkunft.

Aber das ist wohl mit dem christlichen Glauben vereinbar:

  • Tötung tausender von Kindern vor der Geburt
  • „Ehe für alle“ incl. Adoption von Kindern durch homosexuelle Paare
  • Erziehung der der Kinder vom Kindergarten an zu Pornosklaven durch die Genderideologie

Warum nennt Kardinal Marx nicht auch die Parteien beim Namen, die das zu verantworten haben?

Man kann es nicht anders nennen: Velogen! Verlogen Verlogen!

Um den Preis, von einer dekadenten Gesellschaft akzeptiert zu werden, verraten die deutschen Bischöfe den christlichen Glauben.

Es gibt aber noch weitere Aspekte zu bedenken:

Weiterlesen „Die Verlogenheit der deutschen Bischöfe“

Die deutschen Bischöfe ohne Maske

Wer auch nur ab und zu „katholisch.de“ liest, merkt sehr bald, dass es sich hier um das „Verleumdungsportal der katholischen Kirche in Deutschland“ handelt. Hier nur eines von unzähligen Beispielen:

Björn Odendahl schrieb unter dem Titel „Romantische, arme Kirche“ folgende rassistische und herabwürdigenden Worte gegenüber afrikanischen Katholiken: „Sie (die Kirche in Afrika; Anm. d. Red.) wächst, weil die Menschen sozial abgehängt sind und oft nichts anderes haben als ihren Glauben. Sie wächst, weil der Bildungsstand durchschnittlich auf einem niedrigeren Niveau ist und die Menschen einfache Antworten auf schwierige (Glaubens)fragen akzeptieren. Antworten, wie sie zum Beispiel Kardinal Sarah aus Guinea gibt. Und auch die wachsende Zahl der Priester ist nicht allein der missionarischen Kraft zu verdanken, sondern ebenso eine der wenigen Möglichkeiten der sozialen Absicherung auf dem schwarzen Kontinent.“

Bemerkenswert ist auch, dass der Bischofskonferenz-Sprecher Kopp sagte, „katholisch.de“ sei nicht das offizielle Internetportal der katholischen Kirche in Deutschland und auch nicht das Internetportal der Deutschen Bischofskonferenz. Das ist offensichtlich gelogen, denn die Betreiberin von „katholisch.de“, die „Allgemeine gemeinnützige Programmgesellschaft mbH“ (APG), schreibt auf ihrer Homepage: „Das Portal ‚katholisch.de‘ ist das einzige bundesweite Internetportal der katholischen Kirche in Deutschland. Die Online-Redaktion arbeitet im Auftrag der Deutschen Bischofskonferenz.“ Und im Impressum von „katholisch.de“ heißt es: „Katholisch.de ist das Internetportal der katholischen Kirche in Deutschland.“

s. dazu auch hier und hier.

Vielleicht sind Sie, verehrter Leser, jetzt etwas nachsichtig gegenüber meinem Titel. Wenn die Redaktion von katholisch.de im Auftrag der Deutschen Bischofskonferenz arbeitet, dann ist es doch folgerichtig, dass die DBK folgende Aussage billigt:  „Diese hasserfüllte Frust-Truppe soll eine Alternative für Deutschland sein? Vielleicht für Arschlöcher. Aber nicht für Deutschland.“

Dankbar für diese Aussage des Chefs vom Dienst, Steffen Zimmermann, sind wir allemal, denn dadurch wird eindeutig dokumentiert, dass es die Kernaufgabe von „katholisch.de“ ist, mit Beleidigungen statt mit Argumenten zu arbeiten. Dankenswerterweise ist diese seriöse Argumentation von aufmerksamen Lesern im Bild festgehalten worden, so dass eine Leugnung der Arschloch-Aussage nicht mehr möglich ist.

Kommentare:

Das ist ein erstaunlicher, wenn nicht gar befremdlicher Ton für den Chefredakteur des Internetportals der Kirche in Deutschland. Vielleicht [Anm.: ganz bestimmt!!!] war er sich sicher, dass er dafür von seinen Vorgesetzten, darunter dem Vorsitzenden der DBK und Erzbischof von München und Freising, Reinhard Kardinal Marx, oder auch dem Erzbischof von Köln, Rainer Kardinal Woelki, Rückendeckung und gar Applaus heischen könnte. Immerhin sind ja beide Herren inzwischen auch in erster Linie medial dann wahrnehmbar, wenn sie die Regierungspolitik loben und undifferenziert zu einem bedenkenlosen „Hurra“ zur Einreisenden-Politik der etablierten Politik aufrufen. „Das ist Hass, das ist Hetze, das ist Beleidigung und es ist Diffamierung, das ist „Verrohung der Sprache“, hatte erst kürzlich der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Reinhard Kardinal Marx, Krokodilstränen vergossen. Wenn er die Verrohung der Sprache bekämpfen will, sollte er vielleicht in seinem eigenen Haus damit beginnen…

[mehr]

 Dieser Tweet ist aber keineswegs ein Einzelfall. „Katholisch.de“ ist seit langem ein Ärgernis für viele Gläubige und nicht selten zum Fremdschämen. Man fragt sich unwillkürlich, welcher Geist in der Redaktion dieses kirchenfinanzierten Portals herrscht.
Die DBK, an ihrer Spitze Kardinal Marx:
 Na dann wissen diese „Arschloch“-Bürger jetzt wenigstens aus erster Hand, dass Zimmermann und sein „katholisch de“ Gender Mainstreaming, Frühsexualisierung Islamisierung, fortwährenden Rechtsbruch der Regierung, Zerstörung des christlichen Abendlandes, Abschaffung der Demokratie und und und… unterstützen.

Verlogen! Verlogen! Verlogen!

Parteien, die diese mörderische Politik betreiben, werden von den deutschen Bischöfen gehätschelt!
 abtreibung

Das neueste Papstdokument

kirchenspaltung

Der Erzbischof von Philadelphia, Charles Joseph Chaput, empfahl wiederverheirateten Geschiedenen in einer Handreichung seines Bistums wie „Bruder und Schwester“ zu leben, wenn sie die Kommunion empfangen wollten.

Quelle: Domradio

Die Bischöfe von Malta haben einem Medienbericht vom Samstag zufolge nun Leitlinien veröffentlicht, wonach wiederverheiratete Geschiedene zur Kommunion gehen und auch beichten können, wenn sie „im Frieden mit Gott“ leben.

Quelle: Radio Vatikan

Katholische Zeitung zur Entscheidung der Bischöfe von Malta: „Der Graben wird tiefer. Florenz gegen Rom, Polen gegen Argentinien, Malta gegen Mailand. Das nennt man ein faktisches Schisma.“

Lesen Sie dazu auch: Von Polarisierung zu Spaltung

Weihnachts-Schwachsinn in der Dompfarre Wien

Im Weihnachtspfarrblatt 2016 eröffnet uns Pfarrer Toni Faber durch Frau Polak eine neue Sicht von Weihnachten. Frau Polak schreibt  in ihrem Beitrag u. a. folgendes:

Bitte erschrecken Sie jetzt nicht: Die Vorstellung von der „Menschwerdung“ Gottes ist eine Häresie – ein anderer als der biblisch bezeugte Glaube… Die Vorstellung – die auch ich jahrelang hatte – dass der allmächtige Gott zu Weihnachten in Form eines Kindes zur Welt gekommen ist, entstammt heidnisch-hellenistischen Vorstellungen von Theophanien.

Dass Frau Polak nur eine „Vorstellung“ hatte, ist bezeichnend und defizitär. Wir Christen haben keine Vorstellung, sondern einen Glauben. Zwischen beiden liegt ein gravierender Unterschied.

Denn dass das Wort Fleisch geworden ist, bedeutet: Es materialisiert sich in der menschlichen Geschichte, es wird Geschichte.

Diese Aussage ist völlig konfus. Was meint Frau Polak mit „Wort“? Die zweite göttliche Person? Davon kann sie doch gar keine Kenntnis haben, wenn sie leugnet, dass das Wort „unter uns gewohnt hat“. Und was soll die Bemerkung, dass es sich in der menschlichen Geschichte materialisiert? Das sind doch leere Worthülsen. Wie hat sich denn das „Wort“ materialisiert, wenn es nicht Mensch geworden ist?

Weiterlesen „Weihnachts-Schwachsinn in der Dompfarre Wien“

Hat Papst Franziskus den Ernst der Lage erkannt?

Wie auch immer dieser leidvolle Konflikt enden wird: Es wird ein irritierendes Fragezeichen bleiben, wie es sein kann, daß ein Papst sich ziert und auch auf Anfrage weigert, die gültige Lehre der Kirche zu verkünden und zu bekräftigen. Den vier Unterzeichner der Dubia ist es zu verdanken, dieses untragbare Defizit ans Licht gebracht zu haben. Ein päpstliches Defizit, das mit Blick auf die Kirchengeschichte unverständlich und besorgniserregend ist. [zum Artikel]

Keine Antwort ist auch eine Antwort

Auf die „dubia“ der vier Kardinäle hat der Papst bis heute nicht geantwortet. Was folgt daraus? Ein klares  „Ja“ bzw. „Nein“ hätte bedeutet, dass der Papst entweder  bekennt, eindeutig  zur katholischen Lehre zu stehen, oder aber diese verändern zu wollen.  Da es für einen Papst keine Schande wäre, sich treu zur katholischen Lehre zu bekennen, muss man aus seinem Schweigen zumindest schließen, dass er dies nicht will.  Warum gibt er dann nicht durch eine Antwort auf die „dubia“ offen zu, dass er die Lehre der Kirche ändern will?  Hier kann man nur mutmaßen. Vielleicht sind seine Säuberungsaktionen noch nicht so weit fortgeschritten, dass er dieses Vorhaben ohne massiven Protest zu riskieren noch nicht realisieren kann.

Papst Franziskus im Barmherzigkeits-Abseits (Update)

Pio Vito Pinto, Vorsitzender der Römischen Rota, hat den Kardinälen Burke, Brandmüller, Caffarra und Meisner gedroht, dass diese wegen der öffentlichen Kritik an „Amoris Laetitia“ ihre Kardinalswürde verlieren könnten… Der römische Kurienmitarbeiter kündigt an, dass er Papst Franziskus unterstützen werde, damit auch wiederverheiratete Geschiedene die Hl. Eucharistie empfangen können. [mehr]

Lesen Sie dazu auch:

Das ist eine Beleidigung vieler Katholiken

UPDATE
Mit Datum vom 30.11.2016 veröffentlichte das spanische Internetmagazin „Religión confidential“, von der die ursprüngliche Notiz über die Aussagen Pintos stammte, eine Korrektur. Mit der Aussage, dass die vier Kardinäle ihr Kardinalat verlieren könnten, hätten sie Pinto versehentlich unkorrekt zitiert. Pinto habe vielmehr darauf hingewiesen, dass Franziskus nicht zu jener Sorte Päpste aus anderen Zeiten gehöre, der weitergehende Maßnahmen ergreifen würde, der Papst werde den Kardinälen ihr Kardinalat nicht entziehen. Siehe Link zur Originalmeldung: Rectificación
Quelle: kath.net

Zweifel ist noch keine Verzweiflung

Vier Kardinäle stellen sich Papst Franziskus und seinem nachsynodalen Schreiben Amoris laetitia frontal in den Weg… Die Unterzeichner ließen Papst Franziskus ihre Zweifel vertraulich zukommen. Nachdem sie der Papst keiner Antwort würdigte, haben sie ihre Dubia nun öffentlich gemacht. [mehr]

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Die dubia….ein präzedenzloser Moment im nachmittelalterlichen Papsttum

Angst

Stößt Papst Franziskus an seine Grenzen? – Amoris laetitia und die Dubia der Kardinäle

Was geschieht, wenn Franziskus nicht auf die Dubia antwortet?“

„Manche verstehen immer noch nicht

Die bissigen Kritiker der 4 Kardinäle, eine Bande von Heuchlern & wahre Fundamentalisten

Als 1994 die Glaubenskongregation Antwort gab, wo Papst Franziskus sie heute verweigert