Der Dammbruch ist vollzogen

Im Zuge der Veröffentlichung der Öko-Enzyklika von Papst Franziskus – man beachte den Zusammenhang – wurden erstmals Neomalthusianer in den Vatikan eingeladen, einige als Referenten, andere wurden sogar zu Mitgliedern päpstlicher Akademien ernannt. Zuerst einer, Jeffrey Sachs, dann weitere: Joachim Schellnhuber, Paul R. Ehrlich, John Bongaarts, Mathis Wackernagel. Sichtbar gemacht wurde diese „Aussöhnung“, „Kapitulation“ der Kirche, „Anpassung“, „Angleichung“ durch UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon, der Ende April 2015 die Eröffnungsrede zur Klima-Konferenz im Vatikan hielt. [Artikel]

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Getarnte Diener der Abtreibungslobby

Eine kaum beachtete, für Katholiken aber bedrückende Meldung fand sich am 24.05.2017 auf „rbb-online“: „Der umstrittene ‚Marsch für das Leben‘ verliert an Rückhalt in der Katholischen Kirche. Die diesjährige Veranstaltung in der Hauptstadt findet ohne die Unterstützung des Berliner Diözesanrats der Katholiken (BDK) statt. Die höchste Laienvertretung im Erzbistum lehnte einen Antrag zur Unterstützung bei ihrer jüngsten Vollversammlung mit großer Mehrheit ab, wie der Ratsvorsitzende Bernd Streich am Mittwoch sagte.

Was verrät uns diese Meldung? Was muss sich der unvoreingenommene Leser denken? Sicher kommt er nicht auf die Idee, der „Diözesanrat der Katholiken im Erzbistum Berlin“ (BDK) habe etwas gegen Abtreibung, eher das Gegenteil. Weiterhin ist zu vermuten, dass der BDK sich politisch korrekt dafür stark macht, die Tötung Ungeborener aus der öffentlichen Diskussion fernzuhalten. Wer die ordinären bis blasphemischen Agitationen der Abtreibungsbefürworter beim letzten „Marsch für das Leben“ miterlebt hat, wundert sich natürlich, in welcher Gesellschaft sich der BDK anscheinend recht wohlfühlt. Auch der ökumenische Aspekt ist interessant, heißt es doch im oben erwähnten Beitrag auch: „Die evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz hatte sich von dem ‚Marsch für das Leben‘ distanziert. Die Landeskirche stehe für eine ergebnisoffene Schwangerenkonfliktberatung, hieß es im vergangenen Jahr [und warf] den Abtreibungsgegnern und ‚selbst ernannten Lebensschützern‘ religiösen Fundamentalismus vor.“ Hier kann man übrigens auch erkennen, dass sie so oft beschworene Formel „Wir haben mehr gemeinsam als uns trennt“ bzgl. der Tötung von Kindern im Mutterleib absolut zutreffend ist.

Schauen wir nun in den Text des BDK.

Es lässt niemand kalt, dass in Deutschland knapp 100.000 Kinder abgetrieben werden.

Das stimmt einfach nicht. Wer schon einmal an einem Stand für das Lebensrecht mitgearbeitet hat, weiß, dass diese Frage die meisten Zeitgenossen völlig kalt lässt. Und der BDK tut ja das Seine, um diese Thematik von den Menschen fernzuhalten.

Und auch wenn aktuell ein leichter Rückgang zu verzeichnen ist, so kann und darf diese Situation nicht kommentarlos hingenommen werden, sondern bedarf […] einer kritischen und öffentlichen Diskussion.

Zunächst einmal zum Rückgang: Im ersten Quartal 2017 sind rund 26.600 Schwangerschaftsabbrüche in Deutschland gemeldet worden: Das waren 1,3 Prozent mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum, teilte das Statistische Bundesamt mit. Und wo ist denn die „kritische und öffentliche Diskussion“. Sie findet einfach nicht statt. Und wie schon oben gesagt, genau das wird durch den BDK gefördert, indem er den Bürgern abrät, am „Marsch für das Leben“ teilzunehmen.

Ein erheblicher Teil der Befürworter des Marsches für das Leben lassen meines Erachtens diese differenzierte Auseinandersetzung mit einem komplexen Thema vermissen. So wird bspw. weder die Not von Frauen nach Vergewaltigung und bei lebensgefährdenden Schwangerschaften in den Blick genommen …

Das sind doch schlicht hohle Sprüche ohne jeden Bezug zur Realität. Was soll denn das Gefasel von „differenzierte Auseinandersetzung“ und „komplexen Themen“? Ich vermute, der BDK weiß selbst nicht, was er damit meint. Wenn hier etwa gesagt werden soll, dass  Gegner der Abtreibung die Nöte einer ungewollt schwanger gewordenen Frau nicht sehen oder nicht sehen wollen, so ist das eine faustdicke Lüge. Gerade Gegner der Abtreibung bieten auf verschiedenen Ebenen qualifizierte Hilfestellung an. Und wo findet sich auch nur ein Wort der Kritik an jenen Frauen, die sich in einer lebensgefährdeten Schwangerschaft befanden (was beim heutigen Stand der Medizin äußerst selten ist) und sich für eine Abtreibung entschieden haben? Ich bitte um eine Quellenangabe. Und wenn eine Frau eine Abtreibung hat durchführen lassen, dann sind es wieder diese „fundamentalistischen“ Abtreibungsgegner, die ihr zur Seite stehen und sie der Barmherzigkeit Gottes anempfehlen. Was die Schwangerschaft nach einer Vergewaltigung (ebenfalls äußerst selten) betrifft, mag ja der DBK dem empfangenen Kind das Lebensrecht absprechen, ein Christ tut das nicht. Und dann sind da die Tausende von abgetriebenen Kindern, deren Mütter sich weder in einer lebensbedrohlichen Situation befanden, noch einer Vergewaltigung zum Opfer gefallen sind. Das interessiert den BDK wahrscheinlich nicht, denn er ist ja schließlich nicht „der Hüter seines Bruders“.

Es sei auch darauf hingewiesen, dass es engagierte Katholikinnen und Katholiken nicht zuletzt aus dem Erzbistum Berlin waren, die mit der Gründung von „donum vitae“ dafür kämpften, dass die betroffenen Menschen in ihrer Not nicht allein gelassen werden.

Das ist blanker Sarkasmus. „Donum vitae“ (treffender genannt: Donum mortis) stellt die so harmlos genannten Beratungsscheine (treffender genannt: Tötungslizenzen) aus. Wie schon oben erwähnt, gibt es viele Beratungsstellen, welche die Menschen in ihrer Note nicht allein lassen. Nur ein gravierender Unterschied: Sie leisten keine Beihilfe zum Kindermord, sensibilisieren aber die hilfesuchende Frau für die Problematik einer Abtreibung, indem sie alle erdenkliche Hilfe anbieten, aber einen Freischein zur Tötung des Kindes verweigern.

Anmerkung zum sog. Beratungsschein:

Lassen Sie mich ein Beispiel aus dem alltäglichen Leben anführen. Wenn jemand von der Fahrschule die Bescheinigung über die „erfolgreich bestandene Fahrprüfung“ bekommt, dann macht das nur einen Sinn, wenn er danach auch ein Auto fahren darf. Ansonsten wäre diese Bescheinigung völlig sinnlos. Deshalb wird dem Fahrschüler nach erfolgter Fahrprüfung nicht eine Bescheinigung ausgestellt, sondern er erhält seinen Führerschein. Genauso ist es mit der Bescheinigung der Beratung bei „Donum mortis“. Die Beratungsbescheinigung ist als solche völlig nutzlos, wenn sie nicht gleichzeitig die Tötung des Kindes im Mutteleib für Arzt und Frau sraffrei stellt. Und damit leistet „Donum mortis“ und der DBK, der sich rühmt diesen Verein gegründet zu haben, Beihilfe zum Mord.

Fazit: Im BDK zeigt sich das wahre Gesicht des modernen Katholizismus.

 

Handlanger des Teufels?

„Satan muss der größte Fan der Kirchen sein: Wer sich als Kirchenführer mit dem historisch schlimmsten Völkermörder, dem Islam, solidarisiert, wer die Lüge verbreitet, der islamische und christliche Gott sei identisch, wer zum hunderttausendfachen Mord an Christen in islamischen Ländern schweigt und jene bekämpft, die darauf hinweisen, darf als Handlanger des Teufels bezeichnet werden (…)
(Michael Mannheimer)

 

Sehr geehrte Herren Bischöfe!

Wenn Sie einer von den Bischöfen sind, die sich mit der evangelischen Kirche auf Ökumenekurs befinden, dann sind Sie ein Verräter des katholischen Glaubens.

Lesen Sie auch den Beitrag: Schmierenkomödie Ökumene

Weitere interessante Kommentar zum Kirchentag finden Sie hier.

Und übrigens Herr Kardinal Woelki:
Nach dem Massaker an 29 koptischen Christen in einem Bus in Ägypten werden nun Einzelheiten bekannt. Der koptische Bischof Makarios aus Minya erläuterte in einem Fernsehinterview, dass die Terroristen einige der Christen aus dem Bus herausbefohlen und sie informiert hatten, dass sie ihr Leben retten können, wenn sie zum Islam konvertierten. Der Bischof sagte, sie hätten an ihrem Glauben festgehalten und seien daraufhin getötet worden. Unter den Getöteten waren auch Kinder. Nach Angaben der „New York Times“ hätten die Christen das islamische Glaubensbekenntnis sprechen sollen, die sogenannte Shahada.
Das hat natürlich alles nichts mit dem Islam zu tun!

 

Mit freundlichen Grüßen

Johannes Kubon

Deutsche Bischofskonferenz im moralischen Abseits

Auf dem „Internetportal der katholischen Kirche in Deutschland“ konnte man einmal mehr erfahren, dass die „Deutsche Bischofskonferenz“ sich im moralischen Abseits bewegt. So äußerte sich dort ein gewisser Herr Olding  u. a. folgendermaßen: „Aus derselben Ehrfurcht vor der Würde des Lebens kann ich aber auch nicht anders als einer jeden Frau, egal welche Entscheidung sie trifft in dieser Situation ihr beizustehen. Deshalb halte ich es für einen der größten Fehler, den die katholische Kirche in Deutschland begangen hat, nämlich sich aus der Schwangerschaftskonfliktberatung herauszuziehen.“

Sehr geschickt getarnt, wünscht sich  Herr Olding, dass die katholische Kirche einer Frau, welche die Tötung ihres Kindes in Betracht zieht (egal welche Entscheidung sie trifft!!!), beizustehen habe. Das heißt doch nichts anderes, als dass die Kirche an der Ermordung eines  Kindes mitzuwirken habe. Diese Behauptung wird durch den Satz „Deshalb halte ich es für den größten Fehler …“ bestätigt. Zudem stimmt die Behauptung nicht, die Kirche habe sich aus der Beratung zurückgezogen. Tatsache ist, dass die katholischen Beratungsstellen keine Tötungslizenz (Tarnwort: Beratungsschein) mehr ausstellen. Die Kirche muss alles Erdenkliche tun, um den Frauen in einer Konfliktsituation beizustehen. Sie muss alles versuchen, eine Frau davon zu überzeugen, dass die Tötung ihres Kindes keine Lösung sein kann. Aber sie kann der Frau nicht dazu verhelfen – wie es Herr Olding fordert – ihr Kind töten zu lassen. Und wenn eine Frau diesen verhängnisvollen Schritt getan hat, dann ist wieder die Kirche gefordert. Sie darf der Frau Gottes Vergebung ihrer Schuld zusichern, wenn sie ihre Tat aufrichtig bereut. Aber eben das, was Herr Olding fordert, einer Frau bei der Tötung ihres Kindes beizustehen, kann und darf die Kirche nicht leisten.

Herr Olding: „Aus derselben Ehrfurcht vor der Würde des Lebens kann ich aber auch nicht anders als einer jeden Frau, egal welche Entscheidung sie trifft in dieser Situation ihr beizustehen.“

Auch in dieser Situation? ReinsterSarkasmus!

Logik in Kurzform:

  • Herr Olding hält „es für einen der größten Fehler, den die katholische Kirche in Deutschland begangen hat, nämlich sich aus der Schwangerschaftskonfliktberatung herauszuziehen“.
  • Da sich die Kirche nicht aus der Beratung zurückgezogen hat, kann Herr Olding den Fehler der Kirche nur darin sehen, dass sie keine sog. Beratungsscheine mehr ausstellt.
  • Folglich hält es Herr Oldimg für einen der größten Fehler der Kirche, dass sie keine Beihilfe zum Kindermord mehr leistet.

Das Viedeo finden Sie hier:
http://www.katholisch.de/video/20708-wie-umgehen-mit-abtreibung-klartext

 

Der Konkurs der Kirchen und die Zukunft des Christentums in Europa

… Die Kirchen schweigen bei tausendfachen Übergriffen auch gegen eigene Kirchenmitglieder durch Invasoren. Und sie schweigen im Angesicht der größten geschichtlichen Christenverfolgung, die sich in der Gegenwart abspielt und hunderttausend Christen pro Jahr, die in islamischen Ländern leben, das Leben kostete…“

Man erlebt es bei jeder Aktion bürgerlicher („rechter“) Christenmenschen – sei es bei einer Demo gegen die Tötung ungeborenen Lebens („Abtreibung“), gegen die unwürdige und unsere Kinder verführende „Lehre“ von der Frühsexualisierung oder gegen ein „Sterben in Würde“ (Hilfe zum Suizid) etc.:

Man sieht dort nur noch vereinzelt einen Geistlichen, die Mehrheit der holden Geistlichkeit demonstriert gemeinsam mit den Gegnern ur-christlicher Bekenntnisse. Man müsse „sich ja schließlich öffnen für die Herausforderungen der Zeit“. So oder ähnlich bramarbasieren die verirrten Kirchenmänner und –frauen. [Artikel]

Szenenwechsel

„Die Muttersprache Europas ist das Christentum“, sagte der große deutsche Schriftsteller Johann Wolfgang von Goethe – kein Papst. Vielleicht wird diese Sprache in Zukunft wieder stark sein. Vielleicht werden die Priester das Christentum in London, Brüssel und Paris lebendig halten. Könnte sein. Aber das ist in Nordafrika nicht geschehen. Mittlerweile hat sich Goethes „Muttersprache“ in Europa zu einem kaum erkennbaren Flüstern reduziert. Stattdessen hört man die „islamische Sprache“, die jedes Jahr stärker wird. [Artikel]

Herder Korrespondenz politisch völlig korrekt

Kürzlich verschickte die „Herder Korrespondenz“ (HK) die Umfrage „AfD, Pegida und Co.“ Mir erscheint die Umfrage von der Qualität her äußerst dürftig und von der Ausrichtung her manipulativ und einseitig. Bevor ich auf die einzelnen Fragen eingehe, drei Vorbemerkungen.

In der Umfrage werden u. a. folgende Begriffe benutzt:

  1. „Flüchtlinge“ bzw. „Flüchtlingspolitik“

Diese Begriffe für die hier angesprochene Problematik zu verwenden zeigt, dass Differenzierung keine Stärke der HK ist. Wenn man sich umfassend informiert  hätte, müsste man erkennen, dass nicht nur „Flüchtlinge“ in unser Land kommen.

  1. „rechtspopulistisch“

Das Attribut „rechts“ ist absolut nichtssagend. Wären die Verantwortlichen der Umfrage umfassend informiert, dann wüssten sie, dass dieser Begriff auch für Gegner der Tötung von Kindern im Mutterleib und  für Verteidiger der klassischen Familie verwendet wird. Und „populistisch“ ist wohl jede Partei, denn sie möchte doch möglichst viele Stimmen des „populus“ gewinnen.

  1. „nationalistische und fremdenfeindliche Gruppierungen“

Auch diese Begriffe sind inhaltsleere Schablonen. Sollen alle Menschen, die ihre Heimat und ihr Vaterland lieben, ihre Meinung nicht mehr sagen dürfen? Und was heißt „fremdenfeindlich“? Wenn man nicht jeden Fremden in seine Wohnung lässt, dann ist man doch nicht gleich dessen Feind. Ebenso wenig ist jemand ein Feind der Fremden, wenn er nicht alle unkontrolliert in unser Land einreisen lassen will.

Nun zu den Punkten der Umfrage:

Weiterlesen „Herder Korrespondenz politisch völlig korrekt“

Eine nicht ganz so frohe Osterbotschaft

Egal ob wir hinschauen oder uns wegdrehen: wir sind gerade Zeugen oder wenigstens Zeitgenossen der Vernichtung christlicher Kultur im nahem und mittleren Osten… [Während dies geschieht,] finden die Kirchenführer in Deutschland kaum ein Wort des Protestes. Sie prangern nichts an, sie hüten sich, die generelle Aggressivität des Islam festzustellen, in dem es bisher ab und zu nachbarschaftliche Hilfe für verfolgte Christen gibt, aber nirgends eine generelle Solidaristätsbewegung unter Moslems… Den Amtskirchenbrüdern fällt auch keine Sekunde auf, dass ihr ständiges Gerede von Dialog und Suche nach dem Gemeinsamen überhaupt kein Echo auf der moslemischen Seite findet, … Bedford-Strohm, Marx und Woelki sind einfach viel zu beschäftigt, die Kirchenlichter auszuschalten, wenn irgendwo draußen ihnen nicht genehme Demonstranten auf dem Platz stehen; Bedford-Strohm verkündet bevorzugt ein notdürftig mit salbungsvollem Klimbim umrahmtes grünes Parteiprogramm. [ganzer Artikel]

s. auch hier

Terror, Papst und Schwiegermütter

Mindestens 41 Christen sind bei zwei Terroranschlägen gegen Kirchen in Ägypten am heutigen Palmsonntag (09.04.2017) getötet worden. Dutzende wurden verletzt. In der koptischen Kirche Mar Gigis in der Stadt Tanta, rund 80 Kilometer nördlich von Kairo, war am Vormittag während der Messe ein Sprengsatz explodiert, der offenbar in der Nähe des Altars platziert war. Dabei starben bisher mindestens 30 Menschen. 60 weitere wurden verletzt.

Und hier eine Äußerung von Papst Franziskus, dem Verharmloser:

„In fast jeder Religion gibt es immer eine kleine Gruppe von Fundamentalisten – bei uns auch.“ Das sagte Papst Franziskus, als er von Journalisten gefragt wurde, warum er den Islam nicht im Zusammenhang mit islamistischem Terror nenne. So, wie es kriminelle Muslime gebe, gebe es auch kriminelle Katholiken: „Der eine tötet seine Freundin, der andere tötet seine Schwiegermutter, und das sind alles getaufte Christen.“

Welch weisen Papst wir doch haben!

Mehr Information hier

In einem Interview mit der französischen Zeitung „La Croix“ sagte Franziskus: „Es ist wahr, dass das Konzept der Eroberung der Seele des Islam innewohnt. Aber man könnte das Ziel des Matthäus-Evangeliums, in dem Jesus seine Jünger in alle Nationen aussendet, als gleichen Eroberungs-Begriff interpretieren.“

Wer weiß, wie der real existierende Islam derzeit Mission betreibt, wie er mit Konvertiten vom Islam zum Christentum umgeht, wie Christen in Ländern, in denen die Scharia gilt, verfolgt werden – und das mit dem Auftreten der Christen in muslimischen Ländern betrachtet, der kann angesichts dieser Papstworte nur den Kopf schütteln.

Mehr Information hier

Schmierenkomödie Ökumene

Mit dem gemeinsamen Friedensgruß und der Selbstverpflichtung, „weitere Schritte auf dem Weg zur sichtbaren Einheit der Kirchen zu gehen“, ist am Samstagabend [11.03.2017] in Hildesheim der zentrale Buß- und Versöhnungsgottesdienst der Kirchen in Deutschland zu Ende gegangen. Der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, und der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, sprachen von einem „Tag der Freude und der Hoffnung“. „Wir wollen in der Zukunft nicht mehr getrennt glauben, wir wollen gemeinsam glauben.“

Hirnrissige Sprüche aus Hildesheim

„Wir wollen in der Zukunft nicht mehr getrennt glauben, wir wollen gemeinsam glauben.“  (Bedford-Strohm)

„Ich bin froh, dass wir heute ein Zeichen für ein versöhntes Miteinander setzen.“ (Kardinal Marx)

„Ich wünsche mir, dass wir sagen können: Die Christen in unserem Land bekommt man nicht mehr auseinander.“ (Kardinal Marx)

„Die Hände, die sich evangelische und katholische Christen in den vergangenen Jahrzehnten gereicht haben, lassen sich nicht mehr los.“ (Kardinal Koch im Grußwort)

„Wer die Geschichte der getrennten Kirchen in den letzten 500 Jahren einigermaßen im Kopf hat, kommt nicht umhin, im heutigen Ereignis zumindest ein Zusammenspiel menschlicher Anstrengung, menschlichen guten Willens auf der einen und gnädiger Hilfe andererseits zu entdecken.“ (Joachim Gauck)

„Ich denke schon, dass wir gestern etwas ganz Außergewöhnliches erlebt haben. Man muss sich vorstellen: Da feiert die evangelische Kirche in Deutschland 500 Jahre Reformation, 500 Jahre seit dem Thesenanschlags Martin Luthers – und das feiern wir gemeinsam, katholisch und evangelisch …“ (Thomas  Sternberg, Präsident des ZdK)

Faktencheck evangelische Kirche

Werfen wir zunächst einen Blick auf die Realitäten in der evangelischen Kirche. Da wären zunächst die Einstellungen zu ethischen Fragen zu beleuchten:

Im moralischen Abseits

Abtreibung

Die EKD sieht  z. B. einen mangelnden Kinderwunsch  als unerträgliche Situation an, die eine Abtreibung rechtfertigt.  (Rolle der Frau in der EKD – 10.09.2004)

Homosexualität

Die Öffnung der Pfarrhäuser für Homosexuelle und die öffentliche Anerkennung der Homosexualität als christliche Lebensform trennt die evangelische Kirche auch von der Ökumene.[1]

Familie

Die Kirche wird in dem Familienpapier der EKD aufgefordert, „Familie neu zu denken“, denn die „Vielfalt“ der Lebensformen sei „unvoreingenommen anzuerkennen und zu unterstützen“. Nicht die „Form“ sei wichtig, sondern dass die Beziehungen „verlässlich, fürsorglich und respektvoll“ gelebt würden.

Gleichgeschlechtliche Partnerschaften, die diese Bedingungen erfüllten, seien „auch in theologischer Hinsicht als gleichwertig anzuerkennen“. („Orientierungshilfe“ des Rates der EKD) [2]

Stand früher die evangelische Kirche klar für die Stärkung und Favorisierung von Ehe und Familie, so gilt das heute nicht mehr. Ehe und Familie werden gemäß Feminismus und Gender Mainstreaming neu definiert, anderen Lebensformen, auch der sogenannten Homoehe, gleichgestellt.  Der Genderideologie wurden alle Türen geöffnet. [3]

Somit ist in der evangelischen Kirche  klargestellt: Familie ist, wo mindestens zwei Personen für eine Zeit beliebiger Dauer zusammen leben, ohne sich eine Rechnung zu schicken. Und Jesus war jener dufte Typ, der seinen Jüngerinnen und Jüngern ein klares Gebot hinterließ. Sie sollten tun, wonach ihnen der Sinn steht, aber immer geschlechtergerecht handeln…[4]

Gender

Im April 2014 wurde das neue Studienzentrum der EKD für Genderfragen in Kirche und Theologie offiziell eröffnet. Ziel der neuen EKD-Einrichtung ist es, „zur Gestaltung einer Kirche beizutragen, in der die Vielfalt menschlicher Begabungen auf allen Ebenen unabhängig von Geschlechtsrollen und Geschlechtsidentitäten zum Tragen kommt“. Es soll dazu beitragen, dass Genderperspektiven in das kirchliche Handeln integriert und für die Entwicklung der Organisation Kirche fruchtbar gemacht werden können.
Wenn es nicht so traurig wäre, könnte man ja darüber lachen: Offensichtlich ist die „eine Klotür“ sehr wichtig für die evangelische Kirche.  Das Video finden Sie hier:[5]

Der Text zu diesem Video:

Eine Tür ist genug — alle gehören dazu: Frauen und Männer, vom anderen oder vom gleichen Geschlecht angezogen, in Paarbeziehung lebend oder alleinstehend, Männer die sich als Frauen fühlen, Frauen, die sich als Männer fühlen, Menschen mit ganz individueller Geschlechtsidentität. Alle können miteinander leben, ohne sich gegenseitig Angst machen zu müssen. Niemand soll sich verstecken oder verbiegen müssen, niemand sollte sich überlegen fühlen.

Kommentar:

 So ist das also: Zwei Klotüren machen den Menschen Angst. Wer mit einem ethisch derart abgewirtschafteten „sola scriptura“-Verein „Ökumene“ machen will,  disqualifiziert sich als Vertreter der christlichen Botschaft, selbst wenn er Kardinal Marx heißt.

Glockenreine Glaubensbekenntnisse

Frau Käßmann in einem Spiegel-Interview: Für mich ist das eine sehr solide Familie. Maria, Josef, samt den Kindern, die sie gemeinsam hatten. Ich denke, dass Josef im biologischen Sinne der Vater Jesu war. Gott war es im geistigen.[6]

Der Publizist Christian Nürnberger (Mainz) sagte, das Glaubensbekenntnis sei für ihn wie ein Museumsgegenstand – es sei interessant anzuschauen, aber es sei ein Wortspiel, das ausgedient habe.[7]

Der Superintendent im Ruhestand Herbert Koch (Garbsen) sagte, das Glaubensbekenntnis sei für ihn eine „fundamentalistische Zumutung“ und ein wesentlicher Grund für die rückläufige Teilnahme an Gottesdiensten. Höchstens zehn Prozent der evangelischen Mitglieder glaubten an die Jungfrauengeburt und weniger als jeder dritte Protestant, dass Jesus Gottes Sohn sei. …  Die Christen sollten Jesus das sein lassen, was er wirklich war: ein großer Prophet und Weisheitslehrer, so Koch.[8]

Der oberste Repräsentant des deutschen Protestantismus hatte in einem Interview mit der Evangelischen Nachrichtenagentur idea (Wetzlar) die Aussage im Glaubensbekenntnis, dass Jesus Christus von einer Jungfrau geboren wurde, als für den Glauben „nicht entscheidend“ bezeichnet. Im Neuen Testament gebe es auch ein anderes „Modell“. [9]

Jesus ist tot. Sein Leib verging wie jeder Menschenleib. Aber das, was ihm göttlich war, seine Sache und Haltung, seine Leidenschaft und sein Einsatz fürs wahre Leben, das lebt.[10]

Ein islamischer Geistlicher hat in einem evangelischen Gottesdienst in München gepredigt. Die Ansprache, die Benjamin Idriz (Penzberg/Oberbayern) am 10. März in der St. Lukas-Kirche hielt, war von der Gemeindeleitung als „Kanzelrede“ bezeichnet worden. Am Anfang des Gottesdienstes, an den sich eine Abendmahlsfeier anschloss, wurde eine Sure aus dem Koran als „Gebet des Tages“ verlesen. Während der Rede zitierte Idriz mehrmals Koran-Suren in arabischer Sprache.

Kommentar:

Wahrscheinlich hat der islamische „Geistliche“ auch vermerkt, wie erfreut er über die Verfolgung von Christen in islamisch dominierten Ländern ist.

Nach einer Untersuchung von Prof. Klaus-Peter Jörns bei evangelischen Pfarrern in Berlin und Brandenburg gab es folgendes Ergebnis:

Gibt es eine Auferstehung der Toten: nein 26%
Ist Jesus Christus Gott: nein 37%
Jesus Christus ist ein wichtiges Vorbild für mich nein 79%!!!
Die Bibel ist heilig nein 64%!!!
Die Menschen bedürfen der Erlösung von ihren Sünden nein 48%
Nach dem Tod können wir in den Himmel kommen nein 83%!!!

Anmerkung:

Die Aussagen zum christlichen Glauben stammen nicht etwa von „Stammtischprotestanten“, sondern von offiziellen Vertretern der evangelischen Kirche.  Wer angesichts der oben aufgeführten Fakten noch von einem gemeinsamen Glauben spricht, macht sich einfach lächerlich.

Kommentar:

Noch vor 30 Jahren standen sich evangelische und katholische Kirche in ethischen Fragen sehr nahe. Heute ist die Kluft unüberbrückbar. So können die Kirchen nicht einmal mehr in ethisch-gesellschaftlichen Fragen ein gemeinsames Zeugnis geben. Natürlich gibt es Gemeinsamkeiten, z. B. zwischen  Herrn Bedford-Strohm und Herrn Marx. Beide verstecken ihr Kreuz aus „Respekt vor dem Islam“  (nur glaubt ihnen das kein denkender Zeitgenosse). Beide sind weniger religiös als mehr politisch interessiert, kämpfen sie doch gemeinsam gegen die AfD. Gegen Abtreibung und Kinderverführung haben sie dagegen nichts einzuwenden.

Kommentare zu den hirnrissigen Sprüchen:

„Wir wollen in der Zukunft nicht mehr getrennt glauben, wir wollen gemeinsam glauben.“  (Bedford-Strohm)

Die Frage ist, was wir denn glauben. – Funkstille

„Ich bin froh, dass wir heute ein Zeichen für ein versöhntes Miteinander setzen.“ (Kardinal Marx)

Leere Phrase: Wir schlagen uns schon lange nicht mehr die Köpfe ein.

„Ich wünsche mir, dass wir sagen können: Die Christen in unserem Land bekommt man nicht mehr auseinander.“ (Kardinal Marx)

Wenn Kardinal Marx so weiter macht, dann ist tatsächlich die katholische Kirche von der Auflösung bedroht und man kann sie nicht mehr von der protestantischen  „Parteireligion“ unterscheiden.

„Die Hände, die sich evangelische und katholische Christen in den vergangenen Jahrzehnten gereicht haben, lassen sich nicht mehr los.“ (Kardinal Koch im Grußwort)

Die Hände braucht man ja nicht loszulassen, aber den moralischen Verfall der Protestantismus muss man ja nicht nachahmen.

„Wer die Geschichte der getrennten Kirchen in den letzten 500 Jahren einigermaßen im Kopf hat, kommt nicht umhin, im heutigen Ereignis zumindest ein Zusammenspiel menschlicher Anstrengung, menschlichen guten Willens auf der einen und gnädiger Hilfe andererseits zu entdecken.“ (Joachim Gauck)

Herr Gauck sollte lieber von „getrennter Ehe“ reden und  dort die „gnädige Hilfe“ entdecken.

„Ich denke schon, dass wir gestern etwas ganz Außergewöhnliches erlebt haben. Man muss sich vorstellen: Da feiert die evangelische Kirche in Deutschland 500 Jahre Reformation, 500 Jahre seit dem Thesenanschlags Martin Luthers – und das feiern wir gemeinsam, katholisch und evangelisch …“ (Thomas  Sternberg, Präsident des ZdK)

Sehr aufschlussreich. Wir feiern die Spaltung der Kirche Christi.

Mehr Informationen zum Zustand der evangelischen Kirche finden Sie hier. [11]

Ökumene realistisch

Da gibt es einen fiktiven super-ökumenischen Gottesdienst. Kardinal Marx und Frau Käßmann sollen gemeinsam das Apostolische Glaubensbekenntnis sprechen. Entweder Frau Käßmann sagt, dass sie das nicht könne, dann ist  sie ehrlich und der Ökumenebetrieb ist entlarvt. Oder sie spricht das Glaubensbekenntnis mit, dann lügt sie und die Ökumene wird zur Komödie.

Und wie sieht es im ethischen Bereich aus? (s. Faktenscheck ev. Kirche) Wenn ein am Christentum interessierter Zeitgenosse den Katholischen Katechismus und die diversen Äußerungen der EKD zu ethischen Fragen vergleicht, dann kann er doch nur zu dem Schluss kommen, dass es hier absolut keine Gemeinsamkeiten zwischen diesen Konfessionen gibt. Liest er dann die vielen Lobeshymnen auf die Ökumene, muss er das als ausgemachten Schwindel bewerten. Ökumene soll doch die Glaubwürdigkeit des Christentums stärken, aber genau das Gegenteil bewirkt sie.

Ökumene – Sumpfblüte des Glaubensverlustes

Es bleibt die Frage, wie es möglich ist, dass die Ökumene so hoch im Kurs steht. In Kurzform kann man sagen: Je weniger Glauben, desto mehr Ökumene. Von den Katholiken besuchen 90 % nicht mehr regelmäßig die Sonntagsmesse. Es ist einleuchtend, dass diese Gruppe sich für die Ökumene begeistert, denn in der evangelischen Kirche gibt es ja eine so lästige „Pflicht“ nicht. Die Beichte ist praktisch verschwunden, der Kommunionempfang boomt. Von den bösen konservativen Katholiken einmal abgesehen, gibt es wohl keine Sünder mehr in der katholischen Kirche. Auch das ist natürlich förderlich für die Ökumene.  Wundert es noch, wenn Pfarrer Schießler im „Müncherner Merkur“[12] u. a. schreibt: „Und ob einer katholisch getauft ist oder nicht, interessiert Schießler nicht, wenn er die heilige Kommunion austeilt … Gott ist kein Korinthenkacker, der zählt, wie oft einer in die Kirche geht… Es gibt nur eine Sünde: die des ungelebten Lebens.” Das hören moderne ökumenebegeisterte Christen natürlich gerne. Pfarrer Schießler übt sein Amt unter der Verantwortung von Kardinal Marx aus. So kann man das Engagement des Kardinals für die Ökumene natürlich gut verstehen. Übrigens: Die Sünde des ungelebten Lebens dürfte vor allem unsere christlichen Märtyrer begeistern. Die Ökumene lebt hauptsächlich vom Glaubensverlust. Mögen doch die Bischöfe einmal eine Untersuchung über den Glauben der Katholiken in Auftrag geben.  Sie würden sich wundern (oder auch nicht), wie wenige sog. Katholiken z. B. an Christus als wahren Gott und wahren Mensch glauben. Die meisten Kirchgänger müssen Sonntag für Sonntag erleben, wie Christus ganz auf der menschlichen Ebene „verkündet“ wird und seine Gottheit und damit Transzendenz und Übernatur, der göttliche Bereich, der Bereich des Himmels, negiert wird. Das befördert natürlich die Ökumene. Über die Glaubensgewissheit  von der realen Gegenwart Christi im Sakrament der Eucharistie, von der Empfängnis des Herrn durch den Heiligen Geist und die Geburt  aus der Jungfrau Maria, von der Erlösungstat Christi am Kreuz und der Gefährdung unseres ewigen Heils brauchen wir hier erst  gar nicht reden.

Anmerkungen

Die protestantische Glaubensgemeinschaft selbst ist in sich derart aufgesplittert, dass es von daher schon völlig sinnlos ist, von Ökumene zu träumen. Es gibt in dieser Patchwokreligion überhaupt niemanden, der für alle Protestanten verbindliche Aussagen machen bzw. verantwortliche Glaubensentscheidungen treffen kann.

Und ganz persönlich: Ich liebe und verehre unsere Jungfrau und Gottesmutter Maria. Die Missachtung, die ihr von den Protestanten entgegengebracht wird, stößt mich ab. Dass sich Bischöfe mit sog. Christen, welche Maria ihre Ehre als Jungfrau und Gottesmutter absprechen, ökumenisch verbünden, ist für mich nicht nachvollziehbar.

 

[1] http://www.kath.net/news/30811

[2] https://charismatismus.wordpress.com/2013/06/19/faz-kritisiert-ekd-papier-gegen-ehe-und-schopfungsordnung/

[3] https://charismatismus.wordpress.com/2013/04/29/fuhrender-evangelikaler-ubt-scharfe-kritik-am-zustand-des-deutschen-protestantismus/

[4] http://cicero.de/salon/orientierungshilfe-fuer-familien-schwafelkirche-selbstaufloesung/54868

[5] https://www.youtube.com/watch?v=9X0PbuyWX6o&feature=youtu.be

[6]   http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-104058619.html

[7]  http://www.kath.net/news/31704

[8]  http://www.kath.net/news/31704

[9]  http://www.kath.net/news/27972

[10]  https://www.biblisch-lutherisch.de/welt-kirche/bischof-leugnet-leibl-auferstehung-jesu-christi/

[11] https://www.stopdesinformation.de/kirche/evangelische-kirche/

[12] https://www.merkur.de/lokales/muenchen/zentrum/ich-kein-nestbeschmutzer-1447266.html